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Georg Quedens

Naturschutz gegen die Natur

Was war das noch vor einigen Jahren ein munteres Vogelleben von April bis in den Sommer hinein draußen vor dem Deich am Wattufer bei Norddorf! Fast unentwegt, vom Morgen bis zum Abend und oft auch noch bei Nacht war das laute “Klütklütklütklüt” aus den Brutkolonien der Säbelschnäbler zu hören, wenn diese aufgeregt Möwen und Krähen verfolgten, die ihren Gelegen oder …

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Der kleine Leuchtturm

“Kleiner Leuchtturm”, letj ialtürn, wird das Quermarkenfeuer am Strand zwischen Nebel und Norddorf am Inselbogen Hörn genannt, das zu den besonderen Merkzeichen in einer sonst unberührten Dünenlandschaft gehört. Es wurde im Jahre 1906 errichtet, als das Deutsche Reich noch einen Kaiser hatte und gemütliche Formen beliebt waren. Heute würde dort vermutlich nur eine kahle rotweiße Eisenstange stehen. Aber damals achtete …

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Halmreepen und Heidebesen – ureigene Amrumer Exportprodukte

Amrum war damals wie heute ein mehrenteils dürres Heide- und Dünenland, klein an Fläche, aber mit großen, weit hinausreichenden und für die Seefahrt gefahrvollen Sandbänken umgeben. “Die Insel hatte eine Kirche und von Alters her sehr rasche, entschlossene, aber als Stranddiebe berüchtigte Einwohner”, schrieb der Sylter Lehrer und Chronist Christian Peter Hansen noch im Jahre 1877 in der Neuauflage seiner …

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Ein Schiffsgemälde am Friesenhausgiebel

Erinnerung an Kapitän Carl Jessen Mitten in Nebel, am Uasterstigh, der Hauptstraße des Friesendorfes, steht ein Haus mit einem auffälligen Schiffsgemälde im Giebel, gemalt von Rüdiger Skadow. Der Schiffsname “Pitlochry” erinnert an die bekannte Hamburger Reederei Laeisz und an den Amrumer Kapitän Carl Victor Jessen. Die Schiffe der Reederei, im Jahre 1830 gegründet und noch heute existent, machten sich vor …

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… die mitleidslos das Meer geraubt und die das Meer gab wieder…

… die mitleidslos das Meer geraubt und die das Meer gab wieder… so heißt es in einem Vers, den der Oberhofprediger Rudolph Kögel im August 1888 im “Gedenken an die fernen Witwen und Waisen” in Westerland auf Sylt verfasste. Kögel hatte den Heimatlosenfriedhof im Süden des jungen Seebades besucht und war tief berührt von der eigenartigen Atmosphäre des kleinen eingehegten …

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Wieder Füchse auf Amrum ?

Gerüchte und Gerede wollen seit einiger Zeit nicht verstummen, dass es auf Amrum immer noch oder schon wieder Füchse gibt. Jäger und Falkner, also Leute die einen Fuchs kaum mit einen flüchtigen Hund verwechseln dürften, melden mit Bestimmtheit die Sichtung eines “Rotrocks” und den Fund von typischer Fuchs-Losung (am Ende spitz zusammengedreht) und den nächtlichen Besuch an Luderplätzen (mit Fleischabfällen …

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Urwald in der Vogelkoje

Die Vogelkoje Meerum gehört noch vor dem Leuchtturm zur meistbesuchten Attraktion der Insel Amrum, vermutlich, weil Inselgäste auf Grund der Bezeichnung meinen, hier eine Art Vogelparadies zu finden, was in den Monaten von April bis August, wenn die Graugänse da sind, ja auch der Fall ist. Und manche werden erstaunt sein, wenn sie erfahren, dass es sich bei einer Vogelkoje …

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Heringsmöwen – Hauptbrutvogel auf Amrum

  Amrum ist die an Seevögeln reichste aller Nordseeinseln, mit insgesamt bis zu 15000 Brutpaaren in der Zeit zwischen April und August. Brutgebiete sind vor allem die Dünen der Amrumer Odde und das große, ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesene urtümliche Dünengelände auf der gesamten westlichen Inselhälfte von Wittdün über Nebel bis nach Norddorf. Von der genannten Brutvogelmenge aber hat eine Möwenart, …

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Öömrang üüb Oomram – Friesisch auf Amrum

Amrum ist eine nordfriesische Insel. So zeigen es die Landkarten und so nennt es das Lexikon. In den älteren Inseldörfern stehen noch etliche Friesenhäuser, und der Inselbesucher wundert sich über die fremdartigen Straßennamen mit der Verdopplung von Selbstlauten. Der „Öömrang Ferian“, hat Amrumer Verein, der sich um die Natur und Kultur der Insel bemüht, hat eines der alten Häuser in …

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„Notgeld“

Es ist nun fast hundert Jahre her, aber noch immer tauchen in etlichen Inselhäusern zwischen alten Fotos und Papieren die kleinen bunten Notgeld-Scheine auf, bei deren Anblick man eher an Monopoly-Spielgeld denken würde. Aber die Scheine hatten in der Zeit des 1. Weltkrieges bis hinein in die Inflationsjahre, also von etwa 1917/18 bis 1923, einen durchaus realen Zweck und beseitigten …

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