Mit den Straßennamen ist das so eine Sache. Wird eine Straße im Ort nach einer aktuellen gewichtigen Persönlichkeit, sogar nach einem Politiker oder Staatsmann benannt, muss damit gerechnet werden, dass sich Jahre später die Bewertung ändert, sobald die politischen Machtverhältnisse sich gewandelt haben. Dieses Problem, ganz kurzfristig Straßennamen auszuwechseln, ergab sich z.B. nach dem 1. Weltkrieg mit dem »Kaiser-Wilhelm-Kanal«, der …
zum ArtikelGeorg Quedens
Das rätselhafte »Denkmal« auf dem Wittdüner Deich
Wanderer auf dem Deich am Nordufer zwischen Wittdün und dem Seezeichenhafen bleiben nicht selten vor einem aus Feldsteinen aufgemauerten Gebilde stehen, dessen Form zweifelsohne eine Art „Denkmal“ verrät, das hinsichtlich seiner Aussage jedoch keinen Zweck und Ursprung vermittelt. Und ebenso geheimnisvoll ist die kaum lesbare Inschrift auf der Binnenseite, “Ich. diene”, weil genauere Hinweise fehlen. Diese bemerkenswerte Anonymisierung des Denkmales …
zum ArtikelWettlauf in den Tod – eine Strandungstragödie 1863
Der 9. Dezember des Jahres 1863 war ein Schreckenstag für Amrum, der mit seiner Tragik noch über Generationen nachwirkte und erst im Jahre 1905 seinen Abschluss fand – wirkungslos für die Witwen und Waisen, die damals betroffen waren – vom größten Unglück, das jemals auf Amrum verzeichnet wurde. Im Tagebuch des Austernfischers Roluf Wilhelm Peters lesen wir unter dem Datum …
zum ArtikelAuf Spurensuche: Die Tragödie der norwegischen Bark »Ilma«, 1903
Im Spätsommer diesen Jahres besuchte das Ehepaar Liv Haug und Terje Auerdal aus Oslo die Insel Amrum, um die Stätten zu besuchen, die sie an den Tod ihres Urgroßvaters Gjert Olsen Björndal erinnern. Dazu gehörten der südwestliche Seebereich vor Amrum, der Kniepsand bei Wriakhörn, die Evangelische Kapelle in Wittdün und der Friedhof der St. Clemens-Kirche in Nebel. Geschehen war im November des …
zum ArtikelNaturparadies Norddorfer Marsch – Neuerscheinung: Nonnengänse
Die Marschenwiesen nördlich von Norddorf, im Westen umrahmt von Dünen und einem überwachsenen und überwehten Deich– und im Osten begrenzt von einem Asphaltdeich, der nach der großen Orkanflut 1962 errichtet wurde, sind mit ihren Teichen und Wassergräben ein wahres Naturparadies – obwohl an Fläche kaum einen Quadratkilometer groß. In der herbstlichen Vogelzugzeit halten sich hier einige hundert Pfeifenten auf, die …
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AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum




