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Einweihung des neuen Informations-Pavillon Süddorf Strand…

Offizielle Einweihung mit Vertretern der Nationalparkverwaltung, des Öömrang Ferian, Gemeine Nebel und Norddorf, Schutzstation, Verein Jordsand

„Was lange währt, wird besser“, mit diesen Worten von Matthias Kundy aus der Tönninger Nationalparkverwaltung, wurde der neue Info-Pavillon am Süddorfer Strand eingeweiht. Schon seit einigen Jahren vermitteln Info-Tafeln des Besucher-Informations-System (BIS) an verschiedenen Standorten auf der Insel Wissenswertes sowohl über Amrum, seine Natur und Geschichte als auch allgemeine Informationen über das Weltnaturerbe Wattenmeer.

2008 war der Vorsitzende des Öömrang Ferian Jens Quedens beim Nebeler Bürgermeister Bernd Dell Missier mit dieser Idee vorstellig geworden. „Jens war sehr beharrlich und überzeugt von den Informationstafeln und lies uns auch keine Ruhe“, bestätigte der Bürgermeister in seiner Dankesrede.
An dem Gelingen dieses Projektes seien Viele beteiligt, bestätigte Matthias Kundy und dankte vor allem dem Öömrang Ferian, der Schutzstation Wattenmeer, dem Verein Jordsand den Freiwilligen des ökologischen Jahres sowie den Kollegen aus der Nationalparkverwaltung. „Das Ganze ist ein Gemeinschaftswerk.“ „Ziel des Pavillons ist es, erholungsuchende Gäste zu informieren und sie für die Schutzwürdigkeit der Insel- und Wattenmeernatur zu sensibilisieren, nach dem Motto `informieren statt verbieten`“, ergänzte Anne Segebade von der Nationalparkverwaltung.
Das BIS an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste umfasst inzwischen insgesamt 750 Info-Elemente an 250 Standorten. Auf Amrum hat der Öömrang Ferian die Texte entworfen, deren Zusammenfassung Jens Quedens ins Öömrang (Amrumer Friesisch) übersetzt hat. So werden die Besucher auf der Insel jetzt dreisprachig – Friesisch, Deutsch und Dänisch – informiert und können sich auf den Spaziergängen rund um Amrum herum „einlesen“. 
Mit Bildern aus Natur und Geschichte, Skizzen und Zeichnungen fallen die Schautafeln auf und laden erwachsene Gäste, Kinder und Jugendliche ebenso wie Insulaner ein, sich näher mit Landschaft und Historie zu beschäftigen. „Es ist toll, wenn die Jugendlichen ihr Handy mal beiseite legen und merken, wie schön Natur sein kann. Hier haben sie dann die Möglichkeit, sich noch näher über das zu informieren, was sie gerade live gesehen haben“, erzählt ein Besucher, der zufällig mit seiner Familie vorbei kam und sich freute, dass seine Kinder gleich fragten was da sei, ob sie es sich anschauen könnten. Genau so solle es funktionieren, so die Vertreter der Nationalparkverwaltung. 
Nach dem offiziellen Teil ging es dann zu Kaffee und Kuchen in das Naturzentrum nach Norddorf, wo bei vielen Gesprächen vielleicht schon wieder neue Ideen entstanden. 
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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.
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