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Anscheinend gezielt geschlitzt…

Für den Vereinsvorsitzenden des Amrumer Segel- und Regatta Vereins  (ASRV) Jan von der Weppen, dürfte der Dienstag in dieser Woche einen rabenschwarzen Tag bedeutet haben.

Rabenschwarzer Tag für Jan von der Weppen...

Rabenschwarzer Tag für Jan von der Weppen...

Die auf der vom Verein gepachteten Fläche am Steenodder Strand liegenden „Hobie Cats“ der Vereinsmitglieder, wurden von einem Messerschlitzer heimgesucht. An insgesamt neun Katamaranen wurden die sogenannten Trampoline zerschnitten.- Alle Modelle sind mit einem Trampolin zwischen den Schwimmern versehen, auf dem die Segler sich bewegen können. Die Boote sind für ein bis zwei Personen konzipiert. – Absolutes Unverständnis herrscht bei dem Vereinsvorsitzenden über diese Tat. Neben dem hohen Sachschaden, der sich nach ersten Schätzungen mit rund 1000 Euro pro Katamaran beziffert, kann die benötigte Zeit für die Ersatzbeschaffung aus den USA das frühzeitige Saisonende für die betroffenen Segler bedeuten.

Sonderlich erscheint hierbei die Tatsache, so die ermittelnde Wasserschutzpolizei, dass alle anderen Kielboote und Surfsegel, die in einer Linie mit den „Hobie Cats“ am Strand gelagert waren unbeschädigt blieben. Wie der zuständige Leiter der Wasserschutzpolizeidienststelle in Wyk, Karl Weber auf Anfrage erklärte, sei bereits in der vergangenen Woche ein Katamaran, der auf dem Parkplatz am Strand abgestellt ist, ebenfalls das Trampolin aufgeschlitzt worden. Der von ihm angerufene Eigentümer hatte den Schaden zwar bemerkt, aber noch keine Anzeige erstattet. Dies wolle er im Zuge der Sammelanzeige, die von den in dieser Woche geschädigten Besitzern erstattet wird, nachholen. An der Vermutung, dass sich der in Wittdün gefürchtete Reifenstecher eines neuen Betätigungsfeldes besonnen hätte, will sich Weber natürlich zu Beginn der Ermittlungen nicht beteiligen.

Bis zu 1000€ Schaden an jedem Katamaran...

Bis zu 1000€ Schaden an jedem Katamaran...

Für ihn und seine Kollegen von der Polizeistation Amrum hegt sich vielmehr die Hoffnung, dass aus der Bevölkerung oder von den vielen Gästen auf der Insel sich Hinweise ergeben könnten. Beobachtungen, denen bisher keine Bedeutung zugestanden wurde, könnten ohne Weiteres sachdienliche Hinweise ergeben.
Die Aussage der Mutter eines Geschädigten, der am Montag bis 16.00 Uhr an seinem Trampolin Ausbesserungsarbeiten durchgeführt hat, lässt die Tatzeit stark eingrenzen. Als Tatzeit kommt so nur die Nacht von Montag auf Dienstag in Frage.
Stationsleiter Karl Weber bittet daher, bei sachdienlichen Hinweisen zu der Tat, ihn über die Handynummer 0170-6315104 zu informieren. Auch die Polizei Amrum nimmt Hinweise unter 04682-96440 entgegen. Eventuell setzen die Geschädigten noch eine Belohnung zur Aufklärung der Tat aus. Dies war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aber noch nicht bestätigt.
Verantwortlich für den Artikel: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Marwin Martin Gerrets

    Tja, das sehr ärgerlich….
    Man sollte jetzt so langsam mal merken das man auf Amrum auch auf dem Boden der Realität angekommen ist und hier nicht mehr Friede Freude Eierkuchen ist…
    Ist ja nicht so dass, das der erste Fall von Kriminaleinaktivitäten ist… z.B. Der Minigolfplatz, ständiger Diebstahl von Fahrräder oder sogar von Motorrollren…
    So sollte es hier nicht weiter gehen.. oder??

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