Alle kommen Ende des Jahres zur Ruhe und Besinnlichkeit. Über Weihnachten ruhen viele Tätigkeiten und die Familien kommen zusammen. Im Winter kehrt auch die Ruhe in der Natur ein, doch für Tiere sind die Halter, stürmisch und Teils eisige Witterung auch Kräfte und Energie zehrend. Umso wichtiger ist, es die Tiere nicht zu stören und Schutz- und Ruhezonen einzuhalten.

Eine Besonderheit zum Jahreswechsel ist die Wurfzeit der Kegelrobben. Anders als die Seehunde, welche ihre Jungen im Sommer zur Welt bringen, werfen die Kegelrobben ihre jungen zur Winterzeit.
Auch auf Amrum gibt es Bereiche, an denen alljährlich Kegelrobben ihre Jungen zur Welt bringen. Die schutzgebietsbetreuenden Vereine sind daher gerade zu Weihnachten und den Jahreswechsel aktiv im Gebiet unterwegs, um Ruhezonen für die Tiere einzurichten.
Temporäre Abzäunungen und mögliche Wegsperrungen sowie Beschilderungen bitten wir daher zu beachten und Abstand zu Kegelrobben und Seehunden zu halten.
Gern können Sie Sichtungen und Beobachtungen über die Robben App der Nationalparkverwaltung melden.
Gemeinsam Rücksicht nehmen – ein ruhiges Jahresende für Mensch und Wildtiere auf Amrum
Ruhe und Besinnlichkeit – auch in der Natur
Zum Jahresende kehrt für viele Menschen Ruhe und Besinnlichkeit ein. Über die Feiertage ruhen zahlreiche Tätigkeiten, Familien kommen zusammen und der Alltag verlangsamt sich. Auch in der Natur wird es im Winter stiller – doch für Wildtiere ist diese Zeit alles andere als leicht. Stürmische, kalte und teils eisige Bedingungen kosten viel Kraft und Energie. Umso wichtiger ist es, Tiere nicht zusätzlich zu stören und bestehende Schutz- und Ruhezonen konsequent einzuhalten.
Winterliche Herausforderung für Wildtiere
Gerade in den Wintermonaten sind Wildtiere auf ungestörte Rückzugsräume angewiesen. Jede unnötige Störung kann wertvolle Energie kosten, die für das Überleben dringend benötigt wird.
Besonderer Schutz zur Wurfzeit der Kegelrobben
Eine besondere Rolle spielt der Jahreswechsel für die Kegelrobben: Anders als Seehunde, die ihre Jungen im Sommer zur Welt bringen, bekommen Kegelrobben ihre Jungen mitten im Winter. Auch auf Amrum gibt es jedes Jahr Bereiche, in denen Kegelrobben ihre Jungtiere gebären.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Deshalb sind die schutzgebietsbetreuenden Vereine im Einsatz, um Ruhezonen einzurichten und die Tiere bestmöglich zu schützen.
Bitte beachten: Schutzmaßnahmen vor Ort
Bitte beachten Sie temporäre Abzäunungen, mögliche Wegsperrungen und Hinweisschilder. Halten Sie ausreichend Abstand zu Kegelrobben und Seehunden – jede Störung kann wertvolle Energie kosten.
Mitmachen und helfen
Sie können aktiv zum Schutz beitragen: Sichtungen und Beobachtungen lassen sich unkompliziert über die Robben-App der Nationalparkverwaltung melden.
Vielen Dank, dass Sie mit Rücksicht und Aufmerksamkeit dazu beitragen, Amrum auch zum Jahresende zu einem sicheren Ort für Mensch und Tier zu machen.
AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum



Herzlichen Dank liebe Hanna Zimmermann für diesen aufschlussreichen Beitrag. Wie schön wäre es, wenn Ihr Apell auch von den zahlreichen Hundehaltern beachtet und geteilt würde, die ihre Hunde nach wie vor am Strand, auf den Wegen entlang der Dünen usw. frei laufen lassen.
Gerade in den letzten Tagen ist es, wie in jedem Jahr um diese Zeit, dass sehr viele Hundebesitzer auf die Insel kommen, um ihre Tiere vor dem Krach der Böller schützen zu wollen.
Weshalb die hier auf der Insel lebenden Tiere der anscheinenden Auffassung vieler Hundehalter keinem Schutz bedürfen und ihre Hunde hinter Fasanen, Möwen und anderen Tieren her rennen, erschließt sich nicht.
Manche sind der Meinung, es sei keine Brutzeit, also können ihre Hunde frei laufen. Und zudem tun sie ja nichts… Zu beobachten ist täglich an unterschiedlichen Stellen jedoch etwas anderes: Hunde, die auf Personen freilaufend zugerannt kommen und sie anbellen, Kinder umwerfen, nicht auf Zu- bzw. Abruf reagieren.
Die Anleinpflicht gilt meines Wissens auf der gesamten Insel. Und wenn man irgendwo zu Gast ist, ist es ansich selbstverständlich, sich daran zu halten.