Startseite » Über Land ... » Blutspender sind ein kostbares Gut…(to)

Blutspender sind ein kostbares Gut…(to)

Wie der DRK-Blutspendedienst Nord aus Lütjensee in seinem Anschreiben an die bereits registrierten Spender verdeutlicht, hat der strenge und langanhaltende Winter, gepaart mit der für die Jahreszeit typischen Grippesaison auch Auswirkung auf die Besucherzahlen bei den Blutspendeterminen gehabt.

Unsere Redakteurin Kinka Tadsen beim Blutspenden

Unsere Redakteurin Kinka Tadsen beim Blutspenden

Allzu viele ließen sich von den extrem schlechten Wegeverhältnissen abschrecken und blieben lieber zu Hause. Dadurch schmälerte sich natürlich auch der Blutbankbestand beim DRK. In der datierten Woche des Schreibens fehlten allein 500 Blutspenden.

Bei den jetzt durchgeführten Spendenterminen auf Amrum und Föhr galt es mit guten Besucherzahlen und entsprechenden Blutgaben, gegen dieses Defizit anzuarbeiten, um den Patienten, die auf eine der Blutkonserven angewiesen sind, im Notfall die lebenswichtige Spende zukommen lassen zu können. Nicht selten müssen auch weit mehr als nur eine Spende verabreicht werden, um so starke Blutverluste auszugleichen und die Patienten am Leben zu erhalten. Chronisch Kranke und Empfänger von Spendenorganen sind, ohne die Blutgaben der Spender nicht zu behandeln.
Mit diesem Wissen hatten sich die Blutspender und Blutspenderinnen in der Öömrang Skuul eingefunden, um nach der Vorprüfung ihrer Eignung in die Waagerechte zu gehen. Auf den Pritschen werden die Daten nochmals hinterfragt, bevor es einen kleinen Piks gibt und 500 ml Blut langsam in den Blutbeutel fließen. Für die wichtigen Laboruntersuchungen werden weitere kleine Mengen entnommen. Mit gutem Beispiel voran fand sich auch ein Großteil der Redaktionsmitglieder ein, um mit ihrem Aderlass die Blutbank des DRK-Spendedienstes zu unterstützen. Im Bild zu sehen ist die smarte Kinka Tadsen aus Nebel, die zu den treuen Spendern unter den Amrumern gehört.
Wie Schwester Annelie vom Spendedienst zufrieden berichtete, sei die für Amrum übliche Spenderzahl zwischen 60 und 90 Personen gelegen und mit den 81 Personen dürfe man sehr zufrieden sein. Immer noch seien grippale Infekte im Umlauf und schließen die erkrankten Personen von der Spendereignung aus. Erfreulich sei dann wiederum, wenn sich ehemalige Spender wieder entschließen zu spenden. Als besonderes Angebot wurde bei diesem Spendentermin zusätzlich ein Blutzuckertest durchgeführt.
Nach der Spende erwartet die Besucher ein umfangreicher Imbiss, der von Kuchen über Suppe bis hin zu abwechslungsreichen Schnittchen alles bietet. Die ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen sorgten derweil in der Schulküche für genügend Nachschub, währen zwei Schüler der vierten Klasse dafür Sorge trugen, dass es den Spendern an nichts mangelt und sie auch wirklich genug trinken. Das ist auch im normalen Alltag besonders wichtig.
Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers
Diesen Beitrag drucken Diesen Beitrag drucken

Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
Amrumer Fotowettbewerb 2015