Digitalisierung mit Mehrwert: Amt Föhr-Amrum geht den nächsten Schritt  …

 Digitale Tourismusabgabe ist 100% digital – Christina Scheel startet als neue Digitalmanagerin am 1. Juni 2026 

Die Digitalisierung des Amtes Föhr-Amrum nimmt weiter Fahrt auf – und richtet sich jetzt gezielt an die rund 680 Gewerbetreibenden auf den Inseln Föhr und Amrum. Amtsdirektor Christian Stemmer verfolgt mit seiner Mannschaft dabei ein klares Ziel: Schritt für Schritt sollen Amtsangelegenheiten vollständig digital, medienbruchfrei und ortsunabhängig erledigt werden können. 

„Digitale Verwaltung ist in diesen Zeiten mehr als eine Notwendigkeit – sie schafft echten Mehrwert: für Bürgerinnen und Bürger, für Gewerbetreibende und für das Amt selbst. Digitale Dienste sind kein Komfort – sie sind ein Wirtschaftsfaktor.“ 

Christian Stemmer, Amtsdirektor des Amtes Föhr-Amrum 

Startschuss: Digitale Tourismusabgabe ab Juli 2026 

Im Juli 2026 geht mit der „Digitalen Tourismusabgabe“ ein weiterer vollständig digitaler Verwaltungsdienst produktiv in Betrieb. Für Beherbergungs- und Handwerksbetriebe sowie touristisch ausgerichtete Unternehmen bedeutet das: keine Papierformulare, keine Wege ins Amt, kein Medienbruch. Die Abgabe wird künftig vollständig online erfasst, gemeldet und abgerechnet. 

In den nächsten Tagen wird Betrieben angeboten, diesen Dienst zu testen. 

Bereits seit dem 29. April 2026 kann der Zuzug interessierter Fachkräfte nach Föhr und Amrum über den Dienst MOINBoard.de vollständig digital abgewickelt werden. Die Tourismusabgabe ist der nächste Schritt – und längst nicht der letzte. 

Neue Digitalmanagerin: Christina Scheel startet am 1. Juni 2026 

Um die Digitalisierung weiter voranzutreiben, verstärkt ab dem 1. Juni 2026 Christina Scheel das Team des Amtes als Digitalmanagerin. Die Unternehmerin für Digitales und Kommunikation lebt auf Föhr, kennt die Inselrealität aus erster Hand und bringt zugleich tiefes Wissen über die Dynamik der digitalen Welt mit. 

„Digitalisierung für die Inseln bedeutet für mich: Dienste, die wirklich funktionieren – für Menschen, die ich kenne, in einer Region, die ich liebe. Ich freue mich sehr darauf, das gemeinsam mit dem Team weiterzuentwickeln.“ 

Mehr folgt: Digitale Dienste für Gewerbetreibende im Fokus 

Die Digitale Tourismusabgabe ist nur der Auftakt. In den Jahren plant das Amt, weitere Verwaltungsleistungen vollständig digital anzubieten – mit dem Ziel, Amtsangelegenheiten, so einfach und sicher wie Onlinebanking für Gewerbetreibende künftig ohne Wege und ohne Wartezeiten zu erledigen. 

„In den vergangenen 18 Monaten haben wir die Grundlagen gelegt. Etliche digitale Verwaltungsdienste stehen heute bereits zur Verfügung – darunter Gewerbean- und Ummeldung, Zweitwohnungssteuer und eine Vielzahl weiterer Anträge über das Serviceportal Schleswig-Holstein, die auch anderen Kommunen zur Nachnutzung offenstehen. Jetzt geht es darum, diese Dienste aktiv in die Fläche zu bringen und ihre Nutzung gezielt zu fördern.“ 

Dr. Andreas Raschzok, Büroleiter im Amt Föhr-Amrum 

Den Dialog mit den Betrieben gestaltet das Amt aktiv – mit persönlicher Ansprache, praxisnahen Informationsveranstaltungen und dem Angebot, neue Dienste gemeinsam auszuprobieren, bevor sie offiziell starten. 

Auf Föhr ist mit dem mobilen digitalen Bürgerbüro – dem sogenannten Digitalen Knotenpunkt bereits ein niedrigschwelliges Angebot entstanden, das zeigt, was Digitalisierung im Alltag leisten kann: auch für Menschen, die bisher wenig Berührung mit der Digitalisierung hatten. 

Über Pressemitteilung Amt Föhr-Amrum

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2 comments

  1. Joel Brandenburg

    Digitalisierung mit Mehrwert?

    Davon merkten die Amrumer Anfang Mai gelinde gesagt “einiges” als wegen Wartungsarbeiten auf Föhr ein Seekabel fürs Internet ganztägig abgeschaltet wurde und gesamt Amrum deshalb mit Telefon/Internet offline war

    Wann endlich spricht es sich bei “Digital-Enthusiasten” herum mit doppelter Sicherheit sprich Reserveressourcen zu arbeiten und nicht alles auf eine Karte – in diesem Fall auf ein einziges Kabel – zu setzen?

    Fällt diese Karte/Kabel OHNE Reserve-Ressource warum auch immer aus wars das mit dem “digitalem Fortschritt” Wovon Amrum Anfang Mai sarkastisch gesagt “irrsinning profitierte”

    All das ist hoffentlich auch Christina Scheel “als Digital-Fachkundige” zur Genüge bekannt

  2. Joel Brandenburg

    Wäre wünschenswert wenn das Nachfolgende zeitnah freigeschaltet würde und nicht wie meine anderen 2 Einspielungen zum Thema tagelang in der “Moderationsschiene vor sich hindümpelt”

    Originalteilzitat: – Digitalisierung schafft echten Mehrwert: für Bürgerinnen und Bürger, für Gewerbetreibende..

    Davon merkten die Amrumer “so einiges” als wegen Wartungsarbeiten am Seekabel auf Föhr die Insel Amrum ganztägig ohne Telefon/Internet war

    Wann endlich spricht es sich auch bei Digitalisierungs-Verfechtern herum?: Arbeite niemals ohne Sicherheitsreserve!

    Im Klartext: Bereitstellung eines weiteren Unterssekabels wenn das eigentliche Hauptkabel warum auch immer ausfällt und somit auf das Reservekabel zurückgegriffen werden kann

    Ein Umstand welcher auch Christina Scheel vomTeam des Amtes als Digitalmanagerin zur Genüge bekannt sein dürfte

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