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Houseboat-Party ab Föhr & Amrum mit dem Eventschiff der Adler-Schiffe Reederei …

Mit dem komplett Umbau der ehemaligen MS „Adler Dania“ hat Reeder Sven Paulsen eine besondere Geschäftsidee umgesetzt, bei der er ein Event- und Partyschiff der Extraklasse an den Start gebracht hat.

Auffällig anders... die MS Koi

Auffällig anders… die MS Koi

Im norddeutschen Raum ist nach Aussage der Reederei solch ein Schiff, dass durch ein ausgeklügeltes Raumkonzept auf den verschiedenen Decks ein vielfältiges Angebot von Veranstaltungen ermöglicht, einmalig. Unter dem neuen Namen MS „KOI“ stach das Eventschiff nun auch von Wyk aus als Partyschiff in der vergangenen Woche zur ersten Houseboat-Party mit 400 Partygästen in See. Die Gäste von Amrum wurden per Fährzubringer nach Wyk gebracht, um von dort mit den Föhrern bei super Sommertemperaturen und sattem Sound abzufeiern. „Wir bringen 20.000 Watt Leistung aus den Boxen, erklärt der Bordtechniker stolz und prüft den Sound auf dem Sonnendeck.

Kapitän Leif Walter freut sich, dass die Stimmung an Bord gut ist und das Wetter mitspielt. „Wir werden Richtung Amrum fahren und dort schauen, wie die Dünung am Kniepsand ansteht“, erklärt der mit diesem Revier seit Jahren vertraute Kapitän. Wichtig ist es, das die Partygäste eine ruhige Fahrt haben und ausgelassen auf den Decks feiern können.

Party an Deck...

Party an Deck…

Das war für die Gäste an Bord dann auch selbstredend. Die Altersstruktur war entgegen ersten eigenen Vermutungen sehr gemischt. „Wir wollten uns dieses tolle „maritime „Angebot natürlich nicht entgehen lassen und waren sehr gespannt, wie sich das Schiff nach dem Umbau präsentiert“, erklärte uns eine auf Föhr urlaubende Preezerin. Sie hatte bereits im vergangenen Jahr von Kiel aus eine Party auf der MS „Adler Dania“ mitgemacht und attestierte der rund zwei Millionen schweren Investition in das Schiff  Bestnoten. Bereits der erste Blick im Welcome-Bereich verriet schon, dass hier ein ganzheitliches Eventkonzept der Extraklasse umgesetzt wurde. Modernste Technik, extravagante Raumgestaltung und Hochwertigkeit in allen Bereichen beeindruckten.

Aufgrund des Top-Wetters an diesem Abend waren zwar eher die Außenbereiche gefüllt, doch heizten die von Föhr stammenden Lokalmatadoren von FREUDENTANZ, Camp Gladys, Tiko, Cenzo Beatz , Project V und Ken Can auch im Innenbereich mächtig ein. Und dass ihnen das Laune machte war deutlich zu spüren. Wie im Flug verging die Zeit und nach 4 Stunden Party, auf drei Decks, einem super Soundsystem und fabelhaftem Lichtdesign legte die MS „KOI“ wieder in Wyk an. Währen der Liegezeit wurde allerdings die Lautstärke gedämpft, bevor die Amrumer Gäste noch eine Stunde auf ihrem Heimweg feiern durften, ehe sie in Wittdün dann auch von Bord gehen mussten.

Top Technik für die Dj´s

Top Technik für die Dj´s

Schade, dass in Wyk ein Vollpfosten das Schiff mit Flaschen beschmissen hat. Das zweite Wurfgeschoss verpasste nur knapp den Kopf eines Passagiers, bevor es in den Verkaufsstand an Deck knallte. Vielleicht hätte die Besatzung des anwesenden Streifenwagens ja mal aussteigen können, um für Ordnung zu sorgen.

Alle Befragten waren sich an diesem Abend einig. „Eine geile Party, die gerne wiederholt werden darf“. Die Ideen, welche Mottos umgesetzt werden könnten, waren umfassend.

Die „Koi“ wird nach derzeitiger Planung auf der Nord- und der Ostsee zu Hause und im August unter anderem in Hamburg zu finden sein. Weitere Informationen unter www.ms-koi.de.

Thomas Oelers

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Über Thomas Oelers

Thomas Oelers wurde 1966 in Wittdün auf Amrum geboren - ein echtes Inselkind. Nach seiner Schul- und Ausbildungszeit entschied er sich auf der Insel zu bleiben. Heute arbeitet der Vater von 2 Kindern in einem Wittdüner Betrieb als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Seit 2003 recherchiert und fotografiert er als freier Journalist akribisch im Amrum-News Team.

2 Kommentare

  1. Hmm, ein Partyschiff mit “satter” 20.000 Watt-Anlage im Nationalpark Wattenmeer und rund um Amrum. Vielleicht bin ich da nicht offen genug, aber für mich paßt das nicht so recht zusammen…

  2. Hallo.
    In meinen Augen ist dieses Schiff / dieses Konzept hier völlig fehlt am Platze.
    20 kW Klangmüll im Nationalpark Wattenmeer… ? Man konnte den Lärm auf der Südspitze bereits vernehmen, als das Schiff Wyk auslaufend in die Norderaue eingebogen ist.
    Es bringt auch nichts, den Lärm beim Passieren der Papageientonne in Wittdün erst zu reduzieren. Denn zu dem Zeitpunkt wummerte es schon eine gute Stunde.
    In meinen Augen: Gute Besserung! Vielleicht läuft die Koi-Karpfen besser vor Sylt auf und ab.

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