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Schau auf die Welt – Chöre von Föhr und Amrum begegnen sich…


 

„Schau auf die Welt

Alles was uns umgibt

Schau auf die Welt

und staune jeden Tag…“

 

Schon mit den ersten Textzeilen des Liedes, untermalt am Piano von Pianistin Mariko Koide Claas zogen die Amrumer Chorkinder die Gottesdienstbesucher in ihren Bann.

Als im Refrain die Sänger der Chöre von Föhr und Amrum mit einstimmten, breitete sich eine Klangfülle im Nieblumer Dom aus, die direkt ins Herz ging.

Lobgesang vor dem Buffet

Kantorin Anne Sophie Bunk übernahm die Chorleitung und den Orgeldienst in Nieblum,  während die Föhrer Kollegin Birgit Wildemann in Nebel an der Orgel saß. Ergänzt wurde die Kirchenmusik am Sonntag Kantate durch den Föhrer Posaunenchor, unterstützt durch Amrumer Bläser. Die Komposition „Schau auf die Welt“ von John Rutter zog sich an diesem Wochenende wie ein roter Faden durch die Begegnung der Insulaner. Für den Gottesdienst am zweiten Maisonntag hatten sich die 25 singende Amrumer  schon früh um 7 Uhr mit der Fähre auf den Weg gemacht.Er war einer der Höhepunkte des Chortreffens.

Bereits am Samstag kam der Singkreis Nieblum nach Amrum ins St.-Clemens-Hüs, um mit dem Kirchenchor und den „Nachtigallen“ (Kinderchor) in einer dreistündigen Probe  zusammen zu fügen, was sie in den Wochen vorher einstudiert hatten.

Es folgte ein fulminantes Mittagsbuffet – Marke Amrumer Eigenbau. Mit Wolfgang Stöck erklomm die singende Schar den Amrumer Leuchtturm.

„Schau auf die Erde,

die uns beschenkt mit Blumen.

Schau auf den Himmel,

die Sonne und den Regen.“

Wolfgang Stöck zeigt den Leuchtturm…

In einer musikalischen Andacht am Nachmittag in der St.-Clemens-Kirche Kirche sangen die Chöre neben Rutter auch zwei Stücke von Josquin Deprez, sowie einige Gospel. Gekonnt intoniert brachte Kantorin Birgit Wildemann den Nieblumer Singkreis in dem Stück „Dein sind die Himmel“ von Josef Reinberger zum Klingen. Der Amrumer Chor, unter der Leitung von Anne Sophie Bunk, überzeugte mit einem fein verwobenen „Agnus Dei“ und einem empfindsamen bis stürmischen „Ubi caritas“ von Audrey Snyder.

„Nehmt einander auf und an“ heißt es in einem frischen Kanon von Darius Rossol. Damit verabschiedeten die Amrumer ihre Gäste und die Zuhörer aus der Kirche.

„Schau auf die Welt,

so viele schöne Dinge,

so viele Wunder

auf unserm Weg.“

Am Sonntag in Nieblum rundeten ein ausgedehnter Spaziergang durch die frühlingsfrischen Felder und ein Besuch des Museums „Kunst der Westküste“ in Alkersum das „Chortreffen Kantate“ ab.

„Denk an den Frühling,

denk an den warmen Sommer…

Alles gedeiht,

alles hat seine Zeit…“

Neben der musikalischen Begegnung auf beiden Inseln, trugen die fröhliche Gemeinschaft und die entspannte Zusammenarbeit beider Kantorinnen zu diesem gelungenen Treffen bei. Es soll nicht das Letzte bleiben!

Singend verließen die Amrumer am Sonntag Abend in Wittdün die Fähre.

„Sämtliche Gaben, die wir verehrn und preisen

kommen von Gott als Zeichen seiner Liebe.

Wir sind sein Werk,

Wesen von Gottes Gnaden.

Sein ist die Erd und sein das Himmelreich.

Lob sei dir o Gott für deine Schöpfung.

Lass uns dankbar sein auf was wir sehn.

Alle gute Gaben, aller Segen,

all dies kommt von dir.“

 

Anke Remmers-Köhler für Amrum-News

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