Alle „Adler“ bald wieder im Einsatz – Neustart in die Saison 2020 …


Adler Express und Adler Rüm Hart in Wittdün 2019. So ein Gedränge wird es diesen Sommer nicht geben.

Durch die Corona-Pandemie mussten auch die Adler-Schiffe dieses Jahr unfreiwillig eine Zwangspause einlegen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen trafen auch den Sylter Unternehmer Sven Paulsen. Ihm gehört unter anderem die Reederei Adler-Schiffe. Mit 26 Schiffen werden Ausflugsfahrten auf der Nord- und Ostsee angeboten.

Schon zu Ostern sollte die Flotte Touristen durchs Wattenmeer und auf die Hochseeinsel Helgoland transportieren, doch bisher fuhren nur vereinzelt Schiffe nach einem angepassten Fahrplan. So verkehrt unter anderem der „Adler Express“ schon seit dem 18. Mai und ab dieser Woche kommen weitere Adler-Schiffe dazu.
Ab dem 3. Juli wird Wittdün dann wieder Drehkreuz für den Ausflugsverkehr, wenn die „Adler Express“, „Adler Rüm Hart“ und „Adler Cat“ sich am Fähranleger treffen um die Touristen aus-, ein- bzw. umsteigen zu lassen.
Mit dem „Adler Express“ kann man alternativ zu Dagebüll von Nordstrand aus (ohne Auto) nach Amrum anreisen und es besteht die Möglichkeit für einen Tagesausflug nach Sylt oder Hooge, sowie tideabhängig an bestimmten Tagen nach Gröde (95 Minuten Aufenthalt).
Die „Adler Rüm Hart“ bringt Touristen von Dagebüll und Föhr nach Amrum. Von Amrum kann man mit der „Adler Rüm Hart“ Tagesausflüge nach Föhr und tideabhängig an bestimmten Tagen nach Langeness (2-3 Stunden Aufenthalt) unternehmen. Ein Ticket für die Inselrundfahrt auf Föhr kann man direkt am Anleger kaufen. Nach 5,5 Stunden Aufenthalt ist man am Abend auf Amrum zurück .
Ab dem 3. Juli heißt es dann auch endlich wieder Leinen los für den Katamaran „Adler Cat“. Von Montag bis Freitag besteht die Möglichkeit Deutschlands einzige Hochseeinsel mit dem Katamaran zu erreichen. In nur 75 Minuten gelangt man von Amrum nach Helgoland. Dort haben die Touristen knapp vier Stunden Aufenthalt, um die Hochseeinsel allein oder mit einer begleiteten Inselführung zu entdecken.
In den letzten Wochen war der „Adler Cat“ von der ostfriesischen Insel Borkum aus unterwegs als Offshore-Versorger in Richtung Windpark Borkum-Riff bzw. Alpha Ventus.
Adler Cat vor dem Fähranleger Wittdün

Am Wochenende verbindet der „Adler Cat“ Cuxhaven mit Sylt.

Die Reederei hat ein Schutz- und Hygienekonzept erarbeitet. Die Beförderung auf den Adler-Schiffen geschieht unter vorher festgelegten Bedingungen und immer unter dem Gesichtspunkt die Ausbreitung von Covid-19 weiter zu verhindern. Unter anderem sieht das Konzept eine Beschränkung der Kapazität um 50% vor um auch während der Fahrt den nötigen Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten zu können. Zu diesem Zweck sind auf einigen Schiffen die Sitzplätze an Bord extra gekennzeichnet, sodass ersichtlich ist, welche Plätze genutzt werden können und welche frei bleiben müssen. Außerdem wurde ein Wege-Leitsystem eingeführt.
Des weiteren sind auf allen Schiffen zusätzliche Maßnahmen zur Hygiene und Desinfektion vorgesehen. Zum Schutz der Fahrgäste und Mitarbeiter, trägt die Schiffsbesatzung während der Fahrten einen Mund-Nasenschutz. Dieser ist auch für unsere Fahrgäste verpflichtend und kann auch bei Betreten gegen einen kleinen Unkostenbeitrag erworben werden.
Aufgrund der bestehenden beschränkten Kapazitäten wird eine frühzeitige Buchung dringend empfohlen.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.adler-schiffe/amrum.de
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About Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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