Das Licht geht an ….

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Das Licht geht an …

Endlich ist es soweit. Die Befeuerung der „neuen“ Hubschrauberlandestelle auf Amrum ist installiert und funktionstüchtig. Bei nächtlichen Hubschrauberlandungen oder bei Anflügen mit schlechten Sichtverhältnissen kann vom Piloten des RTH, oder auch von der Rettungsleitstelle in Harrislee aus, die Beleuchtung eingeschaltet werden. Aus sicherheitstechnischen Gründen muss jedoch das Ausschalten der Befeuerung nach Abflug des Helikopters „vor Ort“, also von Amrumer Sicherheitskräften, vorgenommen werden. Hierzu haben der Rettungsdienst, bzw. die für den Brandschutz vorgesehenen Feuerwehrbesatzungen, einen Schlüssel für den Technikcontainer. Für das Ausschalten der Beleuchtung genügt dann die Betätigung eines einzigen Schaltvorgangs an einem Touchscreen-Monitor.

Offizielles Bild der Landestelle SH601 im Flugdatenblatt  (Bildmaterial: DeWiTec Airport Technology, Dortmund / HELIPADconsulting, Ulrich Schumacher, Lemgo)

Der Bau dieser nach den Vorgaben der Luftfahrtaufsichtsbehörden eingerichteten PIS-Landestelle („public interest site“) hat rund 300.000,00 Euro gekostet, wovon 60% als Fördergelder der AktivRegion Uthlande generiert werden konnten. So ganz abgeschlossen sind die Arbeiten am Heliport aber noch immer nicht. Zum einen muss noch Gras eingesät werden, damit nicht bei jeder Hubschrauberbewegung Staub und Sand aufgewirbelt wird. Weiterhin soll, voraussichtlich aber erst im 1.Quartal des Jahres 2024, durch die „Lünecom“ noch ein Glasfaserkabel verlegt werden. Dann können die Hubschrauberbesatzungen und die Leitstelle die Ab- und Anflüge auch per Videoliveschaltungen einsehen. Weiterhin kann auf Anforderung des Piloten die Feuerwehr zu Landungen als Flugsicherung und Brandschutz alarmiert werden.

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Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay.,hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. Seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ arbeitet. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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One comment

  1. Ein Fortschritt zur Verbesserung der Notfall-Hilfe auf Amrum. Allerdings würde ich gern wissen ob diese Public Interest Site nur von Rettungshubschraubern o.a. BOS-Diensten angeflogen werden darf – oder auch von anderen und wenn ja unter welchen Konditionen.

    Denn ehrlich gesagt befürchte ich da eine Art Ausweitung auf Schickimicki-Urlauber, also Reiche die sich einen Hubschrauberflug zur Insel leisten (können). Ist klar das man da an Sylter Verhältnisse denken muss und sich das für Amrum wirklich niemand (der hier dauernd lebt und Arbeitet) wünschen könnte. Natürlich abgesehen von denen die daraus einen Finanziellen o.a. Vorteil ziehen könnten. K.M.

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