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Pokal bleibt zu Hause…(to)

Der TSV Amrum richtete auch in diesem Jahr das Peter-Friedl-Gedächtnisturnier aus und errang den Sieg. Der Wanderpokal bleibt auf der Insel (Artikel vom 27.05.2008)altherren0508
Der TSV Amrum hatte am vergangenen Samstag zu seinem schon traditionellen Altherrenturnier in das Nebeler “Mühlenstadion” eingeladen. Zum Gedenken an ihren einstigen Fußballtrainer, Peter Friedl, der am 1. März 2002 leider viel zu früh verstarb, wurden der Wanderpokal sowie auch das Turnier ihm zu Ehren benannt.
Nachdem, wie fast in jedem Jahr, einige Mannschaften abgesagt hatten, ergab sich eine Turnierstärke von sieben Mannschaften. Bedauerlicherweise sind es immer die Mannschaften, die nicht kommen, die den kürzesten Anreiseweg haben. Da freute es die TSV-Spieler besonders, dass aus Møgeltønder und Odensee gleich zwei Mannschaften aus Dänemark angereist waren.
Für die Altherren des TSV Amrum galt es den im letzten Jahr wieder auf die Insel zurückgeholten “Peter-Friedl-Gedächtnis-Wanderpokal, zu verteidigen.
Die sieben Mannschaften entschieden in jeweils sechs Begegnungen das Endergebnis. Dabei spielten sie auf zwei Kleinfeldern erfrischenden Fußball. Hierbei stürmten jeweils fünf Feldspieler auf den gegnerischen Torwart ein und ließen bei aller Fairness keinen Zweifel an ihrem Kampfgeist. So hatten die Zuschauer bei bestem Wetter einen unterhaltsamen Nachmittag mit sehenswerten Kombinationen. Das eine oder andere kleinere Foul mischte sich zwar auch unter die Spielszenen, doch hatten die Schiedsrichter Andreas und Hans-Dieter Konrad die Akteure gut im Griff und mussten nicht härter durchgreifen.

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Zu den Altherrenmannschaften des Turniers gehörten die des TuS Borstel-Hohenraden, des SC Grün-Weiß Bokel aus Lehrte, des Odensee BK, der aus Møgeltønder, die von Frisia Lindholm, die von Post SV Hamburg und die des Gastgebers TSV Amrum. Mit seinen 70 Jahren war Hugo Goldenbaum aus Hamburg Farmsen / Berne deutlich der älteste Fußballspieler auf dem Platz und erhielt dafür während des Spiels lautstarke Unterstützung von seinen Anhängern.
Mit einem Torverhältnis von 16:4 und 18 Punkten konnten sich die Herren des TSV Amrum deutlich an die Spitze setzen und den Sieg des Turniers für sich beanspruchen. In der letzten Partie machte es der Amrumer Torhüter, der bis dahin hervorragend pariert hatte, es durch zwei selbst verschuldete Gegentore nochmals spannend. Die Altherren-Mannschaft aus Bokel (12 Punkten) belegte Platz 2 und die aus Lindholm (11 Punkten) Platz 3.
Die Siegerehrung übernahm in diesem Jahr erstmalig die Tochter des verstorbenen Trainers, Tinka Friedl. Sie gratulierte gemeinsam mit dem stellvertretenden TSV-Vorsitzenden Michael Hoff den Akteuren zu der erbrachten Leistung.
Die Akteure von Amrum waren Klaus Claußen, Michael Hoff, Stephan Dombrowski , Karsten Lange-Rickmers (ausgeliehen), Reinhard Jannen, Arfst Bohn, Harald Lemcke, Ralf Hoffmann, Arne Schnoor, Reiner Classen.

Verantwortlich für diesen Artikel: Thomas Oelers

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Über Peter Lückel

Peter Lückel wurde 1961 in Duisburg geboren und ist in Mülheim an der Ruhr und Essen-Kettwig aufgewachsen. Seine Affinität zum Wasser hat ihn schon immer an das Meer gezogen. 1983 konnte er dem Sog nicht mehr widerstehen und ist sozusagen nach Amrum ausgewandert. Heute arbeitet er als freier Grafiker auf der Insel, ist verheiratet und hat 2 Kinder. Im Jahr 2000 hat er Amrum-News mit gegründet und ist dort Chefredakteur.
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