Da fehlt doch was …?


Bevor Sie weiterlesen … was fehlt hier?

Vielleicht hat der ein oder andere es doch bemerkt- im Wittdüner Dorfkern fehlt etwas. „Ich dachte, dass muss doch den Leuten auffallen. Tagtäglich ging oder fuhr man doch an ihr vorbei“, schmunzelte Frank Timpe, Leiter der Amrum Touristik. Die Rede ist von der großen Uhr, die 20 Jahre lang auf der Ecke zwischen Bushaltestelle und dem Amrumer Zentralmarkt stand. Manchmal sieht man eben den Wald vor lauter Bäumen, in diesem Falle Uhren, nicht. Es hatte schon einige Tage gedauert, bis es mir bewusst auffiel, dass da etwas fehlt. Aber sie hat ja längere Zeit nicht mehr richtig funktioniert. Obwohl- wenn ich auf den Bus wartete, hab ich doch sehr oft geschaut, wieviel Minuten es noch sind “,so eine Wittdüner Einwohnerin belustigt. „Ein Ersatz für das 20 Jahre alte „Wahrzeichen“ ist nicht geplant“, so der Wittdüner Bürgermeister Heiko Müller, „denn in dem neuen digitalisierten Info-Terminal ist ja eine Uhrzeit integriert.

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Über Susanne Jensen

Susanne Jensen wurde 1965 in Hamburg geboren. In Appen bei Pinneberg aufgewachsen, kam sie nach der Erzieherausbildung 1985 auf die Nordseeinsel. Die Mutter von zwei heut erwachsenen Söhnen arbeitete anfangs einige Jahre in der Fachklinik Satteldüne und war dann von1992 bis 2016 als Erzieherin in den Kindergärten Wittdün und Nebel beschäftigt. Nun ist Susanne wieder tätig als Erzieherin in der Fachklinik Satteldüne.

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One comment

  1. Christian Borck

    Moin
    Ich bin überzeugter Amrum Gast, es ist schlicht “meine Insel”.
    Als solcher registriert man positives wie immer wieder TOP Holzwege, auch in Corona gut organisierte Gastronomen usw., Neugestaltung der Wittdüner “Begrüßungsecke”, der Wandelbahn usw., aber man muss im Laufe der Zeit auch einiges einstecken: Abriss Schwimmbad Norddorf…Verschwinden des Naturschutz-Zentrums in Wittdün, demnächst Abriss Haus des Gastes in Nieblum – mit einem danach riesigem “Fußabdruck” und kaum noch Park…
    Und nun dies, die öffentliche Uhr weg. Ist ja auch schnell abmontiert, Mast weg, Kabel durchgepetzt, Ende.
    Vorher: von gegenüber ein Blick, Zeit erkannt. Nun – ohne Armbanduhr und Handy (bin etwas älter und schaue noch meine Umwelt an) – mit Eis von gegenüber in der Hand über die üblicherweise gut gefüllte Strasse laufen ? (kein Coronabild wie dieses)
    Vorher, als Gast auf dem Fahrrad: ein Blick, Zeit erfasst – selbst im Vorbeifahren. Vorher, vom Supermarkt her, selbst mit Tüten in den Händen ein Blick, Zeit erfasst. Nun: von der Seite her wissen, dass die Bus-Halte eine Infotafel auch mit Uhrzeit hat? Vor der man sich hinstellen muss und sie dann hoffentlich (Sonneneinstrahlung!) auch ablesen kann…?
    Die Aktion, Herr Timpe, ist eindeutig eine Verschlimm-Besserung! Ein wenig Recherche und sie hätten einen preiswerten DCF77 Funkempfänger bekommen und Zeigertriebwerke dazu. Als Einzelteile, zum Selbsteinbau mittels Bauhof oder einer ortsansässigen Elektrofirma; das wäre ein Klacks gewesen.
    Ja, Frau Jensen hat Recht. DA FEHLT WAS!
    Vielleicht geben sie, Herr Müller, das Thema nochmal in die Gemeindeversammlung?
    Tschüss
    Christian Borck, Breuberg / Odenwald

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