Reinhard Jannen

Geboren am 8. Juni 1955 in Norddorf. Nach Dem Abitur und Studium zunächst selbständiger Strandkorbvermieter. Ab 1991 dann Lektor und Archivar der Ferring Stiftung in Alkersum auf Föhr, ab 2012 auch Archivar des Amtes Föhr-Amrum. Besonderes Interessengebiet ist die Geschichte und Erforschung der friesischen Sprache.

Eine kleine Wintergeschichte über „eershoper“ und „witjbruad mä ister an soker“…

Wenn der Boden gefroren und der erste Schnee gefallen war, dann hieß es für uns Kinder: Schlitten raus und ab in die Dünen. Bevorzugtes Gebiet waren dabei die Dünen westlich von Norddorf, kurz hinter Fleegam, weil sie hoch und verhältnismäßig leicht zu erreichen waren. Außerdem waren sie nur von einer Seite mit Halm bewachsen und die freien sandigen Stellen ermöglichten …

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Rulews Knob …

Gerade in alten Tagebuchaufzeichnungen findet man öfter Bezeichnungen friesischer Flurnamen, ohne dass die Schreiber Näheres über ihre Bedeutung oder Lage ausführen. Sie gehen wie selbstverständlich davon aus, dass den Lesern diese Namen bekannt sind. So schreibt z.B. der Amrumer Lehrer Heinrich Arpe (1877-1946) über seinen Spaziergang durch Norddorf am 3. Mai 1908: „Wie sich Natur und Menschen auf den kommenden …

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Das Vorhaus der St.-Clemens-Kirche …

Die St.-Clemens-Kirche war in früherer Zeit der Mittelpunkt des öffentlichen Lebens auf Amrum, was auch aus alten Tagebüchern hervorgeht. Obwohl diese überwiegend in deutscher Sprache verfasst sind, verwenden die Verfasser für bestimmte kirchliche Räumlichkeiten oder Gegenstände oft die friesischen Bezeichnungen oder fügen der deutschen Bezeichnung eine friesische Übersetzung an. Einige der Begriffe sind heute nicht mehr bekannt, andere nur noch …

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