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Almost a Hurrikane…(kt)

Wie man einen Konzertsaal zum Beben bringen kann, zeigte die Gruppe “Blame Sally” im Norddorfer Gemeindehaus.

Unglaublich gut...Blame Sally

Unglaublich gut...Blame Sally

Die vier Sängerinnen aus San Francisco haben nicht nur Musik im Blut, sondern sie vereinen Texte schreiben, Singen und Instrumente spielen in einer mitreissenden Art. Das Amrumer Publikum lag den vier Frauen aus Kalifornien vom ersten Lied an zu Füßen. Die Band “Blame Sally”, das sind: Pam Delgado, Renée Harcourt, Jeri Jones und Monica Pasqual. Mit Gitarre, Piano, Akkordeon, Mandoline, Dobro und Djembe veredelten die Vier ihre unglaublichen Stimmen und sangen zwischen amerikanischen Rock, Folklore, Country, Pop und Latino, mit einer ganz eigenen Note, die das Publikum begeisterte.
Spielfreude vom ersten Song an...

Spielfreude vom ersten Song an...

An diesem Abend wurden sie von Rob Strom am Bass unterstützt. Zum ersten Mal waren Pam, Renée, Jeri und Monica auf Amrum und plauderten locker mit den Zuschauern über eine aufregenden Fährfahrt und ihre tollen Erlebnisse in der faszinierenden Natur Amrums. Gefühlvolle Balladen und rockige Stimmungslieder hatten die vier Kalifornierinnen im Gepäck, deren Texte unter die Haut gingen. In Amerika sind Blame Sally durch einem großen Plattenvertrag und der Zusammenarbeit mit Erfolgsproduzent Lee Townsend in den Sternenhimmel der Musik geschossen. Plötzlich standen die vier Musikerinnen auf den großen Festivalbühnen mit Stars wie Los Lobos, Richard Thompson und Roseanne Cash. Ihr Anti-Kriegssong “If you tell a lie”, der auch auf Amrum für Emotion sorgte, war sechs Monate auf Platz zwei von Neil Young`s Living With War Website.
Beeindruckende Stimme, beeindruckendes Spiel...  Pam Delgado

Beeindruckende Stimme, beeindruckendes Spiel... Pam Delgado

Die tiefgründigen und bewegenden Texte sind aus der Feder von Pam, Renée, Jeri und Monica, die hier ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse wiedergeben.
Die Amerikanerinnen erzählten viele private Geschichten, unterhielten die Zuschauer zwischen den Liedern und waren begeistert von der positiven Resonanz im Publikum, das bei jedem Lied mitging. Monica Pasqual und Renée Harcourt spielten auch Stücke von ihren Soloalben, die zusammen mit den CDs von Blame Sally am Ende zu kaufen waren. Vorher heizten die Vier aus Kalifornien dem Publikum jedoch so richtig ein. Ihre Gitarrenkünste zeigte Jeri Jones bei einem Jimi Hendrix Lied und die Begeisterung steigerte sich bei dem eigenen Lied von Blame Sally “Hurrikane”. Ein bebender Fussboden, Standing Ovations und Jubelrufe, die Zuschauer waren mitgerissen und überwältigt, die Band hatte eingeschlagen, fast wie ein Hurrikane.
v.l.n.r: Jeri Jones, Monica Pasqual, Renée Harcourt, Rob Strom, Pam Delgado

v.l.n.r: Jeri Jones, Monica Pasqual, Renée Harcourt, Rob Strom, Pam Delgado

Nach dem Konzert nahmen sich Pam, Renée, Jeri und Monica noch Zeit für die Konzertbesucher, gaben Autogramme und freuten sich über kleine Gespräche und viele Fragen. CDs und T-Shirts gingen über den Bandtresen, denn jeder wollte ein Stück Blame Sally mit nach Hause nehmen.
Verantwortlich für den Artikel: Kinka Tadsen
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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.

Ein Kommentar

  1. Super Konzert! Tolle Stimmung! Ein rundum gelungener Abend!

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