Wiedersehen mit der MS Schleswig-Holstein …


MS IASON unter griechischer Flagge

Nach längerem Werftaufenthalt in Piräus – genauer gesagt in Kynosoura (Salamina) – ging es am vergangenem Montag für die MS IASON auf Fahrt in Richtung Lixouri (Kefalonia). Die MS IASON, uns besser bekannt als MS SCHLESWIG-HOLSTEIN, ist die “neue” Fähre auf der Strecke von Pessada nach Agios Nikolaos und verbindet die Inseln Kefalonia und Zakynthos. Die beiden Häfen liegen etwa 25 Kilometer voneinander entfernt, das entspricht in etwa die Strecke von Wittdün-Amrum nach Dagebüll.

Die kombinierte Auto- und Personenfähre MS SCHLESWIG-HOLSTEIN lief am 22. April 1988 mit der Baunummer 1507 bei der Husumer Schiffswerft vom Stapel.

Vom 18. Mai 1988 bis zum 22. März 2011 fuhr sie für die Wyker Dampfschiffs-Reederei (W.D.R.), ehe sie nach Harlingen (Niederlande) verkauft wurde. Dort fuhr sie bis zum 30. September 2014 unter dem Namen MS SPATHOEK auf der Strecke Terschelling-Harlingen. Dann verbrachte sie lange Zeit als Auflieger im Hafen von Lauwersoog.

Auf der Brücke heute …

Im Mai 2016 wurde die MS SPATHOEK zunächst nach Piräus (Griechenland) überführt. Im Juni 2016 erfolgte die Umbenennung in MS LISA und ging unter der Flagge von Belize (Südamerika) von Beirut (Libanon) zu Häfen in der Türkei in Fahrt. Im September 2017 erfolgte eine erneute Umbenennung in MS LISA I.

2018 ging es dann, zunächst als Auflieger, wieder zurück nach Piräus, anschließend wurde sie von einem griechischen Reeder erworben und auf der Werft umgebaut.

Nun fährt sie unter ihrem neuen Namen MS IASON unter griechischer Flagge im Mittelmeer und wurde zu Wochenbeginn von Piräus aus nach Lixouri verlegt. Die Fahrt führte unter anderem durch die Straße von Korinth.

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About Gerd Arnold

Gerd Arnold ist ein „echter“ Nordfriese, 1957 in Nebel auf Amrum geboren und der friesischen Sprache (öömrang) mächtig. Nach dem Schulabschluss erlernte er in Wittdün den Beruf des Elektroinstallateurs. 1976 zog es ihn nach “Deutschland”, Wohnorte waren u.a. Wuppertal, Owschlag, Koblenz und Pinneberg. 33 Jahre war er bei der Bundeswehr, u.a. als Flugzeugelektriker und Ladungsmeister auf der Transall C-160. Ende Oktober 2010 – ging es altersbedingt – in den Ruhestand. Als Hobby ist da zum einen das Angeln, seit 40 Jahren ist er im Amrumer Angelverein aktives Mitglied und zum anderen der Handball, da allerdings nur passiv bei den Damen der HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen als Hallensprecher in der 3.Liga Nord. Von 1980-1995 und seit 2005 ist Gerd in Owschlag beheimatet, sein zuhause ist aber immer Amrum geblieben. Gerne würde er dauerhaft auf die Insel zurück, es fehlt bisher aber noch ein passendes Wohnungsangebot.

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One comment

  1. Vielen Dank.

    Erstaunlich, das die Schleswig Holstein nach 32 Jahren immer noch ” ihren Dienst ” tut.

    Hätte die WDR sich doch viel Geld sparen können, und die Schleswig Holstein und auch die Rungholt behalten können.

    Die Aussage die “alten ” Schiffe wären sehr oft in der Werft zur Reparatur gewesen, mag ja stimmen, aber einsatzbereit wären Sie heute noch.

    Das die neuen Fähren größer und moderner sind mag ja sein, aber zum Wattenmeer passten die ” alten” Fähren besser ins Bild.

    Detlef Nitschke 58675 Hemer
    Urlauber aus dem Sauerland

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