Aus „Wattonkel“ wird das „Café & Suites Gundt“


Gueray und Thomas

An der Außenfassade prangert der neue Name und am Freitag ist ab 12 Uhr Neueröffnung im Uasterstigh 5 in Nebel. Das Wohn- und Geschäftshaus im historischen Ortskern von Nebel stand geraume Zeit leer, doch nun endlich hat es neue Besitzer gefunden. Es wurde wieder kräftig gearbeitet und alles bekam ein neues Flair.

Inmitten der Hauptsaison eröffnen Gueray Bekund Thomas Wiechert Bek ihre neu gestalteten Räumlichkeiten im historischen Ortskern von Nebel.
Die neuen Besitzer haben sich nach Immobilien umgesehen und auf Amrum wurden sie fündig. Der Umzug aus Südwestdeutschland auf die kleine Insel im nordfriesischen Wattenmeer ging ruckzuck vonstatten und nun starten sie in ein „neues Abenteuer“.
Gueray Bek hat das Handwerk des orthopädischen Schuhtechnikers erlernt. In der Mannheimer Kurfürstenpassage führte er zusammen mit seinem Partner Thomas Wiechert eine Schuh-Boutique. Ab 2010 entwarf er eigene Modelle die über Deutschland hinaus nach Österreich und der Schweiz vertrieben wurden.
Thomas Wiechert Bek ist gelernter Friseur und betrieb in Mannheim die Haargalerie Wiechert mit 18 Angestellten.
Im Cafè Gundt & Suites wird unter anderem Dinzler-Kaffee, der wie auch Espresso in der hauseigenen Dinzler-Kaffeerösterei am Irschenberg von Hand geröstet wird, serviert.
Auch erlesene Pfälzer Weine, wie z.B. Bassermann Jordan, Markus Schneider und Reichsrat von Buhl werden angeboten.
Altbewährtes und frische kulinarische Spezialitäten werden in einem stilvollen Ambiente gereicht, auf der Speisekarte sind Gerichte aus der mediterranen Küche und lecker belegter Flammkuchen zu finden.
Im Service und in der Küche werden die neuen Betreiber tatkräftig unterstützt.
Das Cafè Gundt ist von 12-18 Uhr geöffnet, außerhalb der Saison wird um 18 Uhr geöffnet. Montag ist Ruhetag.
Drei liebevoll eingerichtete Ferienwohnungen laden zum Verweilen ein. Die Namensgebung der Wohnungen zeigt schon die Liebe zur Insel, so heißen sie „Kniepsand“, „Leuchtturm“ und „St. Clemens“. Jeder Gast soll sich hier wie zu Besuch bei guten Freunden fühlen. Erholung, Entspannung, einfach loslassen vom Stress und der Hektik im alltäglichen Arbeitsleben.
Gueray und Thomas (Gundt) freuen sich und hoffen das viele Cafè-Gäste vorbeikommen.
Amrum News wünscht Gueray und Thomas und dem Team alles Gute.
Historie: Das Haus am Uasterstigh in Nebel wurde von dem 1895 aus Wolfshain (Sachsen) ausgewanderten Sattler und Maler Friedrich Karl Arnold (1865-1933) erbaut. Letzter Arnold-Bewohner war Friedrich Richard – genannt „Jike“ – bevor es 1952 von Christian Martinen erworben wurde. 1961 folgte dann der Verkauf an den Föhrer Meieristen Bandek Friedrich Jöns, dieser erwarb das Haus für seinen Sohn Uwe.
Uwe Jöns und seine Frau Erika betrieben dort zunächst ein Milchwarengeschäft, ehe Mitte der 60er Jahre es zu einem Lebens- und Gemischtwarenladen wurde.
1970 – Uwe war in zweiter Ehe mit Heidi verheiratet – wurde der Laden aufgegeben und es entstand das Lokal „Kombüse“. Unvergesslich die „heimische“ Küche, wie z.B. Birnen, Bohnen und Speck. Die „Kombüse“ war das Stammlokal der Fußballer, Jäger und Handwerker. Bis zum Saisonende 1998 stand Uwe am Herd. Peter Lippmann kaufte im Herbst desselben Jahres das Lokal und baute es kräftig um, am 10. September 1999 eröffnete das Restaurant „Dat Achterdeck“.
Im Sommer 2015 dann ein erneuter Besitzer- und Namenswechsel. Marcus del Monte Luna und seine Frau Uli übernahmen das Haus und nun war es das Restaurant Lounge Bar “Wattonkel”. Doch nach vier Jahren war Schluss und die Immobilie stand lange zum Verkauf. Am 17. Juli 2020 wurde das „Café & Suites Gundt“ eröffnet.
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About Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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