“Amrum Corona-Not-Fonds” …


Wer aufmerksam den “Weihnachts-Boten der St. Clemens-Kirche” vom Dezember 2020 gelesen hat, dem fiel es bereits ins Auge und auch in das Herz.

„Corona-Geld-Not”? heißt es dort in der Überschrift. Und was bedeutet das nun genau? Amrum-News hat bei Pastorin Martje Brandt nachgefragt.

„Es handelt sich hier um eine anonym gespendete Summe von Amrumern für Amrumer. Und das einzig, frei und allein aus der christlichen Nächstenliebe heraus. Eine sehr schöne Geste und Möglichkeit, Menschen die in der Pandemie-Zeit in Not geraten sind, mit einer kleinen und sehr persönlichen Beihilfe etwas “Luft” zu verschaffen”, erklärt Pastorin Brandt.

„Es gibt viele Menschen, die gut durch die gerade besonders schwierigen Zeiten kommen. Aber bei vielen ist es auch anders. Da fehlen seit längerem die regelmäßigen Einnahmen. Es fehlt durch die geschlossenen Gastronomie und Hotelbetriebe an Trinkgeldern, und es herrscht vielerorts Kurzarbeit. Für Familien mit Kindern und selbstverständlich auch ohne reicht es da manchmal einfach nicht”, berichtet die Pastorin weiter. Durch diese großzügige, anonyme Spende ist es möglich geworden, Beihilfen für Menschen in Corona-Not auszuzahlen. Diejenigen, die dringend finanzielle Unterstützung brauchen, müssten ihre Situation und eine beantragte Summe kurz in einem Brief oder einer Mail schriftlich formulieren und diese an die Pastorin weiterleiten.

(pastorin.brandt@amrum-kirche.de; Prästerstigh 3, Nebel)

„Der Kirchengemeinderat und ich freuen uns sehr über diese Hilfsmöglichkeit. Wir können das gespendete Geld an Menschen in Corona-Not auf Amrum auszahlen, bis dieser Amrum Corona-Not-Fonds leer ist. Ein großer Dank gilt den anonymen Spendern, und all denen, die sich als weitere Spender angeschlossen haben” freut sich Pastorin Brandt. „Machen Sie gerne Menschen Mut, die Hilfe in Anspruch zu nehmen und geben Sie diesen Hinweis weiter”!

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Über Susanne Jensen

Susanne Jensen wurde 1965 in Hamburg geboren. In Appen bei Pinneberg aufgewachsen, kam sie nach der Erzieherausbildung 1985 auf die Nordseeinsel. Die Mutter von zwei heut erwachsenen Söhnen arbeitete anfangs einige Jahre in der Fachklinik Satteldüne und war dann von1992 bis 2016 als Erzieherin in den Kindergärten Wittdün und Nebel beschäftigt. Nun ist Susanne wieder tätig als Erzieherin in der Fachklinik Satteldüne.

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