Seit Jahren sorgt das Kindersucharmband dafür, dass Kinder, die am Strand verloren gehen, schnell wieder mit ihren Eltern zusammengebracht werden. Ab diesem Jahr setzt die DLRG nun auf eine verbesserte Version des bewährten Hilfsmittels – auch auf Amrum, wo das Armband künftig am längsten Strand der Nordseeküste eingesetzt wird.

Die überarbeitete Variante bringt gleich mehrere Neuerungen mit sich: Mehr Benutzerfreundlichkeit, höhere Nachhaltigkeit und zusätzliche Sicherheit. Die Registrierung erfolgt nun über eine zentrale Online-Plattform, auf der Eltern ihre Kontaktdaten selbst eintragen können. Das beschleunigt die Abläufe an den DLRG-Stationen und reduziert mögliche Fehler bei der Datenerfassung. Unterstützung bieten dabei die neuen WLAN-Hotspots am Nebeler und Norddorfer Badestrand.
Ein weiterer Vorteil: Die Registrierung ist künftig stationsübergreifend gültig. Familien können das Armband somit an allen DLRG-bewachten Stränden in Nebel und Norddorf nutzen. Zudem sind die neuen Armbänder wiederverwendbar und lassen sich in der Folgesaison problemlos reaktivieren – ein Pluspunkt in Sachen Nachhaltigkeit.
Auch Thorsten David, Wachführer der DLRG in Nebel, begrüßt die Neuerungen und betont:
„Auf unserem herrlichen, aber weitläufigen Strand kommt es immer wieder vor, dass Kinder oder Eltern den Überblick verlieren. Das Sucharmband hat uns schon oft dabei geholfen, Kinder schnell wiederzufinden. Und bisher ist jedes Kind sicher zurückgekehrt“,
Mit der Einführung der neuen Armbänder verfolgt die DLRG weiterhin das Ziel, die Sicherheit von Kindern am Strand zu erhöhen, den Einsatzkräften die Arbeit zu erleichtern und den Gästen einen verlässlichen Service zu bieten.


AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum


Es wäre vielleicht auch noch erwähnenswert das diese Armbänder vermutlich/offenbar lediglich eine (fortlaufende/Eindeutige) Nummer enthalten werden. Also nichts mit Batterien, WLAN, Cyber oder sonst was. Woraus folgt das NUR die Nummer registriert wird und das ganze NUR Online zugeordnet werden kann.
Denn, in Zeiten von GPS-Tracking-bändern “um Hunde wieder zu finden” muß man ja mit allem rechnen.
Kurz: Das “Kindersucharmband” ist wohl ein ganz normales Armband, aber mit einer Nummer drauf. Wenn das Material Nachhaltiger Hergestellt wird, schön. Aber ein Mehr an Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit kann ich mangels Gelegenheit hier nicht beurteilen. Scheint mir aber insgesamt ein zu großes Faß das da aufgemacht wurde. K.M.