Georg Quedens

Vogelkoje Wittdün – im Besitz von Amrumern, Berlinern und New Yorkern

Zwischen Wittdün und der “Heidekate” liegt ein Naturparadies, das den meisten Amrumern nahezu unbekannt ist und das nur ganz selten eher zufällig von Inselgästen betreten wird – das Urwaldgelände um den großen, stillen Teich der ehemaligen Vogelkoje. Unmittelbar nebenan führt ein Fahrrad- und Fußgängerweg vorbei mit täglich Hunderten von Passanten. Und auf der benachbarten Autostraße rauscht die Monotomie des ewigen …

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Strandräuber  

„Amrum war damals wie jetzt ein mehrenteils dürres Heide- und Dünenland, klein an Fläche, aber mit großen, weit hinaus reichenden, für die Seefahrt gefahrvollen Sandbänken umgeben. Die Insel hat eine Kirche und von Alters her sehr rasche, entschlossene, aber als Stranddiebe berüchtigte Einwohner“, schrieb der Sylter Chronist und Lehrer Christian Peter Hansen im Jahre 1877 in seiner „Chronik der friesischen …

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Notizen über die Inselnatur seit 1975

Im Archiv des Verfassers befinden sich drei dicke Notizbücher, beginnend im Jahr 1975 bis 2020, also über eine Zeit von 45 Jahren mit Daten und Fakten aus der Amrumer Natur. Dabei beziehen sich die Notizen vor allem auf die Vogelwelt, insbesondere auf die Brutvögel, die ja wie in kaum einer anderen Insellandschaft die Natur auf Amrum prägen. Aber auch wichtige …

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Vogelwelt auf Friesisch

  Straßennamen in den Amrumer Dörfern (Ausnahme Wittdün), Begrüßungstafeln an den Ortseinfahren von Nebel und Norddorf, Namen einiger Häuser, und vor allem vier Steine an der Straße ab Wittdün mit den Versen der Amrumer “Nationalhymne” (“Dü min tüs, min öömrang lun…”) vermitteln den Inselgästen, dass die Amrumer wohl deutsch schreiben und reden können, die “Muttersprache” der (immer seltener werdenden) Ur-Amrumer …

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Kapriolen des Kniepsandes

  “Die Amrumer haben Glück, dass hier auf Sylt so viele Millionen für die Sandvorspülung ausgegeben werden, damit kriegen sie laufend genug Nachschub für ihren Kniepsand” – so hört man immer wieder von der Nachbarinsel, sogar von Einheimischen, wie kürzlich in dem Bestseller der Sylterin Susanne Matthiessen “Ozelot und Friesennerz”. Und natürlich wird diese falsche Parole auch immer wieder in …

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Badeleben anno dazumal

Amrum im 19. Jahrhundert. Noch liegt die Insel im Dornröschenschlaf. Die Männer fahren zur See oder lauern auf Strandungsfälle, und die Nordsee brandet wie heute auf den Strand. Aber kein Insulaner – mit Ausnahme vielleicht einiger Kinder – denkt im Sommer daran, zu baden. Insulaner fahren zur See, gehen aber nicht zu Wasser. Auch kann fast niemand, ob weiblich oder …

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Vor 50 Jahren – ein Dachs auf Amrum

  Ein halbes Jahrhundert ist es nun her, da meldete die Amrumer Wildbahn ein ungewöhnliches Ereignis: Das Auto eines Kurgastes war im Morgengrauen auf der Straße zwischen Nebel und Norddorf mit einem schwergewichtigen Tier kollidiert, und letzteres hatte sich dabei in die “ewigen Jagdgründe” verabschiedet. Aber was war das für ein Tier? Amrumer Jäger wurden zur Stelle gerufen, und einer, …

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Station Nord – ein Gebäude am Norddorfer Strand

  Am Strandübergang zum Norddorfer Kniepsand bzw. Badestrand steht ein Gebäude, dessen Zweck von außen nur teilweise erkennbar ist. Es dient als Wohnung für die Rettungsschwimmer während der Saison am Norddorfer Strand, enthält Sanitäranlagen und wurde zeitweilig als Liegehalle verwendet, die später in einen Raum für Kinder umgestaltet wurde. Im Untergeschoss befindet sich ausserdem ein Lagerplatz für die Ausstattung des …

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Ein Amrumer Seemannsgrab in der Ferne

“Jammerbucht” heißt im nördlichen Jütland eine Meeresbucht am Skagerak. Der Name mahnt an die zahlreichen Strandungsfälle und die zahlreichen Toten, verursacht durch Stürme unter den Segelschiffen, die, vom Atlantik, von England oder Hamburg kommend, um das dänische Nordkap “Skagen” herum in die Ostsee wollten. Und eben südlich davon, schon an der Nordseeküste liegend, hinter den Stranddünen ein kleiner Ort mit …

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Naturparadies Wittdüner Südspitze

  Die äußerste Amrumer Südspitze ist eine Gegend mit vorwiegendem Beton, nämlich der Strandpromenade und der Uferschutzmauer rundum, und mit den mächtigen, aus Basalt und Feldsteinen gebildeten Buhnen, um die Gezeitenströmung mit ihren Wattenströmen von der unmittelbaren Uferzone abzuleiten. Aber es gibt wohl keinen anderen Ort auf der Insel mit einem ähnlich lebhaften Panorama. Einige Male täglich kommen die Fähren …

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