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Bis Anfang Mai muss die Mauer noch halten…(to)

Nach dem Novembersturm zeigte sich die Uferschutzmauer am Nordstrand von Wittdün so schwer beschädigt, dass eine Erneuerung erfolgen wird (Artikel vom 23.01.2008)

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Die Bauform der sogenannten Nordwandelbahn Wittdüns, gehört aufgrund ihrer Bauweise nach neuesten Gesichtspunkten schon lange nicht mehr zum Optimum des Küstenschutzes. Über eine Überarbeitung beziehungsweise eine Erneuerung wurde bei vergangenen Deichschauen schon des Öfteren konkret diskutiert. Doch wurden entsprechende Maßnahmen bisher noch nicht angegangen. Eine entsprechende Terminierung nahm der außerordentlich kräftige Novembersturm den Behörden ab. Er peitschte mit seiner enormen Windlast die Nordseefluten dermaßen vehement gegen die Mauer, dass sie in einem Teilstück außerordentlich schwer beschädigt wurde.

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Eine Notreparatur erfolgte, um in der vom 15. September bis 15. April geltenden Deichruhe, die oberhalb der Mauer gelegenen Häuser vor erneuten Sturmfluten zu schützen.
Anfang Mai wird dann das Amt für ländliche Räume damit beginnen, eine neue Uferschutzeinrichtung zu bauen. Damit wird sich auch auf der Nordseite Wittdüns die Rotsteinoptik verabschieden. Stattdessen wird eine Böschung gebaut, die in einem Verhältnis der doppelten Länge zur Höhe der vorhandenen Mauer abgeschrägt sein wird. Anders als das schon vor Jahren erneuerte Teilstück, dessen Oberfläche mit Schlackesteinen geschützt ist, wird sich hier eine glatte Oberfläche in einem leicht gelblichen Farbton darstellen.
Wie Bürgermeister Jürgen Jungclaus weiter berichtete, wird von der alten Mauer die Rollschicht entfernt und eine Überschlagsicherung über die alte Mauer und den dahinter verlaufenden Weg gezogen. Das bedeutet für die Gemeinde Wittdün, dass sie die Verkehrsoberfläche in eigener Regie erstellen muss. Die Gemeindevertreter waren sich dahingehend einig, dass in diesem Zuge der gesamte Bereich Nordstrand touristisch überplant werden muss. Das bedeute unter anderem auch, dass der nun vorhandene Strandbereich nach dem Bau der Uferschutzeinrichtung über Treppen erreichbar bleiben muss. Auf keinen Fall dürfe wie auf der Südseite geschehen, die Größe des Strandes durch die Uferschutzmaßnahme wesentlich verkleinert werden.
Die Gemeindevertreter vereinbarten, die kommenden Wochen für eine Überplanung noch intensiv zu nutzen.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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