Amrum in den Jahren des 2. Weltkrieges. Es gab keine “Baaseliidj”, keine Kurgäste mehr, und die Häuser und Hotels standen leer. Aber die Insel war voller Soldaten. In Norddorf waren einige der großen Seehospize mit Marinesoldaten belegt, und auch in Nebel und Wittdün waren in größeren Häusern Soldaten einquartiert. Sie sollten “die Insel verteidigen bis zum letzten Mann”, verkündete …
zum ArtikelGeorg Quedens
“Die deutsche Frau raucht nicht” – eine fast heitere Erinnerung an die Nazizeit auf Amrum
Die Nazizeit von 1933 bis 1945 griff mit ihrer Ideologie und etlichen Regularien auch in das Alltagsleben der Bevölkerung ein, auf der abgelegenen Insel Amrum sicherlich weniger als in den reichsdeutschen Städten, vor allem Berlin. Aber einiges änderte sich auch im alltäglichen Inselleben, wo man sich z. B. bis in die 1930er Jahre mit “gud dai” begrüßte, aber nun …
zum ArtikelAus der Inselnatur 2025 (3. und letzter Teil)
Fast keine Singvögel mehr auf Amrum Wald und Vogelgesang werden vielfach im deutschen Liedgut thematisiert – z. B. im alten Volkslied “Ich ging durch einen grasgrünen Wald, da hört ich die Vögelein singen…” – die alten deutschen Lieder, die oft die verschiedenen Landschaften besingen, vom Allgäu bis nach Amrum und vom Schwarzwald bis nach Ostpreußen (“Land der dunklen Wälder”) …
zum ArtikelAus der Inselnatur 2025 (2. Teil)
Eiderenten verlassen Amrum, Brandgänse brüten nicht mehr Amrum ist seit Jahrhunderten die Insel der Seevögel. Fast das gesamte Dünengebiet der beiden Naturschutzgebiete Amrumer Dünen und Amrum Odde wird im Frühjahr und Sommer für Brutplätze genutzt. Und mit über 1000 Brutpaaren von Herings-, Silber und Sturmmöwen sowie einigen Paaren der großen Mantelmöwe sind Möwen auch die häufigsten Brutvögel auf der …
zum ArtikelAus der Inselnatur 2025 (1. Teil)
Auf dem Tisch des Amrum-Archives liegen drei Notizbücher der Jahre 1975 – 1995, 1996 – 2008 und 2009 – 2025, die also genau 50 Jahre Naturgeschehen auf der Insel mit zehntausenden von Daten, vorwiegend aus der Vogelwelt, umfassen. Aber auch Vorgänge aus der übrigen Tierwelt – Säugetiere, Amphibien, Seegetier, Insekten – sind notiert und sind die Grundlage für Jahresübersichten …
zum ArtikelKeike Nielsen – der wiedergefundene Grabstein – ein Epitaph
“Ein ganz großes Werk”, meldete die Amrum-Chronik des Jahres 2012 über die Renovierung und Neuaufstellung der alten Grabsteine auf dem St. Clemens-Friedhof in Nebel und nennt die Namen der Initiatoren und Protagonisten, die mit diesem Werk verbunden sind. Pastorin Heinecke und Ehemann Frank Hansen, das Ehepaar Langenhan und vom Kirchenvorstand Kurt Tönissen. Tatsächlich gehört nach Vollendung dieser Aufgabe der …
zum Artikel2024 – das Jahr in der Amrumer Natur
Der Winter 2023/24 blieb, wie schon die vorherigen Winter, größtenteils ohne Eis und Schnee. Es gab nur ganz wenige Frosttage, was die Erwärmung des Erdklimas wieder einmal bestätigte. Winter ohne Schnee – aber das einzige Zeichen der Klimaveränderung. Denn im Übrigen hat sich das Klima im Breitengrad von Amrum kaum verändert. Dies wird auch von Amrumer Landwirten und eigenen …
zum ArtikelDas sterbende Haus
Am Strunwai, der Strandstraße von Norddorf, steht inmitten geschäftigen Saisontreibens ein Haus und stirbt vor sich hin. Von Gitterzäunen eingeschlossen, die Zugänge von der Baubehörde gesperrt, ist das Haus für einsturzgefährdet und unbewohnbar erklärt, und die aufgeplatzten Wände und herausfallenden Ziegel bestätigen die amtliche Maßnahme. Aber die Stätte des Hauses und die ehemalige Villa haben eine interessante Geschichte. …
zum ArtikelWildtauben auf Amrum
Die Ringeltaube hat die Inseldörfer erobert! “Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach”, lautet ein altes Sprichwort. Aber mit dem Spatz in der Hand ist es auf Amrum nicht mehr weit her. Weil es an Hühnerhöfen und Kleinlandwirtschaft fehlt, ist der Spatz, genauer der Haussperling, in den Inseldörfern selten geworden. Ganz anders hingegen …
zum ArtikelKein Sylter Sand für den Amrumer Kniep!
Bereits in seinem 1936 erschienenen Buch “Das kleine Amrum-Buch” (7. Auflage 1966) stellt der Autor Dr. Rolf Dircksen im Kapitel “Der Kniepsand, Amrums Sandwüste” die folgende Vermutung auf: “Der Sylter Südhaken ist wahrscheinlich durch eine entsprechende südwärts gerichtete Meeresströmung aufgeschüttet. Sie verfrachtet vielleicht auch Sylter Material in die Gegend der Amrumer Sandbänke. Von hier drängt dann die von …
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AmrumNews Online-Zeitung der Insel Amrum









