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Viel Arbeit durch Sturm und hohe Wasserstände…(to)

Der derzeit über die Inseln fegende Weststurm, mit gemessenen Spitzenwindböen bis zu 11 Beaufort und intensiven Gewitterschauern, verdeutlicht das der Herbst nicht mehr weit entfernt ist.

"Brücke unter" am Steg des Yachtclubs...

"Brücke unter" am Steg des Yachtclubs...

Als sich die heiße Hochsommerphase vor rund Wochen verabschiedete, hoffte sicherlich der Großteil der „Wetterinteressierten“, dass sich der Hochsommer im August nochmals wieder einstellen würde. Doch bei Temperaturen von derzeit unter zwanzig Grad und dem stürmischen Wetter lässt das derzeitig bestimmende Tief solche Hoffnung kaum noch zu. Und selbst die lange Zeit noch sehr warme Nordsee ist temperaturtechnisch auf unter zwanzig Grad gefallen. Vielmehr bedeutete der Pegelstand des gestrigen Mittagshochwassers, mit einem 82 cm höheren Wasserstand als das mittlere Hochwasser, viel Arbeit für die Strandkorbvermieter auf Amrum. Wie Heinzi Jannen aus Norddorf auf Anfrage berichtete, habe man die Körbe bereits am Montag bis auf die höhere Dünenkante zurückgeholt. Ein Teil steht nun auf dem geschützten Parkplatz und sie werden, falls sich das Wetter nicht noch deutlich bessert, ins Winterlager gebracht. „Der stürmische Wind pustete die Strandkörbe reihenweise um und das Versanden setzt danach sofort ein, sodass wir gezwungen waren, die Körbe wieder aufzurichten.

Im Sportboothafen im Seezeichenhafen in Wittdün sorgte der hohe Wasserstand für eine Zwangspause bei den Freizeitkapitänen. Sie hatten keine Chance zum Hochwasser trockenen Fußes auf ihre Boote zu gelangen. Aber wer wollte bei den starken Winden auch schon gerne rausfahren.
Verantwortlich für den Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

3 Kommentare

  1. Schneider, Jürgen

    Moin, moin Herr Oelers, ich lese mir im Internet sehr gerne Ihre
    Artikel durch und erfahre so aktuelles von der Insel. Ich finde sie
    immer sehr informativ.
    Wir fahren nun schon seit 1967 auf die Insel, wir waren auch zusammen mit Wankes in der Pension Ihrer Eltern!
    Amrum gefällt uns wie am ersten Tag, auch bei Wind und Wetter.

    Viele Grüße

    Jürgen Schneider

  2. Thomas Eitzenhöfer

    Was sind 11 Beaufort ?
    Könnte man das auch in DEUTSCH ausdrücken ???????????

  3. @Thomas Eitzenhöfer
    Es gibt leider keinen deutschen Begriff für Beaufort, da dies der Name für das System zur Beschreibung der Windgeschwindigkeit ist. Allgemein spricht man auch von “Windstärke 11”, was einem orkanartigem Sturm gleichkommt.
    Kann man übrigens gut auch in der Wikipedia nachlesen. Dort ist das System – wenn Interesse – auch detailliert beschrieben.

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