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Professionelle Ersthelfer retten einem Ertrunkenen das Leben…(to)

Aufmerksamen Strandgängern ist es wohl zu verdanken, dass ein am Badestrand  Nebel im Wasser treibender Mann entdeckt wurde.

Nach der Reanimation wurde der Mann ins Westküstenklinikum nach Heide geflogen.

Nach der Reanimation wurde der Mann ins Westküstenklinikum nach Heide geflogen.

Sie zogen am frühen Dienstagabend die offensichtlich leblose Person aus der durch die starken westlichen Winde aufgewühlten Nordsee. Einer der beiden Ersthelfer ist Rettungsassistent und begann umgehend mit den wiederbelebenden Maßnahmen an der ertrunkenen Person. Die DLRG-Rettungskräfte eilten von ihrer rund 100 Meter nördlich gelegenen Rettungsstation ebenfalls zur Unglücksstelle und unterstützten die Reanimation.

„Als wir mit den geländefähigen Rettungstransportwagen und dem Notarztfahrzeug am Flutsaum ankamen, hatten die Ersthelfer schon gute Arbeit geleistet. Auf diese konnten die weiteren lebenserhaltenden Behandlungen aufbauen“ berichtete der um 18.02 Uhr alarmierte Notarzt Peter Totzauer. „Die Herz-Kreislauffunktionen des Mitte dreißig-jährigen Mannes konnten wieder hergestellt werden“, erklärte der Notarzt auf Anfrage.  Der direkt am Unfallort gelandete Rettungshubschrauber der DRF-Luftrettung hat den Wiederbelebten aufgenommen und ins Westküstenklinikum nach Heide geflogen.

Bei dem Mann soll es sich um einen Insulaner handeln. Wie es zu diesem tragischen Unglück kam, war bis zum Redaktionsschluss noch nicht bekannt. Speziell bei solch stürmischen Wetterlagen verleitet die auflaufende Brandung zu einem vermeintlich aufregenden Badespaß. Hierbei wurden schon in den zurückliegenden Jahren von den Badenden die herrschenden Unterströmungen unterschätzt und eigene Schwimmkräfte überschätzt.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

Foto: Joschi Laufer

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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