Ehrung für Amrums DLRG Rettungsschwimmer …


Das DLRG Team in Norddorf: Christoph Decker, Manuela Lausch, Phillip Schnelle, Lukas Koch, Bianca Kreber, Frank Timpe ( v.l.n.r.)

Für die Sicherheit an Amrums Stränden sind die Rettungsschwimmer der DLRG unverzichtbar. Als freiwillige Ehrenamtler haben viele von ihnen schon etliche Sommer auf der Insel verbracht, so auch Manuela Lausch. Seit 20 Jahren ist Manuela Lausch im Rettungsdienst Küste engagiert, davon 10 Jahre am Strand von Norddorf. Im Namen der DLRG, der Gemeinde Norddorf und der Amrum Touristik bedankten sich Norddorf Bürgermeister Christoph Decker und Amrums Touristik Chef Frank Timpe für ihre 20-jährige ehrenamtliche Tätigkeit und überreichten ihr eine Dankesurkunde und ein kleines Geschenk. „Für die Sicherheit am Strand sind die Rettungsschwimmer unverzichtbar,“ so Norddorfs Bürgermeister Christoph Decker, „nicht nur im Rettungsdienst, auch bei kleineren Verletzungen sind sie die ersten Ansprechpartner vor Ort und leisten Erste Hilfe.“

Seit 2021 ist das Team auch motorisiert, mit einem Elektro Strandmobil. Die Anfahrtszeiten bei Einsätzen auf dem weitläufigen Strand konnten hierdurch deutlich verkürzt werden. „Das Fahrzeug ist jeden Tag draußen,“ berichtet Manuela Lausch, „die Gäste sind begeistert und fühlen sich behütet. Ich freue mich immer wieder sehr darauf, nach Norddorf zu kommen, mittlerweile kennt man auch schon viele Gäste.“   Für Manuela Lausch ist der Rettungsdienst eine Herzensangelegenheit, in diesem Jahr ist sie schon das dritte Mal in der Station am Norddorfer Strand. „Hier in Norddorf hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan, und wir fühlen uns sehr wohl in den Unterkünften hier draußen am Strand.“ Manuela Lausch ist nicht nur engagierte Rettungsschwimmerin, sondern bildet auch den Nachwuchs aus. In der DLRG Ortsgruppe Bad Zwischenahn ist sie Schatzmeisterin.

Bürgermeister Bendixen und Touristik Chef Frank Timpe mit Torsten David am Nebeler Strand

Auch an Nebels Strand wurde ein Jubiläum gefeiert. Torsten David aus Drolshagen im Sauerland kommt schon seit 30 Jahren als Rettungsschwimmer auf die Insel Amrum, in diesem Jahr ist er schon das Dritte Mal als Wachführer am Nebeler Strand. Torsten David ist nicht nur begeisterter Rettungsschwimmer, er ist auch DLRG-Einsatzleiter im Landesverband Westfalen für den Katastrophenschutz und Dozent an der Bundesakademie der DLRG.

„Vor vielen Jahren war ich mit der DLRG-Jugend in einer Jugendfreizeit in Dagebüll,“ so Torsten David, „da bekam ich von einem Einsatzleiter den Geheimtipp Amrum und habe mich direkt beworben. Hier in Nebel gefällt mir besonders das manchmal stürmische Wetter, auch wenn der Rettungsdienst dann anspruchsvoller ist.“ Auf die Frage angesprochen, was denn die Voraussetzungen für einen Rettungsschwimmer im Saisondienst ist, sagt Torsten David mit einem Schmunzeln: „Er/sie muss natürlich eine Rettungsschwimmer Ausbildung haben, aber wichtig ist auch Teamfähigkeit, da wir ja mit 10 Personen in einer WG leben und es wäre natürlich auch sehr hilfreich, wenn er/sie kochen könnte.“ Da Torsten David meistens immer im August nach Amrum kommt, kennt er schon viele Stammgäste und sie kennen natürlich auch ihn. „Unsere Kinder haben viele Urlaube mit uns hier in Nebel verbracht und es freut mich besonders, dass sie mir als Rettungsschwimmer nacheifern, „so Torsten David.

Nebels Bürgermeister Cornelius Bendixen und Frank Timpe überreichten die Anerkennung der DLRG sowie ein kleines Geschenk. „Die Rettungsschwimmer betreuen die Strände von Süddorf und Nebel und wir sind froh, dass wir vor einigen Jahren ein E-Mobil mit Bootsanhänger zur Verfügung stellen konnten, um diesen großen Bereich besser und vor allem schneller abdecken zu können,“ so Bürgermeister Cornelius Bendixen.

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.

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