Alte Handys für den guten Zweck …


Vermögensberaterin Juliane Borrasch, Mitarbeiterin Anika Mai-Langfeld und angehende Vermögensberaterin Sarah Mewes

Etwas Gutes tun mit Gegenständen die „ausgedient“ haben, meist in Schubladen vor sich hin vegetieren und nutzlos verstauben: es geht um alte Handys. Vermögensberaterin Juliane „Jule“ Borrasch hat sich dazu etwas Unterstützendes überlegt. Ihr Alltag ist bestimmt durch die kostenfreie finanzielle Beratung von privaten und geschäftlichen Personen/Unternehmen der Insulaner und weit darüber hinaus.

Im Rahmen von Deutschlands großer Kreativspendenstiftung „It´s for kids” wird vielen Kinder-Projekten geholfen. Bei der Handy-Aktion werden zusammen mit Teqcycle (Tochterunternehmen der Deutschen Telekom) alte Handys recycelt und für jedes einzelne bekommt die Stiftung den Gegenwert gutgeschrieben. Jule freut sich jetzt eine Spendenbox in ihren Geschäftsräumen in Nebel, Waasterstigh 22, aufgestellt zu haben. Die ersten ausgedienten Handys sind schon abgegeben worden. Ebenfalls wird Jan Schmuck vom Handyland ausrangierte Handys in die Spendenbox für „ It´s for kids“ geben. Ich selbst hole ein altes Handy hervor, das ich mitgebracht habe, um es einzuwerfen. „Ach schau mal, das Nokia hatte ich auch mal und weißt du was man damit konnte? Telefonieren!“, schwelgt ihre Assistentin Anika Mai-Langfeld lachend in Erinnerungen der Zeit ohne Smartphone. Doch dank der heutigen Zeit des Internets kann Jule Borrasch ihre Vermögensberatung auch zu Corona-Zeiten und über Amrums Grenzen hinaus anbieten. „Wir arbeiten für den Kunden, branchenübergreifend und altersunabhängig und sind Ansprechpartner in jedem Bereich, der mit Finanzen zu tun hat“. Ihre Mitarbeiterin Sarah Meewes ergänzt: „Wir möchten helfen, dass Wünsche und Träume wahr werden können und unseren Kunden den Weg dorthin ebnen“, sie macht ihre Ausbildung zur Vermögensberaterin bei Jule Borrasch und kann sie schon in vielen Bereichen unterstützen und teils selbstständig beraten.

Seit über einem Jahr sind die Geschäftsräume im Waasterstigh eingerichtet, doch eine richtige Einweihung gab es leider noch nicht. „Corona hat uns da ein Strich durch die Rechnung gemacht, doch wir werden es definitiv nachholen“, erzählt Jule, die durch die Liebe den Weg auf die Insel gefunden hat. Nach 2,5 Jahren Pendelbeziehung kam sie endlich komplett vor einem Jahr aus Berlin nach Amrum und freut sich hier „ angekommen“ zu sein. Unter der Woche ist sie zwischen 8-12 Uhr und ab nachmittags nach Absprache erreichbar. Die Spendenbox wartet darauf weiter elektronisch gefüttert zu werden.
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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

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