Die Zeit von etwa 1600 bis 1914, dem Ausbruch des 1. Weltkrieges, war die bislang bedeutendste Periode in der Geschichte der Insel Amrum. Es war die Zeit des Walfanges, der “Grönlandfahrt“ und der Handelsseefahrt. In keiner anderen Weltengegend hat es jemals so viele Seefahrer, darunter bis hinauf in die höheren Ränge gegeben, wie auf den nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und …
zum ArtikelGeorg Quedens
Bahnstation Wriakhörn
“Wriakhörn” heißt die Rundung der Amrumer Südwestküste – eine Inselausbuchtung mit hohen, urwüchsigen Stranddünen, Heidetälern und Moorsenken. Es handelt sich um eine relativ junge Landschaft, die sich erst nach Beginn der Zeitrechnung gebildet hat. Vor etwa tausend Jahren nämlich war der saaleeiszeitliche Geestblock eben südlich der Leuchtturmdüne zu Ende. Hier, an der Nordgrenze des FKK-Zeltplatzes, ist noch das abgerundete Kliff …
zum ArtikelJahreswechsel – früher und heute
Schon im Frühherbst ist Weihnachten nicht zu übersehen. Erste Schokoladen-Weihnachtsmänner und andere Requisiten des Weihnachtfestes tauchen in hiesigen Geschäften sowie in bunten Werbeprospekten auf, die von der Post ins Haus getragen werden. Firmen und Vereine feiern schon im November, und Monate vor dem Fest stehen auch schon überall Tannenbäume zum Verkauf. Der Weihnachtsbaum war im alten Amrum aber noch gänzlich …
zum ArtikelNeues aus der Inselnatur
Das ungewöhnliche Wetter des Sommerhalbjahres 2018 hat seine Spuren auch in der Amrumer Vogelwelt hinterlassen. Während im vorigen Jahr eine anhaltende Periode mit kaltem Regen aus nördlichen Richtungen fast allen Jungvögeln das Leben kostete – darunter die erstmalige Brut eines Löffler-Paares auf der Odde und einer Kornweihenbrut in den Süddorfer Dünen, waren derartige Verluste in der diesjährigen Brutzeit nicht zu erwarten. Von …
zum ArtikelVerrückte Brutplätze von Sturmmöwen und Austernfischern
Alle Seevögel (Ausnahme: Kormorane) sind Bodenbrüter. Möwen brüten häufig in “Kolonien”, wobei die Nester dann nur wenige Meter voneinander entfernt sind, so dass die Vögel oft miteinander streiten. Und Möwen bauen regelrechte, mit trockenen Halmen ausgepolsterte Nester, während sich Austernfischer und andere Limikolen meist mit einer schlichten Mulde für ihr Gelege begnügen, bzw. nur wenige Steine oder Muschelschalen als „Nestdekoration“ …
zum ArtikelAmrum – Insel der Wildgänse
Fast 10.000 Ringelgänse, Nonnengänse und Graugänse bevölkern die Marschenwiesen bei Norddorf und Wittdün, dass Annland und die Feldmark der Inselgeest. Ringelgänse und Nonnengänse halten sich dort in mehreren Scharen von jeweils einigen hundert Vögeln auf. Beide Arten haben ihre Brutplätze auf arktischen Inseln, Spitzbergen, Grönland und sibirischen Eismeerküsten bis hin zur Taimir-Halbinsel. Diese Brutgebiete sind tausende Kilometer entfernt und deshalb …
zum ArtikelDie Buhnen am Norddorfer Strand
Nördlich des Norddorfer Badestrandes ragten von der Küste ausgehend einige mächtige Buhnen hinaus bis zur Niedrigwasserlinie und setzten hier einen markanten Akzent in die Küstenlandschaft. Dann wurde das Gebälk aus dem Boden gehoben und für die Abgrenzung des Parkplatzes am Norddorfer Strand verwendet. Erstaunlich, dass diese Balken, die über 100 Jahre im Meeresboden standen und längere Zeit von der Nordsee …
zum ArtikelFasane – allgegenwärtig in der Insellandschaft
Amrum ist eigentlich die Insel der Seevögel. Möwen, Austernfischer und Eiderenten sind die auffälligsten Erscheinungen in der insularen Vogelwelt. Aber es gibt auch einen Vertreter auf dem Lande, den jeder Inselbewohner kennt und der auch den allermeisten Inselgästen über den Weg läuft: den Fasan, vielmehr dem Fasanenhahn. Denn die schlichtgefiederte Henne hält sich lieber in Deckung. Hähne aber spazieren unbekümmert …
zum ArtikelBan Horn – von der Nordsee bedroht
Amrum wird fast auf der ganzen Länge der Westküste durch die Natur, durch den Kniepsand geschützt. Aber nicht überall! Nämlich dort, wo der Kniep gegen die Küste ausläuft, holen Strömung und Brandung besonders gravierend ein und setzen die aus Dünenwällen gebildete Inselküste zurück. Das ist zur Zeit an der Amrumer Nordspitze vor Ban Horn der Fall. In unglaublich kurzer Zeit …
zum ArtikelDie »Panscho«-Burg – eine Amrumer Attraktion ging verloren!
In den Kniepsanddünen nördlich des Nebeler Strandes stand die originelle “Strandgutburg” von Otfried Schwarz, genannt “Panscho”. Winterliche Sturmfluten haben den Dünenkomplex mit der “Burg” angegriffen und abgebaut, so dass nur noch einige Reste zu sehen sind. Über Jahrzehnte war dieses originelle Gebilde eine Attraktion auf dem Nebeler Strand, von vorbeiwandernden Inselgäste bestaunt und fotografiert. Und manche Party fand in den …
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AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum









