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Die Bauarbeiten gehen voran…(to)

Am Badestrand von Norddorf erfährt die Badesaison mit dem Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern und dem sommerlichen Hochdruckwetter ihren Auftakt.

Die Asphaltarbeiten mittlerweile abgeschlossen...

Die Asphaltarbeiten mittlerweile abgeschlossen...

Der Sprung in die Fluten bleibt nicht mehr nur den Abgehärteten vorbehalten. Gleichzeitig befinden sich die Bauarbeiten zur Umsetzung der Verbesserungen aus dem Projekt: „Badestelle der Zukunft“ in der Umsetzung.

Wie Bürgermeister Peter Koßmann auf Anfrage erklärte, sei es zwar bedauerlich, dass die Ausführungsarbeiten nicht vor dem Ferienbeginn abgeschlossen werden konnten, doch standen dem früheren Baubeginn abschließende Prüfungen der unteren Naturschutzbehörde entgegen und die Einhaltung der Förderrichtlinien ließen keinen Baubeginn nach der Saison im Herbst zu . „Nachdem eine mögliche Betroffenheit eines historischen Deiches geprüft wurde, konnte der Auftragnehmer der Baumaßnahmen umgehend beginnen. Mit der Fertigstellung der Asphaltfläche haben wir eines der größten Einzelprojekte schon abschließen können. Die Fläche bietet durch den Einsatz von neuen Fahrradständern nunmehr 1000 Fahrrädern einen Stellplatz. Das sind rund 370 mehr als mit der alten Methode möglich waren. Eine begrenzte Anzahl an Stellplätzen für Fahrzeuge wird es auch geben, doch wird das Abstellen hier lediglich mit Sondergenehmigung erlaubt sein. Zuwiderhandlungen werden durch den Kontrolleur für den ruhenden Verkehr fortan geahndet. Ein wichtiger Aspekt ist für uns die bessere Räumbarkeit der Fläche vom Flugsand. Vorher wurden immer wieder Teile des befestigten Unterbaus mit abgeschoben“, so Peter Koßmann.
In dieser Woche wird die Zuwegung zum Badestrand im bisher in Bohlenwegtechnik ausgeführten Abschnitt erneuert. Hier werden Betonfertigteile verbaut, die unter anderem eine sichere Erreichbarkeit für Rettungsfahrzeuge mit sich bringt. Die vorhandenen Bohlenwegteile werden im weiteren Verlauf an den befestigten Weg verbaut und verlängern so die befestigte Zuwegung bis auf den Strand. Die Ausführungen der Aussichtsplattform am Strandübergang steht dann noch, neben weiteren Verbesserungen für den Strandabschnitt, an. Da ich davon ausgehe, dass hier mit vielen vorgefertigten Bauteilen gearbeitet wird, werden sich die Arbeitsgeräusche sicher auf das unvermeidliche Maß reduzieren“, führt das Gemeindeoberhaupt aus. Bis Ende Juli soll die Maßnahme abgeschlossen sein.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

17 Kommentare

  1. Die Asphaltfläche direkt am Strandzugang sieht ja furchtbar aus!! So unpraktisch und schlecht zu räumen der alte (Fahrrad)Parkplatz vielleicht auch war, er war naturbelassen und fügte sich ins Landschaftsbild ein.
    Das Bild macht mich wirklich traurig.
    Gibt es vielleicht noch ein Bild, auf dem man den Weg zum Strand mit Parkfläche sehen kann?

  2. Das trägt wieder zur Vesiegelung (http://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%A4chenversiegelung) bei. Ich finde diese Idee auch etwas seltsam im Rahmen “Badestelle der Zukunft”. Das heißt wohl eher “Badestelle der Vergangenheit”. Und die Betonfertigteile auf dem Weg zum Strand dürften so scheußlich sein, daß sie sich der Abbildung auf einem Foto widersetzen.
    Vielleicht sollte man über einen asphaltierten Rundweg am Strand nachdenken.
    Ernsthaft: Ich finde auch das Herum”müllern” der Trecker an den Amrumer Stränden unschön. Die Treckerfahrer sollten das doch deutlich reduzieren. Die Treckerspuren im Sand wirken immer etwas deplaziert.

  3. Angelika Zellien

    Ich freue mich soooo auf Amrum, und nun lese ich mit Erschrecken vom Neubau des Fahrradparkplatzes. Auf dem alten Platz konnte man sein Rad mit etwas Glück wenigstens noch in den Schatten stellen! Hoffentlich gibt es nicht noch mehr “Fortschritt ” auf der Insel!

  4. Etwas schrecklicheres als diesen Parkplatz habe ich noch nie gesehen….. das ist doch nicht mehr Amrum.
    Abgesehen davon, das dieser Parkplatz barfuß überhapt nich begehbar ist, weil er viel zu heiss ist. Ausserdem stinkt es erbärmlich von der guten Amrumer Luft ist derzeit nicht viel zu merken.
    Eine richtige Zumutung ist der derzeitige Zugang zum Strand, es scheint das Familen mit Kinderwagen, Bollerwagen oder Menschen mit Rolatoren oder körperlichen Handicaps dieses Jahr im Familienbad nicht mehr willkommen sind.
    Bei allem Respekt für die Bauarbeiter, stelle ich mir ferner die Frage, warum die Bauarbeiten nicht bis in die späten Abendstunden laufen, damit die Arbeiten schnell vorangehen.
    Das ist auf jeden Fall nicht das Amrum was die meinsten von uns kennen und lieben.
    Schade das Geld für solche “Bausünden – Parkplatz ” zur Verfüfung steht und das Dünenbad seid Jahren versandet.
    Zeit zum umdenken ?

  5. Tobias Hartmann

    Da haben die Bauarbeiten gerade erst begonnen, und schon finden sich die üblichen Kommentare der ewig Gestrigen zu einem begrüßenswerten Versuch, Amrum ein Stück moderner zu machen. Gerade Norddorf mit seinem langen Strandweg tut gut daran, im Hinblick auf die zunehmende Überalterung der Gesellschaft und auch der Amrum-Urlauber die Mobilität der Gäste zu fördern. Dabei sind der Parkplatz und der Strandübergang ja nur der Anfang, mit der geplanten neuen Strandstraße ergibt sich da für mich ein schlüssiges Konzept. Daran dürfen sich die anderen Gemeinden für so manch anderes Projekt ein Beispiel nehmen.

  6. Mit einem Parkplatz für Autos (asphaltiert) die Mobilität der älteren Leute erhöhen?
    Verstehe ich nicht und bitte gnädig um Erläuterung

  7. Ella und Christine

    Das schaut ja fürchtbar aus. Warum muss ein Fahrradstellplatz asphaltiert sein? Und im Winter geräumt werden? Im Winter kommen ja auch soo viele Radfahrer nach Norddorf. Im Frühjahr und Hersbst haben wir sogar mit dem Auto auf Sand geparkt das war so urig. Schade das der sogenannte Fortschritt nicht mal vor der wunderschönen Naturinsel Amrum halt macht.
    @ Thomas Müller stimmt das Bild macht traurig

  8. Na? Ob irgendeinem Amrumer Politiker (nur jene welche gegen eine Amrumer Gemeinde sind) auffallen wird, dass jeder Gast der hier schreibt (egal ob zu diesem oder einem anderen Thema) von “Amrum” spricht und keiner diese Schandtat dem Ort “Norddorf” zuschreibt? Alles was auf der Insel geschieht wird immer auch als gesamtinsulare Maßnahme wahrgenommen, warum begreift das keiner und es werden endlich Schlußfolgerungen daraus gezogen. Solche Katastrophen die von den örtlichen Politikern beschlossen werden betreffen immer direkt oder indirekt alle Amrumer/Gäste.
    Im übrigen bin ich nicht gegen Fortschritt, solange es kein Rückschritt ist. Asphaltwüsten gehören eindeutig in die letzte Kategorie. Alle Politiker die dafür gestimmt haben sind am heißen Sommertag zum Barfußlaufen aufgerufen 😀

  9. Michael Müller, Hamburg

    Welch ein Kulturschock! Wer hat denn das genehmigt? Da wird auf Amrum (bisher zu recht) mit der Naturbelassenheit geworben und nun das, Asphalt! Gibt es etwas häßlicheres? Wenn schon zupflastern, hätten es dann nicht Natursteine sein können? Was kennt man vom Asphalt im Sommer? Weich und heiß. Die armen Kinder, die dort barfuß ankommen. Es bleibt nur zu hoffen, daß sich die Dünen den Platz zurück erobern und er schnell wieder versandet. In jeder Großstadt würde ein Bürgerbegehren eine derartige Verschandelung verhindern. Dort ist Rückbau angesagt. Aber Amrum war ja schon immer etwas besonderes.
    Allerdings bisher im positiven Sinn.
    Wann wird denn die Koßmann-Wiese zubetoniert?? Dann können die Gäste endlich in der Ortsmitte parken.
    Und dafür gibt es auch noch Fördermittel vom Staat (also von uns).
    Traurig, traurig.

  10. Eine schöne Alternative wäre Kopfsteinpflaster gewesen. Ich frage mich, was dagegen gesprochen hat.

    Im Übrigen möchte ich mich dem Vorredner anschließen und begrüße es, dass auf Amrum längst überfällige Maßnahmen ergriffen werden. Die Zufahrt zum Norddorfer Strand gehört selbstverständlich dazu.
    Wenn nun noch in Wittdün das Nadelöhr Inselstraße angegangen wird und die Fährverbindungen zur Insel nicht mehr durch lange Fahrzeiten und festsitzende Fähren gestört werden – wäre Amrum ein Aushängeschild im deutschen Tourismus!

  11. Astrid Brondke

    Um Bausünden zu sehen, muß ich nicht nach Amrum fahren.
    Modern heißt nicht gleich besser !!! wie vieles auf dem Festland beweist.

    “Bauherren” versagen zusehends. Die Entgleisungen, die sich im Bauwesen ereignen, fallen mittlerweile immer fataler aus.

    Wie im Straßenverkehr, so ereignen sich auch auf den Baustellen täglich Unfälle. Dabei geht es nur selten um Tote und Verletzte.
    Aber dafür sind die ästhetischen Schäden, die auf den Straßen und Plätzen angerichtet werden, massenwirksam. Architektur, die “öffentlichste aller Künste” (Woods) geht, wie Adolf Loos sagte, alle an: “Man kommt ihr nicht aus.” Ein Buch kann man weglegen, einen Film muss man sich nicht anschauen …

    Es gibt die bautechnische Möglichkeit einen effektiveren Weg für Behinderte zu gestalten, der trotzdem ästhetisch ist und dem Auge nicht weh tut, was ebenso den Parkplatz betrifft … es kostet halt ein wenig mehr.

  12. Wie auf einem Flugfeld, noch reichlich Lampen ,die auch noch die Nacht Leuchten !!!Schade.DieterDobbertin

  13. Die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge ist seit Jahren überfällig und wichtig! Egal ob Fertigteile oder individuell. Beispiel: Zuwegung in Nebel! Der Fahrradparkplatz hätte mit anderen Materialien gebaut werden sollen. Dazu gibt es tausende von Beispielen – wenn man sich bemüht?! Die Norddorfer Verantwortlichen hinken der Zeit etwas hinterher. Leider-doch Amrum wird auch dies verkraften.

  14. Ich kann mich der Meinung von Herrn Nissen nur anschliessen. Urlauber und Gäste besuchen AMRUM und nicht Wittdün, Süddorf, Steenodde, Nebel oder Norddorf!

  15. So eine große asphaltierte Fläche sieht in Strandnähe natürlich nicht so prickelnd aus. Ich bin mir aber sicher: Wenn der Asphalt mal heller geworden, Fahrradständer montiert, die restlichen Arbeiten erledigt und die Ränder vom Sand zurückerobert wurden – dann wird es schon ganz okay sein.

  16. Ich hab mir das jetzt mal live angesehen und glatt die Füße verbrannt – tja so ist das halt.
    Ich muss allerdings sagen, dass die neue Fläche ziemlich praktisch ist. Fahrräder haben jetzt zu hauf Platz und sind auch gefühlt mehr geworden. Die Strasse steht nicht mehr auf beiden Seiten voll mit Rädern, die auch ab und zu den Einganz zum Naturzentrum und anderen Einrichtungen versperrt haben. Schön aussehen tut sie nicht, das stimmt wohl und bessere Materialien hätte es ischer auch gegeben – alles eine Frage des Geldes. btw. das Schwarz wird auch noch heller – warten wir’s ab.

    Der Zugang zum Strand mit den Betonplatten ist inzwischen fertig und nicht wirklich schlimm. Das individuelle Design des Bohlenweges geht zwar verloren aber praktisch ist der neue Weg auf jeden Fall. Es liegt ständig Sand drauf und fällt dadurch kaum auf.
    Ich bin eher gespannt was im Winter passiert, wenn die heftigen Stürme durch sind und die Brandung sich evtl. noch weiter in Richtung Dünen vorarbeitet. Mal schauen ob die Platten dann noch stehen oder vorher abgenommen werden.

  17. Ja jeder hätte es anders gemacht und viel besser……
    Aber endlich wurde einmal etwas umgesetzt und nicht nur geplant.

    Danke

Amrumer Fotowettbewerb 2015
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