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54. Sommersausstellung in der Mühle mit Werken von Marit Koch – “Amrum im Bilde”

Marit Koch

Für Marit Koch geht ein Traum in Erfüllung. “Es ist ein absoluter Meilenstein für mich, hier auf Amrum in der Mühle meine Bilder und Zeichnungen ausstellen zu wollen, zu können und zu dürfen”, verrät mir Marit Koch in unserem kleinen Gespräch kurz vor der Eröffnung der Vernissage am Ostersonntag.

Malen und Zeichnen, das tut Marit Koch seit 2006. Vornehmlich liegen ihre Prioritäten in Acryl- und Pastellarbeiten, sowie in Kohle und aquarellierten Bleistiftwerken, die in dieser Ausstellung zu bewundern sind.

Bereits in den frühen 90 er Jahren setzte sie sich mit der Malerei auseinander. “Da habe ich mich aber am falschen Start orientiert, und danach traute ich mir es sehr lange Zeit nicht mehr zu”, so Koch zurückblickend. Durch Besuche von Ausstellungen und verschiedener Kurse in Werkstätten oder Volkshochschulen lernte Koch die Kunst zu schätzen. Inspirationen erfuhr sie durch die Arbeiten verschiedenster Künstler wie Emil Nolde, Max Liebermann, oder Ernst Barlach. Auch deutsche und skandinavische Landschaftsmaler des deutschen Nordens und die der Spätimpressionisten beeindruckte und inspirierte Koch. Sie begann dann zu malen und zu zeichnen, und gestaltete ihre Werke und Arbeiten.

Ausdrucksvolle Werke …

Nun arbeitet sie bereits seit 2006 in Schwedeneck im Privatatelier MArGA, zusammen mit der Künstlerin Gaby Becker-Jensen. Sie arbeiten dort mit Acryl und Mischtechniken auf klein- bis großformatigen Leinwänden. Mit diesen Werken haben die beiden Frauen bisher eine Reihe von Ausstellungen beschickt.

In den Jahren 2008/09 lebte Marit Koch fest auf der Insel Amrum, und war sehr viel in der wunderschönen Inselnatur unterwegs, sammelte Eindrücke, Bilder und Farben in ihrem Kopf, im Gedächtnis und im Herzen. Sie wusste sehr schnell, wie sie all diese verarbeiten und umsetzen wollte. Ihre Bilder und Zeichnungen von insularen Landschaften und Motiven sind ein Resümee aus dieser Zeit.  Bereits 2017 konnte Koch ihre Bilder auf Amrum im Amt Föhr-Amrum ausstellen.

“Die Mühle war für mich schon immer ein typisches Amrumer Relikt. Es ist die Mitte der Insel, und ich war, als ich hier lebte, immer hier. Fast täglich. Ich finde es toll, wie sich die Historie der Mühle mit dem modernen Leben verbinden lässt”, berichtet Koch. So entstehen auch ihre Bilder. Durch die Verbindung von Sehen und Erleben, dem Verarbeiten der Eindrücke, dem Kontrast und Licht der Küste entstand das Projekt “Amrum im Bilde”. “Es ist ein lebendig gewordener Prozess meiner Arbeit, den ich mitteilen und zeigen kann. Man überlässt das Produkt dem Arbeitsprozess und schließt das Bild, wenn das Herz “Ja” dazu sagt” konstatiert Koch.

Lassen auch Sie sich inspirieren, von dem Projekt “Amrum im Bilde”.  Bis zum 8.Juni kann die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Amrumer Windmühle besucht werden.

 

Mehr über Marit Koch hält das Internet bereit unter: www.koechins-kunst.jimdo.com

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Über Susanne Jensen

Susanne Jensen wurde 1965 in Hamburg geboren. In Appen bei Pinneberg aufgewachsen, kam sie nach der Erzieherausbildung 1985 auf die Nordseeinsel. Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen arbeitete anfangs einige Jahre in der Fachklinik Satteldüne. 1992 begann sie im Kindergarten Wittdün, wechselte 1998 in den neuen Kindergarten Amrum e.V., den sie dreizehn Jahre bis 2015 geleitet hat. Jetzt leitet Susanne das Jugendzentrum in Nebel.
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