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Spuren noch lange zu sehen…(to)

Sicherlich gibt es zwei verschiedene Betrachtungsweisen für die zurückliegenden Wintermonate.

Beachtlich... Eisberge am Flutsaum

Beachtlich... Eisberge am Flutsaum

Haben doch strenger Frost und bedeutsamer Schneefall für so manch tolles Foto gesorgt und das Auge des Betrachters mit lange nicht mehr da gewesenen Naturschauspielen erfreut. Auf der anderen Seite graut es den Kommunalpolitikern schon, wenn sie an die Frostschäden in den Verkehrsoberflächen denken müssen, die noch unter den Schnee- und Eismassen schlummern. Von einer Aufaddierung der unzähligen Stunden der Bauhofmitarbeiter für den Winterdienst mal ganz abgesehen. Wie schnell nun die bevorstehende Saison auf die noch „eingefrorene“ Insel Amrum zukommt, zeigt zum Beispiel die Bekanntgabe des Termins der inselweit durchgeführten Strand- und Dorfreinigung am 27. März auf der Tourismusausschusssitzung in Wittdün, durch Bürgermeister Jürgen Jungclaus. 

Dass der Winter noch nicht abgehakt werden kann, beweisen die immer noch stark unterkühlten Temperaturen mit Nachtfrost um minus 2°C, neuem Schneefall, gefrierenden Regen und unsicheren Straßenverhältnissen. Von dem Tauwetter im Süden Deutschland mit frühlingshaften Temperaturen sind wir noch weit entfernt. Zum Monatsbeginn drohen die Meteorologen erneut mit Unbilden des Winters.

Eiswüste Kniepsand

Eiswüste Kniepsand

Wer sich in den vergangenen Tagen nun noch die Zeit nehmen konnte und einen Ausflug auf den Kniepsand in Nebel machen konnte, der wurde mit einem imposanten Eindruck belohnt. Wenn auch das große Treibeis verschwunden ist, so haben doch Wind und Drift einen regelrechten, mehrwelligen Schutzwall am Flutsaum aufgeschoben und so enorme Massen an zusammengeschobenen Eismassen zurückgelassen. Wer einen Blick auf die Fluten machen möchte, der muss die Barriere erstmal erklimmen. Schwer beeindruckt philosophieren die Spaziergänger, wie lange es wohl dauern wird, bis sich diese irre Barriere wieder auflöst. Der erste Weststurm, der vielleicht bald auf diesen Wall treffen wird, sollte sicherlich weitere imposante Bilder liefern.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Raimund Beerwerth

    Ganz mein Ding und schön beschrieben.Bis morgen,dann gehts auf die Insel,egal ob mit Eis oder Schnee…
    http://www.warsteiner-digitalfotografie.de

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