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Aufmerksamkeit und persönliches Engagement haben Schlimmeres verhindert…(to)

„Ich hörte einen Rauchmelder piepsen und entdeckte den Rauch, der aus einer Wohnung eines Nachbargebäudes drang.

Angriffstrupp hat seine Untersuchung mit der Wärmebildkamera abgeschlossen

Angriffstrupp hat seine Untersuchung mit der Wärmebildkamera abgeschlossen

Daraufhin habe ich die Feuerwehr gerufen“ erklärte eine Anwohnerin des Tidenweges in Wittdün beim Eintreffen der Feuerwehr. Ein im Nachbargebäude arbeitender Elektromeister wagte sich als Ersthelfer, ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit, über die offene Balkontür in die total verqualmte Wohnung, um die Ursache des Alarms vom Herd zu holen. Die vom Wohnungseigentümer mutmaßlich vergessene Bratpfanne hatte schon so viel Hitze, dass das Fett in der Pfanne kurz vorm Entzünden gestanden hat.
Die Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehr Wittdün gingen unter schweren Atemschutz in die Wohnung vor und retteten den Hund des Bewohners, der sich aus der völlig verqualmten Wohnung auf den Balkon gerettet hatte. Polizei Hauptmeister Ralf Klein kam so kurzfristig zum „eigenen Polizeihund“. Der kleine Vierbeiner zeigte sich gegenüber seinen Rettern dankbar und drollig.
Ralf Klein kam kurzfristig zum „eigenen Polizeihund“...

Ralf Klein kam kurzfristig zum „eigenen Polizeihund“...

Aufgrund der Größe des Wohngebäudes und der noch unklaren Lage, hatte Wehrführer Dietmar Hansen alle Löschmittel in Bereitschaft versetzten lassen, um für jede Eventualität gewappnet zu sein. Der Atemschutztrupp durchsuchte die Wohnung mit der Wärmebildkamera, um sicher zu gehen, dass sich der Bewohner nicht auch in der Wohnung befand. „Wir haben am Herd noch 150°C Materialtemperatur gemessen“, erklärte einer der Atemschützer. Ein Fettbrand stand unmittelbar bevor, so die Vermutung und das hätte für den Einsatz eine ganz andere Dynamik bedeutet.
Für diesen Artikel verantwortlich: Thomas Oelers
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

2 Kommentare

  1. Ich hoffe doch, daß dem verantwortungslosem Besitzer der kleine Hund entzogen wird. Anscheinend sind schon mehrere Vorkommnisse anderer Art dort vorgefallen. Für mich, als verantwortungsvolle Hundebesitzerin unverständlich und grausam.
    Was muß noch passieren?

    Anne Bellermann.

  2. Liv Sophie Kristensen

    Ich finde das es jedem mal passieren kann eine Pfanne zu vergessen. Deswegen muss man ihm nicht den Hund entziehen. Er kümmert sich sehr gut um ihn und dem Hund geht es bei ihm auch sehr gut.

Amrumer Fotowettbewerb 2015