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Neuralgische Engpässe sollen entfallen…(to)

Mit dem neuen Radweg sollen Seit nunmehr fast drei Wochen laufen die Bauarbeiten für den Radfahrweg von Süddorf nach Nebel (Artikel vom 24.10.2008)

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Seit nunmehr drei Wochen wird nach einer langen Planungsphase der Bau des Fahrradweges in der Gemeinde Nebel entlang der L 215 vorangetrieben. Die Bauarbeiten werden mit mehreren Bautrupps auf der gesamten Baustellenlänge gleichzeitig durchgeführt und machen Hoffnung auf eine termingerechte Bauzeit.

Dieses Projekt hat bereits in der heißen Planungsphase den Amtsvorgänger von Nebels Bürgermeister Bernd Dell-Missier beschäftigt. Der Weg wurde mehrfach überplant, in seinem Umfang verändert. Ausserdem wurde heftig über über Sinn und Unsinn diskutiert. In seiner Urfassung sollte die Streckenführung sogar vom Leuchtturm bis nach Norddorf führen. Unterschiedlichste Argumente reduzierten dann das Vorhaben. Am Ortsausgang in Höhe Noorderstrunwai, wären die Fahrradfahrer, so war zu befürchten, auf der L 215 nach Norddorf geradelt. In Einigkeit mit seiner Gemeindevertretung zeigte sich Bürgermeister Dell-Missier froh, dass die unsinnigen Streckenabschnitte nun in der Ausführung entfallen.

Der Radfahrweg wird nunmehr entlang der Landesstraße von Süddorf bis zum Kreuzungspunkt Strunwai/Sanghughwai in Nebel führen. Die Trasse beginnt mit einer Querung der Landesstraße in Süddorf auf der südlichen Seite des Hark-Olufs Wais und führt in Form eines Hochbords auf der westlichen Seite bis zum Ortsausgang. Dort verspringt der Weg auf einen Abstand von 1,75 Metern zur Straße in abgesenkter Form. Quert den Satteldünwai und wird an der Mühle auf die Ostseite der Straße verspringen. Dort führt der Weg dann parallel zur Straße durch die Bahnhofskurve bis zur nächsten Querung an der DRK-Sozialstation, um dann bis zur Bushaltestelle an der Kreuzung Strunwai/Sanghughwai zu führen. Hier werden die Radler in den Strunwai geführt, der die Anbindung zum Strand und dem beliebten Waldweg durch den Tanenwai nach Nebel und Norddorf bildet.

Als markante Einrichtung zur Beruhigung des Verkehrs und der Möglichkeit der sicheren Querung der Landesstraße werden die Bushaltestellen in Süddorf und an der Mühle dann ohne eine Busbucht auskommen. Der Bushalt an der Mühle wird innerhalb des neuen Verkehrsinselbereiches sein. Dies bedeutet in diesem Moment, dass niemand überholen kann. Bürgermeister Dell-Missier sieht speziell in diesem Bereich, der für die Kinder zum und vom Sport- und Spielplatz beim Überqueren der schlecht einsehbaren Straße eine dauerhafte Angstpartie bedeutet, ein hohes Maß an neuer Sicherheit.

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Der Verbleib der Busse auf der Straße während ihres Halts an der Bushaltestelle ist eine Praxis der heutigen Verkehrsplanung und stellt laut Expertenmeinung ein Instrument zur Verkehrsberuhigung dar. Allerdings wurde genau aus diesem Grund die Querung am Amt gestrichen und vor die DRK-Sozialstation verschoben.

Damit bleiben die Bushaltebuchten im Bereich des Amtes erhalten. Die angedachte Planung hätte eine Totalsperrung bedeutet. Speziell hier halten die Busse aber aufgrund des Verkehrsaufkommens auch mal länger und hätten so in der jeweiligen Richtung zu einem Rückstau der Fahrzeuge geführt.

Die Gemeindevertretung hofft, dass die Witterung mitspielt und der Auftragnehmer die Baumaßnahme bis zum Mai 2009 abschleißen kann, so Bürgermeister Dell-Missier.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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