Georg Quedens

Amrumer Natur 2021 – (II) Erfolgreiche Vogelbruten

Die Erwärmung des Erdklimas gehört seit etlichen Jahren zu den permanenten Panikmeldungen in den Medien. Auf Amrum hat man zeitweise eher das Gefühl einer sich nahenden Eiszeit, insbesondere in der Vogelwelt. Hier sind die wichtigsten Monate der Brutzeit, April bis Juni, unabhängig von den “Eisheiligen” und der “Kalten Sophie”, durch Nässe und Kälte aus dem Norden gekennzeichnet, ein wahres “Jungvogelmörderwetter”. …

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Amrumer Natur 2021 – (I) Die Insel der Wildgänse

  Amrum war früher in ornithologischer Hinsicht die Insel der Möwen. Fast ganzjährig prägten sie mit ihren Rufen und ihrer Erscheinung die Landschaft und den Himmel über Amrum und waren im Frühsommer ein wichtiger Lieferant von Eiern mit entsprechender Bedeutung für die Ernährung der Inselbevölkerung. Nur für einige Wintermonate waren sie seltener, fehlten aber als Stand- und Strichvögel nie ganz. …

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Ein Friesenhaus – aus der Zeit gefallen

Mitten in Norddorf steht ein Friesenhaus, eher ein Friesenhäuschen, bescheiden zwischen einer belebten Gaststätte und der großen Dependance des Hotels Hüttmann. Es scheint uralt und wurde doch erst Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. Jedenfalls ist das Gebäude auf der ältesten Karte des Dorfes, angefertigt im Jahre 1799/1800 anläßlich der Aufhebung der Feldgemeinschaft und der “amtlichen” Zumessung des Grundbesitzes auf Amrum, …

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Seltene Funde im Flutsaum am Kniepsand

  Die täglich frischen Menschenspuren am Flutsaum des Amrumer Strandes beweisen, dass “Strunlupen”, die Strandgängerei, unverändert eine Leidenschaft etlicher Insulaner und Inselgäste ist, egal ob im Sommer oder im Winter. Der Reiz des Suchens und Findens ist ein uralter Trieb von Homo sapiens geblieben, auch wenn es heute – im Gegensatz zu früheren Zeiten – nur noch selten etwas Aufregendes …

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Wilma Blechenberg, geborene Martens

Weil Amrum so klein ist und im Winter nicht viel mehr als 2000 Menschen zählt, spricht sich alles auch ohne die modernen Kommunikationsmittel schnell herum. Auf diese Weise wurde auch der Tod von Wilma Blechenberg am 23. Januar bekannt, ein Ereignis, das ansonsten “ohne Sang und Klang” erfolgte, auf Amrum wie auch auf dem Festland. Es gab in der hiesigen …

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Vogelkoje Wittdün – im Besitz von Amrumern, Berlinern und New Yorkern

Zwischen Wittdün und der “Heidekate” liegt ein Naturparadies, das den meisten Amrumern nahezu unbekannt ist und das nur ganz selten eher zufällig von Inselgästen betreten wird – das Urwaldgelände um den großen, stillen Teich der ehemaligen Vogelkoje. Unmittelbar nebenan führt ein Fahrrad- und Fußgängerweg vorbei mit täglich Hunderten von Passanten. Und auf der benachbarten Autostraße rauscht die Monotomie des ewigen …

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Strandräuber  

„Amrum war damals wie jetzt ein mehrenteils dürres Heide- und Dünenland, klein an Fläche, aber mit großen, weit hinaus reichenden, für die Seefahrt gefahrvollen Sandbänken umgeben. Die Insel hat eine Kirche und von Alters her sehr rasche, entschlossene, aber als Stranddiebe berüchtigte Einwohner“, schrieb der Sylter Chronist und Lehrer Christian Peter Hansen im Jahre 1877 in seiner „Chronik der friesischen …

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Notizen über die Inselnatur seit 1975

Im Archiv des Verfassers befinden sich drei dicke Notizbücher, beginnend im Jahr 1975 bis 2020, also über eine Zeit von 45 Jahren mit Daten und Fakten aus der Amrumer Natur. Dabei beziehen sich die Notizen vor allem auf die Vogelwelt, insbesondere auf die Brutvögel, die ja wie in kaum einer anderen Insellandschaft die Natur auf Amrum prägen. Aber auch wichtige …

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Vogelwelt auf Friesisch

  Straßennamen in den Amrumer Dörfern (Ausnahme Wittdün), Begrüßungstafeln an den Ortseinfahren von Nebel und Norddorf, Namen einiger Häuser, und vor allem vier Steine an der Straße ab Wittdün mit den Versen der Amrumer “Nationalhymne” (“Dü min tüs, min öömrang lun…”) vermitteln den Inselgästen, dass die Amrumer wohl deutsch schreiben und reden können, die “Muttersprache” der (immer seltener werdenden) Ur-Amrumer …

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Kapriolen des Kniepsandes

  “Die Amrumer haben Glück, dass hier auf Sylt so viele Millionen für die Sandvorspülung ausgegeben werden, damit kriegen sie laufend genug Nachschub für ihren Kniepsand” – so hört man immer wieder von der Nachbarinsel, sogar von Einheimischen, wie kürzlich in dem Bestseller der Sylterin Susanne Matthiessen “Ozelot und Friesennerz”. Und natürlich wird diese falsche Parole auch immer wieder in …

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