Konfirmation-im kleinen Rahmen und ganz persönlich


Hygieneplan , Mindestabstand, Mund-Nasenschutz- Dank dieser Maßnahmen konnte die Konfirmation statt finden

Alles kam in diesem Jahr anders. So wurde auch die Konfirmation durch den lockdown im Frühjahr auf den Herbst verschoben. Jetzt aber war es soweit und die Mädchen und Jungen haben im kleinen familiären Kreis ihre Konfirmation feiern können. Viel Organisation und Überlegungen im Hygieneplan gingen diesem traditionellen Fest voraus. Pastorin Martje Brandt entschied sich zusammen mit den Eltern und Konfirmanden die Festgottesdienste aufzuteilen. Am Freitag Abend fand ein gemeinsames Abendmahl statt. Festlich wurden die 10 Jugendlichen auf den folgenden Tag eingestimmt. Jeweils einzeln segnete Pastorin Martje Brandt die Mädchen und Jungen dann am Samstag ein.

Ein gemeinsames Gruppenfoto am Tag vorher beim gemeinsamen Abendmahl

Ob traditionell in festlicher Friesentracht, die die jungen Damen an diesem Tag erstmalig tragen durften, oder im feinen Anzug, alle sahen feierlich aus und ein ganzes Stück erwachsener. „Gott wir sind hier, Halleluja, lasst uns Konfirmation feiern”, begrüßte die Pastorin die Konfirmanden mit ihren Familien und Freunden: „Wir sind heute nur kurz zusammen, doch Gott ist nicht nur kurz da, er ist immer da”. Sehr individuell hatte Martje Brandt ihre Predigten für die jeweiligen Konfirmanden gestaltet. Sie ist auf die Charaktere eingegangen und auf den vom Konfirmanden ausgewählten Konfirmationsspruch. Wie schön und feierlich ein Gottesdienst sein kann ohne zu singen zeigte Kirchenmusikerin Anne-Spohie Bunk an der Orgel und dem Klavier. Pastorin Martje Brandt hatte sich für ihre Jugendlichen passende Musik auf Band ausgesucht und jede Konfirmation bekam ihre ganz eigene musikalische Note. „Ich bin lange Wege gegangen, um das richtige Musikstück zu finden, unbekannte Wege, im Internet und ich danke Euch für diese Fortbildungsreise”, lächelt sie ihre Konfirmanden an: „Möge das Licht Gottes Euch immer wieder den Weg erhellen und ihr ihn im Herzen tragen, durch euer Leben, und möge er euer Herz stärken.”

Am Tag der Konfirmation in Festtagstracht

Das Glaubensbekenntnis sprachen die Mädchen und Jungen alleine vor dem Altar bevor sie zu diesem Ehrentag eingesegnet wurden, im Rücken gestärkt von ihren Vertrauenspersonen. Mitglieder des Kirchenvorstandes verlasen die Konfirmationssprüche. Nun ist sie vorbei, die Konfirmationszeit und diese 10 Jugendlichen sind herzlich Willkommen in der St. Clemens Kirchengemeinde. Das Motto ihrer „Konfizeit” war „Mit dem Glauben ist nie jemand alleine”. Ein Anfangs dieser Zeit gemaltes Plakat hatte Pastorin Brandt in der Kirche zu diesem feierlichen Tag aufgehängt. Gerade in der heutigen Zeit wurde die Bedeutung dieses Mottos deutlich, denn der Glaube geht weit über Mindestabstand, Mund-Nasenschutz und Hygieneplan hinaus.

Pastorin Martje wurde an diesem Tag von vielen helfenden Händen des Kirchenvorstandes und -gemeinde unterstützt. Fünf Konfirmationen hintereinander war schon eine Herausforderung, die gemeinsam im Team sehr schön geklappt hat. Dieser kleine Rahmen der Konfirmation war sehr intensiv, persönlich und familiär.
Es wurden konfirmiert :

Clara von der Weppen und Sontje Thomas, Liv Grete Wiedemann und Solveig Jensen, Markus Schmidt und Jonas Göpfert, Jacob Traulsen und Max Isemann, Leif Peters und Tim Lange
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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

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