Danke, Marlies …!  


Herbstliche Deko …

Dies war die Kernaussage des offenen Gesprächskreises im Clemens Hüs am letzten Mittwoch im September.  Bereits beim letzten Treffen hat Marlies Tadsen mitgeteilt, dass sie sich aus persönlichen Gründen aus der Gesprächsleitung zurückzieht. Mit Eckard Pagels, der zur Zeit der Sommerküster der Kirchengemeinde ist, konnte ein Nachfolger gefunden werden, der mit dem Thema „Was ist uns heilig?“ seinen Einstand bereits gegeben hat und den Gesprächskreis in gewohnter Weise weiterführen möchte.

Die alten Weggefährt*innen des Gesprächskreises haben reichlich Kuchen gebacken und so kann an den von Marlies Tadsen herbstlich geschmückten Tischen ein gemütliches Kaffeetrinken bei Kerzenschein stattfinden.
Zunächst findet eine kurze Vorstellungsrunde der Teilnehmer*innen des Nachmittags statt – die Zeiten, wo jeder jeden auf Amrum kannte, sind leider vorbei. Aber nun stellt man fest, dass man sich doch schon mal beim Einkaufen begegnet ist und so kann vielleicht bei nächster Gelegenheit ein Gespräch zustande kommen oder gemeinsam ein schneller Kaffee getrunken werden.

M. Tadsen nutzt diesen Nachmittag, um an verstorbene Begleiter*innen des Gesprächskreises zu erinnern und kurz die Intention des Gesprächskreises zu erläutern.
Sie berichtet:“2010 wurde auf der Kirchengemeindeversammlung angesprochen, dass der nicht mehr angebotene Seniorennachmittag sehr vermisst wird. Kurz entschlossen boten wir, d.h. Doris Müller, Brigitte Viertel und ich an, einzuspringen. Im Februar 2011 ging es los. Schauen wir mal, ob wir das packen war unsere Devise.“

Umgewandelt wird der Seniorennachmittag in einen offenen Gesprächskreis. Dies wird sehr gut angenommen. Zu jedem Treffen wird ein Thema ausgesucht, über das zunächst informiert und anschließend diskutiert wird. Viele Jahre findet das Treffen in der Begegnungsstätte des DRK im Feederhugam statt. Seit der Schließung des DRK stellt die Kirchengemeinde den Raum im Clemens Hüs am Mittwochnachmittag zur Verfügung.

M. Tadsen erinnert an einige Themen, wie zum Beispiel:
-Gibt es Schutzengel
-Urnen im Vorgarten
-Was ist positiv am Alter
-Wer erinnert sich an alte Bauten auf Amrum
-Amrumer Küche in kargen Zeiten
-Bestattungsmöglichkeiten auf Amrum

Leider sind sowohl B.Viertel als auch D. Müller mittlerweile verstorben, aber M. Tadsen lässt sich nicht entmutigen und hat neue Helfer*innen gefunden, die diesen offenen Gesprächskreis weiter aktiv gestalten.

Lutz Görgens bedankt sich im Namen des KGR bei M.Tadsen

Lutz Görgens – Mitglied des Kirchengemeinderates (KGR)- ist heute auch dabei und bedankt sich bei M. Tadsen für die engagierte Ehrenamtstätigkeit und alle Teilnehmer*innen der Runde stimmen ein: „Danke, Marlies!“

Bevor Marlies Tadsen den Nachmittag zum letzten Mal als Gesprächsleiterin beendet, liest Nora Grevenitz noch eines ihrer selbst verfassten Gedichte und eine Geschichte von 2020 mit dem Titel „Frau Sanitätsrat Ide“ vor. So gehen doch alle mit einem Schmunzeln nach Hause.
Wir wünschen Eckard Pagels, dass auch beim nächsten Termin am 25.Oktober die Plätze so gut besetzt sind wie heute. Das Thema lautet: „Gedichte und Märchen aus Nordfriesland – zuhören und selbst erzählen“.

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Über Brunhilde Wnuck-Jessen

Brunhilde Wnuck-Jessen wurde 1956 in Dorsten geboren und machte dort 1975 ihr Abitur. Anschließend ging es zum Studium nach Köln, wo sie eine Amrumer-Clique kennenlernte. Der Liebe wegen zog sie 1984 nach Süddorf auf Amrum, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann Sönke wohnt. Nach 38 Jahren Schreibtischarbeit freut sich die Jungrentnerin nun auf viel gemeinsame Zeit mit ihren beiden Enkeltöchtern.

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