MS „Hilligenlei“ wird verschönert …


Gegen 3 Uhr am Montagmorgen nahm die W.D.R.-Fähre MS „Hilligenlei“ von Langeneß aus Kurs auf Esbjerg/Dänemark. Um 14 Uhr traf die kleine Halligfähre dort ein und wird dort bis voraussichtlich Ende Februar zu einem langfristig geplanten Werftaufenthalt verbleiben.
Laut Aussage der Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.) werden an Bord der MS „Hilligenlei“ die Tanks im Unterschiffsbereich komplett erneuert. Während des Werftaufenthaltes erhält die Hilligenlei auch einen komplett neu gestalteten Fahrgastbereich unter dem Autodeck. Der Salon wird sich dann in völlig neuer Gestaltung und Optik, mit neuem Mobiliar, modern und für den Fahrgast einladend präsentieren. Unter anderem wird auch der Bistrotresen und der Küchenbereich für das Catering völlig neu gestaltet.
Die Modernisierung der MS „Hilligenlei“ ist bis Ende Februar terminiert. In dieser Zeit wird die Hallig-Linie der W.D.R. durch das Fahrgastschiff MS „Seeadler“ des Reeders Heinrich von Holdt bedient. Die MS „Seeadler“ hat sich auf dieser Strecke bereits in der Vergangenheit als Ablöseschiff bewährt und verkehrt im Auftrag der W.D.R..
Der wirtschaftlich günstigste Anbieter wurde für die Umbauarbeiten der MS Hilligenlei“ ausgewählt und das war die Werft in Esbjerg/Dänemark.
MS „Hilligenlei“: Die Fähre wurde von der Husumer Schiffswerft mit der Baunummer 1494 als MS „Pellworm“ am 24. März 1985 an die Neue Pellwormer Dampfschifffahrtsgesellschaft mit Heimathafen Pellworm ausgeliefert.
Bis 1997 verkehrte die Fähre zwischen Nordstrand und Pellworm ehe sie an die Insel- und Halligreederei Sven Paulsen verkauft wurde. Unter den Namen MS „Adler Polonia“, mit Heimathafen Altwarp, wurde das Schiff für sogenannte Butterfahrten eingesetzt.
2002 wurde es von der W.D.R. übernommen, umgebaut und ab dem 21. September desselben Jahres auf der Hallig-Linie als MS „Hilligenlei I“ eingesetzt (2010 in MS „Hilligenlei“ umbenannt). Seit 2019 läuft das Schiff ihren Heimathafen Wittdün/Amrum fahrplanmäßig nicht mehr an. Heute verkehrt die MS „Hilligenlei“ auf der Strecke Schlüttsiel-Langeneß-Hooge.
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Über Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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