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Wind, Wasser und dann noch Gewitter…

Stürmisches Wetter flog über die Insel Amrum und brachte den ganzen Tag über viel Regen und am Abend auch Gewitter mit sich.

Wo im Sommer Volleyball gespielt wird...

Wo im Sommer Volleyball gespielt wird…

Das Mittag Hochwasser viel circa 1,50 m über Normal aus. Der Wind pfiff aus westlicher Richtung und die Nordsee setzte den Kniepsand im Westen und die Wattwege im Osten vollständig unter Wasser. Nicht viele trauten sich vor die Haustür, doch der abenteuerliche Ausflug von drei Insulanern sorgte für einen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Wittdün.

Trotz guter Ausrüstung nicht ganz ungefährlich...Foto: Stefan Lindner

Trotz guter Ausrüstung nicht ganz ungefährlich… Foto: Stefan Lindner

Gut ausgerüstet mit Trockenanzügen und einer wasserdichten Kamera wollten sie die tosende Nordsee fotografisch festhalten. Als Insulaner kannten sie das Strandgebiet in Wittdün und waren sich der Gefahren bewusst. Doch als sie ganz weit draussen beobachtet wurden, konnten die Menschen an der Wandelbahn nicht erkennen ob es sich vielleicht um Menschen in Not handeln würde, die von der steigenden Tide abgeschnitten wurden und jetzt Hilfe bräuchten. Die Feuerwehrkameraden waren nach der Alarmierung in minutenschnelle vor Ort.

Die Freiwillige Feuerwehr verschafft sich einen Überblick...

Die Freiwillige Feuerwehr verschafft sich einen Überblick…

Sofort konnte die Situation geklärt werden, doch eindringlich warnt stellvertretender Amtswehrführer Klaus Peter Ottens: “Viele sind sich der Gefahr nicht bewusst und die Naturgewalten sollten nie unterschätzt werden. Die Nordsee ist bitter kalt und der eisige Wind tut seins dazu. Wir möchten dringend an die Menschen appellieren bei schlechten Wetterbedingungen nicht weit auf den Strand hinaus zu laufen, das kann auch mal ganz anders ausgehen.”

Nicht nur Wind gegenan...

Nicht nur Wind gegenan…

Stürmisch wechselhaft verging der Tag zwischen Sturm, Regen, Sonne und am Abend auch noch Blitz und Donner. Sehr weihnachtlich ist die Wetterlage nicht, doch die Insulaner ließen sich davon nicht abhalten auf dem Jägermarkt in Norddorf fürs Festessen einzukaufen, auf eine Wildwurst vorbei zu schauen oder bei einem gemütlichen Klönschnack dem Wetter die kalte Schulter zu zeigen.

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Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

Ein Kommentar

  1. Moin moin,
    das sieht ja fast nach Land unter aus!Na ob`s nächstes Jahr zu Weihnachten auch so stürmich wird?
    Dann schaffe ich es endlich mal Weihnachten auf Amrum zu sein!
    An dieser Stell wünsche ich allen Insulanern und Amrumverliebten ein frohes Weihnachtsfest und einen guten rutsch ins neue Jahr!

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