Wenn Karamell auf Meeresluft trifft …

Kaum ein Ort weckt so viel Sehnsucht wie Amrum – mit seinen endlosen Dünen, dem Duft der Nordsee und dem Gefühl, den Alltag für eine Weile hinter sich zu lassen. Genau dorthin nimmt Bestsellerautorin Anne Barns ihre Leserinnen und Leser in ihrem neuen Roman mit. Am Donnerstag, 9. Juli, wird diese Geschichte lebendig: Im Naturzentrum Norddorf beim Wal liest Anne Barns aus ihrem neuen Wohlfühlroman „Der Geschmack von Sommer und Karamell“ – an dem Ort, der ihre Bücher seit Jahren inspiriert. Es ist weit mehr als eine gewöhnliche Lesung. Es ist eine Rückkehr an einen Herzensort, an dem Geschichten entstehen und Erinnerungen weiterleben.

Der Geschmack von Sommer und Karamell
Foto: (©Gerd Arnold + KI)

Eine Insel, die Geschichten schreibt

Wer Anne Barns liest, spürt schnell: Ihre Romane erzählen nicht nur von Menschen, sondern auch von Orten. Vom Wind, der durch die Dünen streicht. Vom Rauschen der Nordsee. Vom Duft frisch gebackener Friesenwaffeln. Und von der besonderen Ruhe, die nur Inseln schenken können.

Mit ihrem neuen Roman „Der Geschmack von Sommer und Karamell“ kehrt die Bestsellerautorin erneut nach Amrum zurück – dorthin, wo sie selbst seit vielen Jahren immer wieder Kraft schöpft und Inspiration findet.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Ella, eine junge Illustratorin, die gemeinsam mit ihrer Großmutter Henny auf die Insel reist. Was zunächst wie ein gemeinsamer Urlaub beginnt, entwickelt sich zu einer Reise in die Vergangenheit – und vielleicht auch in eine neue Zukunft. Zwischen Dünen, alten Erinnerungen und unerwarteten Begegnungen entdeckt Ella nach und nach, was wirklich zählt.

Wenn Genuss Erinnerungen weckt

Friesenwaffeln, Kirschen und der unverwechselbare Geschmack von Karamell sind weit mehr als nur Zutaten. Sie verbinden Menschen, erzählen Geschichten und wecken Erinnerungen an unbeschwerte Sommertage.

Gerade diese Mischung aus kulinarischem Genuss, warmherzigen Figuren und nordischer Gelassenheit macht die Romane von Anne Barns seit Jahren zu Bestsellern. Ihre Bücher laden dazu ein, den Alltag für einige Stunden hinter sich zu lassen und ganz in eine Welt einzutauchen, in der Hoffnung, Freundschaft und Neuanfänge ihren festen Platz haben.

Amrum ist mehr als eine Kulisse

Für Anne Barns ist Amrum längst zu einem zweiten Zuhause geworden. Seit vielen Jahren verbringt sie mehrere Wochen im Jahr im „Waaswai“ auf der Insel. Dort engagiert sie sich als eine von vielen auswärtigen Betreuerinnen und Betreuern des Öömrang Hüs und findet gleichzeitig die Ruhe, aus der neue Geschichten entstehen.

„Man kann Amrum verlassen, aber Amrum lässt einen nie los“, sagte sie einmal in einem persönlichen Gespräch.

Kaum ein Satz beschreibt ihre enge Verbindung zur Insel treffender. Wer ihre Romane liest, erkennt schnell, dass jedes Kapitel von dieser besonderen Verbundenheit geprägt ist.

Ein lange gehegter Wunsch geht in Erfüllung

Schon seit geraumer Zeit träumte Anne Barns davon, einmal direkt auf Amrum aus ihrem Roman zu lesen. Nun wird dieser Wunsch Wirklichkeit.

Am Donnerstag, 9. Juli 2026, liest sie um 20 Uhr im Naturzentrum Norddorf beim Wal aus ihrem neuen Roman „Der Geschmack von Sommer und Karamell“. Das Publikum darf sich nicht nur auf einen stimmungsvollen literarischen Abend freuen, sondern auch auf persönliche Einblicke der Autorin und eine süße Überraschung, die bestens zum Titel ihres Buches passt.

Literatur genießen und Gutes tun

Der Eintritt 12 Euro. Tickets sind im Vorverkauf in den Buchhandlungen Quedens in Wittdün und Norddorf sowie an der Abendkasse erhältlich.

Der Erlös der Eintrittsgelder kommt dem Öömrang Hüs zugute und unterstützt damit eine Einrichtung, die Anne Barns seit Jahren eng verbunden ist.

Wenn sich am Donnerstagabend die Türen des Naturzentrums öffnen, erwartet die Gäste weit mehr als eine klassische Buchlesung. Es wird ein Abend voller Inselgefühl, großer Emotionen und jener Geschichten, die nur dort entstehen können, wo Meeresluft auf den Duft von Karamell trifft.

Über Gerd Arnold

Gerd Arnold, 1957 in Nebel auf Amrum geboren. Ein „echter“ Amrumer mit der friesischen Sprache (öömrang) aufgewachsen. Bis 1972 die Schule in Nebel besucht, danach Elektroinstallateur in Wittdün gelernt. 1976/77 in Wuppertal den Realschulabschluss nachgeholt. Ab Oktober 1977 als Berufssoldat bei der Bundesluftwaffe und seit November 2010 Pensionär. Nach vielen Jahren der verzweifelten Suche nach passenden „bezahlbaren“ Wohnraum auf Amrum endlich fündig geworden, seit Februar 2022 wieder ständig auf Amrum. 2019 ins Team der Amrum News integriert, aber das soll neben dem Angeln nicht die einzige Aktivität auf der Insel bleiben.

schon gelesen?

Inge Sarsfield lässt Wittdüns Häuser und Bewohner erzählen …

Mit 80 begann sie ihr größtes Projekt. Inge Sarsfield erzählt die Geschichte Wittdüns – Haus …

Schreibe einen Kommentar

WP2Social Auto Publish Powered By : XYZScripts.com