Öömrang Hüs in Nebel ab Montag wieder geöffnet …


Der Öömrang Ferian i.F. eröffnet – nach der Zwangspause – in der kommenden Woche im historischen reetgedeckte Kapitänshaus die Saison 2021. Vor dem Einlass erfolgt unter Beachtung der Hygienemaßnahmen vor dem Haus eine sachkundige Einführung (im Haus derzeit keine Führung!).

Das vermutlich um 1751 erbaute Friesenhaus wird seit 1974 als Archiv und Heimatmuseum genutzt.

In diesem Haus erfährt man, wie die Amrumer einst lebten.

In der Wohnstube (dörnsk) befinden sich unter anderen zwei kurze Nischenbetten (Alkoven), dass zeugt davon das man hier damals auch geschlafen hat. In dem Zimmer, dass auch Kapitänsstube genannt wird, steht ein Beilegerofen welcher von der Küche aus beheizt wurde. Dieser „Bilegger“ stammt aus dem Jahre 1681 und steht vor einer prachtvollen Fliesenwand mit einem Schmackschiff, dessen Kapitän war einer der Besitzer des Hauses. In diesem Zimmer finden heute auch Trauungen statt.

Die Küche (köögem) ist heute noch wie anno dazumal eingerichtet.

In weiteren Räumen werden verschieden Ausstellungen angeboten.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für die Erhaltung des Hauses und für die Arbeit des Vereins wird gebeten.

 

Aufgrund der Hygienevorschriften darf zur Zeit nur eine begrenzte Anzahl an Besucher zeitgleich ins Haus.

Schützen Sie sich und andere: Tragen sie während des Besuches eine FFP2- oder OP-Maske, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Mitmenschen. Wenn Sie ins Öömrang Hüs kommen, müssen Sie sich mit der Luca App oder vorher außerhalb manuell registrieren.

Öffnungszeiten vom 07. bis 11.06.: Montag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr und ab dem 14.06.: Montag bis Freitag 11:00 Uhr bis 13:30 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Donnerstag von 15:00 Uhr – 17:00 Uhr.

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Über Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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