Erfolgreiche erste Impfaktion auf Föhr und Amrum …


Große Impfbereitschaft auf beiden Inseln / Ärzte loben gute Organisation

Die Föhrer und Amrumer Ärzte sind zufrieden: Die erste große Impfaktion war ein voller Erfolg. „Auf Föhr haben die Hausärzte rund 1300 Menschen geimpft, dazu kamen die Reha- Kliniken mit jeweils rund 100 Personen“, konstatiert Dr. Immo Borth. Der Impfkoordinator für die Inseln hatte die Impfdosen für Föhr, Amrum, Hooge und Langeneß zuvor in Husum abgeholt. Die Organisation habe sich bewährt, die Bewohner des Johanneshauses und des Haus Schöneberg hätten ebenso ihren Pieks bekommen wie alle über 80-Jährigen, die sich impfen lassen wollten. „Insgesamt lief alles reibungslos und vor allem zügig. Es war ein großer Vorteil, dass alle im Vorfeld aufgeklärt waren und nur noch geimpft werden mussten“, sagt Borth.

Auch Janet Rossmann lobt die Organisation im ehemaligen AOK-Kinderheim. „Wir hatten im Fünf-Minuten-Takt geplant, das hätten wir gar nicht gebraucht. Sogar bei der 80-plus- Generation hätten drei Minuten gereicht.“ Personal der Apotheken hatte den Impfstoff aufgezogen. Sehr geschickt, wie die Wyker Allgemeinärztin betont, sodass „pro Zehner- Ampulle ein bis zwei zusätzliche Impfdosen verfügbar waren“. Viele heftige Impfreaktion habe es gegeben, so Rossmann, gerade unter den Jüngeren. Allergische Schocks oder Ähnliches aber seien ausgeblieben. „Und wir haben bislang auch keinen Hinweis darauf, dass irgendjemand etwas Gravierenderes davongetragen hätte, als eben eine heftige Impfreaktion.“

Begeistert von dem gelungenen Ablauf sind auch alle Beteiligten auf Amrum. Organisiert von der Praxis an der Mühle hatten hier Dr. Claudia Derichs, Dr. Peter Totzauer, Florian Teige sowie die angehende Allgemeinmedizinerin Ann-Christin Hartmann mit Unterstützung der medizinischen Fachangestellten und der Auszubildenden der Praxis einen Tag lang geimpft:

Zwei Teams stationär im Amrumer Impfzentrum am Sanghughwai in zwei separaten Räumen, ein weiteres machte Hausbesuche. Klinik Satteldüne und AOK-Nordseeklinik impften ihr Personal in Eigenregie. Rund 350 Dosen wurden so auf Amrum verimpft. Auch hier gab es eine „Jokerliste“, da man „pro Impfeinheit mehr rauskriegt, als eigentlich drin ist“, so Totzauer. So konnten auch hier Impfwillige, die im Vorfeld informiert worden waren, telefonisch nachbestellt werden.

Wie geht es weiter? In fünf bis sechs Wochen werden die über 80-Jährigen die zweite Impfung mit dem Moderna-Vaccin erhalten, kündigt Janet Rossmann an. Wer mit Astrazeneca geimpft wurde, hat seinen zweiten Termin in zehn bis zwölf Wochen. Auch jene, die auf der „Jokerliste“ standen und nachbestellt wurden, stehen dann jeweils auf den Listen und werden angeschrieben.

Amt Föhr-Amrum

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