Startseite » Über Land ... » Die Sommerfeste der freiwilligen Feuerwehren Süddorf-Steenodde und Wittdün starteten die Sommerfestsaison mit viel Spiel, Spaß und Unterhaltung … (to)

Die Sommerfeste der freiwilligen Feuerwehren Süddorf-Steenodde und Wittdün starteten die Sommerfestsaison mit viel Spiel, Spaß und Unterhaltung … (to)

Mit dem Wetter steht und fällt bekanntlich ein Sommerfest. Daher waren die bangen Blicke der Kameradinnen und Kameraden bei den freiwilligen Feuerwehren in Süddorf/Steenodde und Wittdün gleichermaßen auf den Wetterbericht des eher sehr launischen und windigen Juli-Wetters gerichtet. Letztendlich profitierten beide Veranstaltungen von der Ungenauigkeit der zuerst vernichtenden Prognosen.

treffsicher

treffsicher

Die vielen Kinder unter den Besuchern der Feste konnten sich erneut von der Spielevielfalt überzeugen. Welches Kind spielt nicht gern mit Wasser und dann am liebsten mit viel Wasser. Mit Kübelspritze und Strahlrohr galt es im Team, die nötige Treffsicherheit zu erlangen. Aber auch Stroh hat erfahrungsgemäß einen hohen Unterhaltungswert, wissen die Wittdüner Veranstalter. Mit wachsender Begeisterung versuchten zum Beispiel die Besucher am “Kampfbalken”jeweils ihr Gegenüber mit einem Strohsack vom Balken ins Stroh zu befördern.

Immer wieder beliebt: Strohschlacht

Immer wieder beliebt: Strohschlacht

Der Strohspielplatz hatte wie immer einen Megaspaßfaktor. Für viele Kinder war eine Strohschlacht schier das Größte. Die vier Damen in der Schminkabteilung hatten mit rund 60 geschminkten Gesichtern alle Pinsel voll zu tun. Regelrechte Kunstwerke wurden gewünscht und dabei hatten selbst die Jugendlichen unter den Kindern ihren Spaß an der Schminke. Dem Reiz einer Hüpfburg konnten sich die bewegungshungrigen Kinder beider Feste nicht entziehen. Nur mit einem großzügigen Zeitlimit konnte hier Gerechtigkeit erreicht werden. In Süddorf erfreute sich die große Tombola auch in diesem Jahr großer Beliebtheit – warteten doch sehr viele Gewinne auf die Teilnehmer unter anderem ein hochwertiges Citybike  als Hauptgewinn.

Papa hilft dem Piraten

Papa hilft dem Piraten

Groß geschrieben wurde auch die Aufklärung im Umgang mit Notsituationen. Die Beauftragte für Brandschutzerziehung auf Amrum, Petra Müller, freute sich, dass mit den Aufführungen des Amrumer Rettungskaspers „Die Höhlenforscher“, eine effektive Möglichkeit bestand, den Kindern Unterhaltung zu bieten, die gleichzeitig den Sinn für den Umgang mit Notsituationen schärft.

Der Rettungskasper

Der Rettungskasper

Staunend verfolgten zudem die Besucher die Vorführung einer Fettexplosion beim Löschversuch von brennendem Bratöl in einer Pfanne. Der Alt-Wehrführer Jens Flor zeigte zum einen den Erhalt der schönen Küche durch das Ersticken des Feuers mit einer Löschdecke auf, aber demonstrierte auch das Ergebnis eines Wasserlöschversuches, der das über 350 °C heiße, brennende Öl durch die schlagartige Entstehung von Wasserdampf, in alle Richtungen katapultiert.
Neben der zur Schau-Stellung der eigenen Ausrüstung, gab auch der Rettungsdienst Neugierigen einen Einblick in ihre Arbeit und die Möglichkeit, den Rettungswagen von innen zu betrachten.
Zur Versorgung des leiblichen Wohls der Hungrigen und auch der durstigen Besucher, mit Kaffee und Kuchen und Herzhaftem, hatten die vielen Feuerwehrleute und ihre Familienangehörigen alle Hände voll zu tun. Zur späteren Stunde zeigten sich die Besucher trotz der eher etwas unterkühlten Sommertemperaturen auf den Tanzrasen gut in Stimmung und ließen dann erst spät in der Nacht die Feste ausklingen.

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Über Kai Quedens

Kai Quedens, Maler und Grafiker, der gerne auch ein bisschen textet. Geboren 1965, eine Frau, drei Kinder.
Amrumer Fotowettbewerb 2015
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