Sie haben ihr Ziel erreicht: Amrum mit neuer Webseite  …


Das muss ich meinen Freunden zeigen …

Offener, natürlich suchmaschinenoptimiert und konkreter auf Amrums Zielgruppen eingehend – so zeigt sich die neue Webseite www.amrum.de. Große Fotos und knappe Texte lassen den Inselinteressierten schnell erfassen, was auf Amrum so Sache ist: weiter Himmel, schöne Farben, Strand, Friesendörfer, viel zu gucken und zu machen. „Erheblich aufgeräumter als früher ist unsere neue Seite“, sagt Tourismuschef Frank Timpe zufrieden.

Die Zugriffszahlen auf Amrum.de seien über die Jahre hinweg zwar absolut in Ordnung gewesen, sagt Timpe. „Aber die Zuwachsraten bewegten sich doch zunehmend in Richtung Stagnation.“ 2019 hatte die Amrum Touristik ihre Seiten von externen Profis prüfen lassen.

Wie immer bei Webseiten – da ähneln sie Eisbergen – ist die wirkliche Masse für den Nutzer gar nicht sichtbar. Hinter den neuen Seiten steht ein System an technischen Parametern, was ihre Auffindbarkeit im Internet so optimal wie möglich gestaltet, auch bei Suchanfragen, die nicht konkret „Amrum“ betreffen, sondern ortsverwandte Themen wie Nordseeurlaub zum Beispiel.

Insel der Farben

„Unser Ziel war einmal die Optimierung der Technik, aber auch ein neues Look and Feel“, sagt Timpe mit Blick aufs Wohlfühl-Design. „Wir wollen die Seitenbesuche steigern und die Aufenthaltsqualität auf den Seiten optimieren.“ Bisher sind rund 500.000 Menschen pro Jahr auf amrum.de unterwegs, zwei Millionen Mal wurde die Seite aufgerufen, die durchschnittliche Verweildauer beträgt zweieinhalb Minuten. Zwischen Januar und März verzeichnet man die meisten Zugriffe – ganz klar: Da gehts (normalerweise) los mit der Frage: Wohin fahren wir im Sommer?

„Wir wollten auch mehr auf bestimmte Themen eingehen“, sagt Timpe. „Was durch die Einrichtung einer zentralen Datenbank im Hintergrund sehr zielgerichtet begleitet werden kann.“ Wer etwa auf den Familienseiten nach Kinderspielplätzen guckt, kann dazu gleich eine Abfrage starten. „Durch das modulare Baukastensystem können wir hier sehr individuell Themen ausspielen“, sagt Timpe.

Zielgruppen orientiert …

Alle Daten, ob über Veranstaltungen oder Sehenswürdigkeiten, sind jetzt in einer Datenbank gebündelt. „Sie speist auch unsere inzwischen aufgestellten digitalen Informationsstelen und kann auch anderen Partnern, wie zum Beispiel dem Nordsee-Tourismus-Service oder der Tourismusagentur Schleswig-Holstein bedarfsweise zur Verfügung gestellt werden“, sagt Timpe.

Während Amrum.de mit Urlaubsthemen, Unterkünften und viel Gefühl für Meer und Strand genau das Richtige ist, um von Zuhause aus durch die Insel zu stöbern, kann man mit der Unterseite auf.Amrum.de (über den Menüpunkt Umfeld) ganz gezielt die Gegend erkunden. „Die Seite soll eine digitale Hilfestellung für unsere Gäste vor Ort sein und bildet hauptsächlich Aktuelles wie Wetter, Gezeiten, Veranstaltungen und Fährabfahrten ab“, erklärt Timpe. Auch Amrums Gastronomie ist mit kurzen Texten aus dem bereits bekannten Restaurantführer vertreten. Nutzer, die ihren Standort freigeben, bekommen gleich noch die Entfernungsparameter dazu.

Übersichtliche Navigation

Im Hintergrund wird am System noch gearbeitet. Aber angesichts des Lockdowns draußen ist es vielleicht ganz schön, wenigstens virtuell schon einmal auf frischen Seiten reisen zu können. „Wir hoffen natürlich, dass die neuen Internetseiten gut bei Gästen, Einheimischen und Leistungsträgern ankommen. Einige Punkte und Inhalte sind sicherlich nach und nach noch zu optimieren, aber das ist ein regelmäßiger und dynamischer Prozess“, so Timpe.

Kamera am Anleger: Nebelfunktion inklusive

Keine Inselseite ohne Webcam! Den kompletten Rundumblick gibts unter dem Menüpunkt Service / Wetter & Gezeiten. Drei neue, moderne Internetkameras senden vom Fähranleger und vom Kniepsand in Norddorf und Wittdün. Eine weitere soll demnächst noch die Wattseite in Nebel im Fokus haben. Alle inklusive Nachtbildfunktion und Zeitraffer. „Und wenn draußen Nebel ist, dann haben wir nebelige Bilder“, gibt der Tourismuschef angesichts der derzeitigen Wetterlage zu bedenken – und grinst. Was ihn besonders freut: „Zwei neue Webcams wurden aus dem Regionalbudget der AktivRegion Uthlande mit 80 Prozent gefördert. „Sie fokussieren den Kniepsand vor Wittdün und die Hafenbucht und sind damit für uns, die wir mitten im Weltnaturerbe Wattenmeer leben, ein wichtiger Blick auf ein schützenswertes System. Wir freuen uns sehr darüber und sagen herzlich Danke!“

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Über Undine Bischoff

Journalistin und Texterin. Fuhr mit drei Jahren zum ersten Mal über den Kniep – in einer Schubkarre. Weil ihr Vater da draußen eine Holzhütte baute, zwanzig Feriensommerjahre lang. Betextet Webseiten und Kataloge, schreibt für verschiedene Medien und natürlich für Amrum News.

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