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Finja Stöck wird 1.Bundessiegerin im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks …

Finja Stöck mit Ihrer Urkunde

Erfolg auf der ganzen Linie!!!
Die junge Insulanerin Finja Stöck wurde am letzten Wochenende zur Siegerin im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks in der Sparte “Goldschmied” als 1.Bundessiegerin ausgezeichnet.

Vor 4 Wochen holte sie bereits mit ihrem Gesellenstück “Strandgut” den Sieg im Landesentscheid, der Finja schon dort “sprachlos vor Freude” gemacht hat. “Und nun auch noch 1. Bundessiegerin, ich kann es immer noch nicht glauben”, so Finja in unserem heutigen Telefonat. “Es war so sehr viel los in letzter Zeit, und ich habe an diesen Wettbewerb gar nicht mehr gedacht- bis ich meine Emails kontrollierte, in der meine Chefin mich informierte, das ich nun auch den zweiten Wettbewerb gewonnen hätte. Ein offizieller Brief klärte mich dann noch schwarz auf weiß darüber auf- dieser landete aber bei meinen Eltern auf Amrum im Postkasten. Meine Mutter las mir dann die tolle Nachricht am Telefon vor. Es war eine surreale Situation, so einfach aus dem Nichts heraus”, erzählte Finja glücklich weiter.

Finja vor einem Foto von ihrem Gesellenstück

Mit der Überschrift “Können kennt keine Grenzen” wurden in einer feierlichen Festveranstaltung am 2. Dezember in Berlin die 1. Bundessieger im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks (PLW- Profis leisten was) und die ersten Preisträger im Wettbewerb “Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten” des Jahres 2017 geehrt.

Ausrichter beider Wettbewerbe waren der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) und die Stiftung für Begabtenförderung im Handwerk. Unterstützt wurden sie vom Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Mittlerweile zum 66. Mal wurden die besten Gesellinnen und Gesellen des deutschen Handwerks bisher ausgezeichnet. Die Feierlichkeit fand im Rahmen der zweiten “Europäischen Woche der Berufsbildung” statt. Die EU-Kommission unterstreicht auch wieder diesjährig die hohe Bedeutung der beruflichen Bildung.

Die Ehrenurkunden, unterschrieben von Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier, der auch Schirmherr des Leistungswettbewerbes ist, wurden an die Sieger und Preisträger überreicht durch die französische Botschafterin in Deutschland Anne-Marie Descôtes und dem Präsidenten des ZDH, Peter Wollseifer.

Da hat sich das Daumen drücken also gelohnt! Herzlichen Glückwunsch, Finja!

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Über Susanne Jensen

Susanne Jensen wurde 1965 in Hamburg geboren. In Appen bei Pinneberg aufgewachsen, kam sie nach der Erzieherausbildung 1985 auf die Nordseeinsel. Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen arbeitete anfangs einige Jahre in der Fachklinik Satteldüne. 1992 begann sie im Kindergarten Wittdün, wechselte 1998 in den neuen Kindergarten Amrum e.V., den sie dreizehn Jahre bis 2015 geleitet hat. Jetzt leitet Susanne das Jugendzentrum in Nebel.
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