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Neues Bushaltestellenwartehäuschen wurde in Wittdün montiert…

Das einstige Bushaltestellenwartehäuschen an der Haltestelle „Köhn`s Übergang“ in Wittdün wurde 2012 vom Sturm umgeweht und musste durch einen Notbehelf ersetzt werden. Dass dieses Behelfswartehäuschen nun so lange sein Dasein fristen musste, bevor nun das erste Häuschen der neuen Generation montiert wurde, hat sicherlich keiner geahnt.

Montage der neuen Wartehäuschens...

Montage der neuen Wartehäuschens…

„Ich bin froh, dass wir den langen Zeitraum der Diskussion über die neue Generation der Wartehäuschen in Wittdün beenden konnten“, gesteht Wittdüns Bürgermeister Jürgen Jungclaus. Hatte er doch bereits in der vorherigen Legislaturperiode mit den Gemeindevertretern über die Bauweise hin und her beraten. Zu viele verschiedene Meinungen hatten einen Entscheid verhindert. „Auch in der neuen Vertretung gab es verschiedene Vorschläge, aber nun konnten wir bei nur einer Enthaltung den Entscheid fassen, eine pulverbeschichtete Stahlkonstruktion mit entsprechender Verglasung fertigen zu lassen“, so Jungclaus.

Der Hersteller hat bereits auf dem Fähranleger seine solide Konstruktion unter Beweis gestellt. Für die Wartehäuschen im Ort wurde aber statt dem blauen ein rotbrauner Farbton gewählt, der sich auch in dem Wegeleitsystem wieder findet. „Diese zierliche und lichtdurchflutete Konstruktion passt sich angenehm unauffällig in die Landschaft ein und gewährt dem Fahrgast, dass er vom Busfahrer rechtzeitig erkannt wird“, fasst der Bürgermeister zusammen.

Wenn nun in Wittdün ein weiteres Wartehäuschen ersetzt werden muss, wird sich auch dort diese Bauart wiederfinden. Die Größe wird dabei dem jeweiligen Fahrgastaufkommen an der entsprechenden Haltestelle angepasst werden.

Thomas Oelers

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Über Thomas Oelers

Thomas Oelers wurde 1966 in Wittdün auf Amrum geboren - ein echtes Inselkind. Nach seiner Schul- und Ausbildungszeit entschied er sich auf der Insel zu bleiben. Heute arbeitet der Vater von 2 Kindern in einem Wittdüner Betrieb als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Seit 2003 recherchiert und fotografiert er als freier Journalist akribisch im Amrum-News Team.

Ein Kommentar

  1. Nun hat Wittdün sein neues Wartehäuschen. Lange genug hatte es ja gedauert. Bleibt nur zu hoffen, dass damit nicht auch die Unart Einzug hält, die in größeren Städten leider “Normalität” geworden ist: Das die Scheiben immer wieder eingeworfen oder -geschlagen werden. Die entstehenden Folgekosten sind nämlich entsprechend. Dann wird sich mancher Entscheidungsträger überlegen, ob er nicht doch besser wieder auf die alten Konstruktionen zurückgreift.

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