Euros,  Zloty und ein Einkaufswagenchip für den Öömrang Ferian …


Geldübergabe am Öömrang Hüs. Eine kleine Abordnung des Amrumer Shantychors mit dem Vereinsvorsitzenden Peter Totzauer übergibt das Geburtstagsgeschenk an Jens Quedens, dem Vereinsvorsitzenden des Öömrang Ferian und seinen Mitstreitern

Am Ende eines jeden Konzertes lässt der Amrumer Shantychor seine „Nachttöpfchen“ herumgehen und bittet sein Publikum um eine Spende. Die durch die Amrum Touristik organisierten Auftritte des Chors sind stets kostenlos und so lassen sich für gewöhnlich die zumeist begeisterten Zuhörer nicht lumpen und füllen gerne die Sammelbehältnisse.

Der Amrumer Shantychor ist ein eingetragener Verein, der mit seinen „Einnahmen“ jedes Jahr auch andere gemeinnützige Einrichtungen auf der Insel unterstützt. Die Spenden aus dem Konzert im Norddorfer Gemeindehaus in der letzten Woche hat der Shantychor nun dem Amrumer Heimatverein überreicht. Sozusagen ist es das „Geburtstagsgeschenk“ des Chors an den „Öömrang Ferian“, der ja in der letzten Woche mit vielen Veranstaltungen seinen 50sten Geburtstag gefeiert hat (Amrum News berichtete).

Shantychorkonzert in Gemeindehaus Norddorf

Es werden zum einen der gelungene Auftritt des Chors, wie auch der Hinweis auf diese Spendenaktion gewesen sein, die das begeisterte und wohlgesonnene Publikum dazu gebracht hat großzügig und überwiegend „leise“ seinen Obolus in  die Spendentöpfchen zu werfen. 649,72 €, 2 polnische Zloty (entsprechen in etwa 45 Cent) und ein Einkaufswagenchip eines französischen Gartencenters konnten verbucht und dem Öömrang Ferian übergeben werden. So international wie die Shanties und Seemannslieder des Chors, so waren also auch die „Einnahmen“.

Der Öömrang Ferian freute sich über sehr dieses Geburtstagsgeschenk und wird v. a. die Euros in seine Vereinsarbeit einfließen lassen. Ob es daneben auch eine weitere Verwendung der Zloty und des Einkaufswagenchips geben wird bleibt abzuwarten.

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Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay.,hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. Seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ arbeitet. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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One comment

  1. Ursula Schinkel

    Einkaufchip Hosenknopf Fremdwährung sind auch oft in Kollekten, also alles wie immer

    Ursula Schinkel

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