Adventszeit, es wird kälter, abends schneller dunkel, eine Zeit der Gemütlichkeit, der Familie, eine Zeit zum Handwerken.
In diesem Jahr haben Tiare und ich uns inspirieren lassen von dem Weihnachtsklassiker „Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum” und uns überlegt einmal etwas zu häkeln, nicht schwer und doch schön. So stöberten wir uns durch Zeitungen und dem Internet. Bis wir etwas passendes gefunden haben. Einen Tannenbaum.
Stimmungsvoll dazu haben wir uns die passende Weihnachtsmusik angemacht, dann ging es los.
Es geht los mit den Laufmaschen, wir haben 60 gemacht( mit Nadelstärke 6,5), je nach Größe des Baumes kann man mehr oder weniger machen
Es wird einmal einfach zurück gehäkelt
Es wird einmal einfach zurück gehäkelt
Im Zick Zack zu einer Pyramide gelegt, schon sieht man die Form. Mit dem Endfaden eine Kugel auffädeln und mittig durch den Baum von unten nach oben stechen. Entweder in der Lage eine Kugel oder nur am Ende.
Spontan ein paar rote Schleifen am Baum
Zeitaufwand ca 15 min und der Kreativität ist kein Ende gesetzt. Viel Spaß
Alles was wir brauchten war Wolle, Häkelnadel, Stopfnadel und ein paar Holzkugeln. Die Garnstärke, -farbe und Größe des Baumes kann man ganz individuell variieren. Tiare wollte gerne einen weinroten Baum, ich entschied mich für klassisch grün. Mit 60 Luftmaschen ging es los, danach einmal zurück häkeln und fertig ist der Baum, der jetzt nur noch im Zick-Zack als Pyramide gelegt werden muß. Der Endfaden wird mit einer Stopfnadel aufgefädelt und von unten mit einer Holzkugel mittig durch den Baum gestochen, so hat man am Ende gleich eine Aufhängung. Tiare wollte nach jeder Lage eine „Baumkugel” und ich nur am Anfang und am Ende. Spontan habe ich noch ein paar rote Schleifen befestigt, mit einem einfachen Knoten. Tiare wollte gerne eine Holzkugel umhäkeln, als Baumkugel. Es ist bei einer geblieben. Ja, jeder kann sich seinen Baum „schmücken und gestalten” wie man möchte, lasst der Kreativität freien Lauf.
Viel Spaß mit Eurem Tannenbaum.
Über Kinka Tadsen
Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.
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