Die aktuelle Förderperiode der AktivRegion Uthlande neigt sich dem Ende zu …


Die Aktivregion Uthlande ist eine von 22 AktivRegionen in Schleswig-Holstein, die im Rahmen des EU- LEADER Programmes Projekte zur Förderung des Ländlichen Räume umsetzt. Finanziert wird dieses aus dem ELER-Fond (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums).

Die LAG (Lokale Aktionsgruppe) AktivRegion Uthlande umfasst die nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm, die Hochseeinsel Helgoland sowie neun der im nordfriesischen Wattenmeer liegenden Halligen (Langeneß, Hooge, Gröde, Nordstrandischmoor, Oland, Süderoog, Südfall Norderoog und Habel). Die laufende Förderperiode (2014 – 2020) wurde mit einer Übergangsregelung bis Ende 2022 verlängert. Das Gesamtfördertbudget für die Jahre 2015 bis 2022 betrug 2.661.246 €.

In einer intensiven Analyse wurden die Stärken und Schwächen der Region Uhtlande ermittelt und anschließend 8 Kernthemen etabliert, die für die zukünftige Entwicklung der Region von strategischer Bedeutung sind. Die Kernthemen leisten einen Beitrag zu den Schwerpunktbereichen „Klimawandel und Energie“, „Nachhaltige Daseinsvorsorge“, „Wachstum und Innovation“ sowie „Bildung“. Diese bilden die Grundlage für eine innovative und nachhaltige Sicherung und Steigerung der Lebensqualität in der Region Uthlande. Zur Förderung eingereichte Projekte müssen diese Thematik unterstützen und werden entsprechend einer Punktematrix bewertet.

In der abgelaufenen Förderperiode wurden bisher 54 Projekte gefördert. Die Gesamtinvestitionen für diese Projekte beliefen sich auf eine Summe von etwa 8 Mio. Euro, wofür Fördergeldern in Höhe von 2.661.246 € gewährt wurden. Je nach Art des Projektträgers (privat, gemeinnützig, öffentlich) variieren die Förderquoten zwischen 30% und 70%, wobei die Förderhöhe teilweise gedeckelt ist, damit nicht einige wenige Projekte ein Großteil der gesamten Fördersumme binden. Je nach erreichter Punktezahl liegt diese Deckelung zwischen 50.000 € bis 200.000 €.

Auf der Insel Sylt wurden 15 Projekte mit einer Fördersumme von 564.178 € gefördert, auf Amrum 12 Projekte mit einer Fördersumme von 730.319 € und auf Föhr 8 Projekte mit einer Förderung von 498.819 €. Pellworm beantrage eine Fördersumme von 259.655 € (5 Projekte) und auf den Halligen wurden 4 Projekte (Gröde 1, Hooge 2, Langeneß 1) mit einer Fördersumme von insgesamt 145.327 € realisiert. Helgoland hat in der abgelaufenen Periode kein Projekt beantragt.  6 Projekte waren Region übergreifend, hierfür wurden 173.097 € Fördergelder gewährt.

Auf der Homepage der AktivRegion Uthlande gibt es eine Übersichtskarte ( https://www.aktivregion-uthlande.de/projekte/interaktive-karte ), auf der man die einzelnen Projekte anklicken kann, um detaillierte Informationen zu bekommen.

Wie schon in den vergangenen drei Jahren kann die AktivRegion Uthlande zusätzlich auf Mittel zur Förderung von „Kleinprojekten“ zugreifen. Für das sogenannte GAK-Regionalbudget stehen der AktivRegion 200.000 € zur Verfügung. Der Großteil der Mittel in Höhe von 180.000 € kommt vom Land aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK), 20.000 € werden vom Verein AktivRegion Uthlande gegenfinanziert. Hiermit werden Kleinprojekte bis zu einer Höhe von 20.000 € unterstützt. Die Projekte müssen mindestens einem Ziel der Integrierten Entwicklungsstrategie der AktivRegion Uthlande entsprechen, die Förderquote beträgt 80% (max. 16.000 €).

Die Aktivregion Uthlande wird auch in Zukunft weiter Projekte fördern und hat demensprechend EU Gelder für eine neu Förderperiode (2023 – 2027) beantragt.

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.

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