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Feierliche Taufe der Doppelendfähre “NORDERAUE” …

Schon in Fahrt … die Norderaue

Zur Taufe ihres neuen Fährschiffs „NORDERAUE“ lädt die Wyker Dampfschiffs-Reederei Föhr-Amrum GmbH alle Insulaner und Gäste recht herzlich ein. Am Freitag, den 8. Juni 2018 um 11 Uhr ist es soweit. Im Wyker Innenhafen wird die traditionelle Taufe des Doppelendfährschiffs vollzogen.

Nunmehr zum dritten Mal haben somit alle Interessierten die seltene Möglichkeit solch ein bedeutendes Ereignis wie eine Schiffstaufe vor Ort live mitzuerleben. “Meist finden Taufen auf Werftgeländen mit Zugang nur für wenige geladene Gäste statt”, weiß W.D.R.-Geschäftsführer Axel Meynköhn, “wir machen es ganz bewusst anders. Jede und jeder Interessierte ist herzlich willkommen, die Taufe von Land aus mitzuerleben. Rund um den Wyker Innenhafen gibt es unzählige Plätze, von denen aus alles gut zu hören und zu sehen sein wird”. Kleinere Bereiche direkt am Schiff sind für geladene Gäste reserviert. Im Anschluss an die eigentliche Taufe findet für diese Gäste, zu denen unter anderem Vertreter der Bauwerft und langjährige Geschäftspartner der W.D.R. gehören ein Empfang an Bord des Neubaus statt.

Der Name der Taufpatin bleibt allerdings bis zur Taufzeremonie ein gehütetes Geheimnis der Reederei. Einer alten Seefahrtstradition folgend hüllt sich Axel Meynköhn über den Namen der Taufpatin noch in Schweigen. “Wer sie ist, wird erst am Tauftag verraten”, betont der W.D.R.-Geschäftsführer augenzwinkernd. “Einige ältere Seeleute beteuern, diese Tradition werde das Schiff vor Unglück bewahren. Schließlich wollen wir ja, dass die ‘NORDERAUE’ viele Jahre erfolgreich und unfallfrei die Inseln versorgt”.

Anders als bei den Taufen der “UTHLANDE” 2010 und der “SCHLESWIG-HOLSTEIN” Ende 2011 wird die “NORDERAUE” an der nordwestlichen Seite des Wyker Innenhafens vor den dortigen Gewerbeimmobilien gegenüber des Reedereigebäudes festmachen. „Aufgrund der seit der letzten Taufe eingespülten Dalben, ist der verbleibende Platz an der nordöstlichen Kaimauer für solch ein großes Schiff nicht mehr auskömmlich“, erklärt eine Mitarbeiterin der WDR.

Seit Anfang Mai können die Passagiere die in Fahrt befindliche dritte Doppelendfährschiff der WDR bereits nutzen und dabei die umgesetzten Veränderungen kennenlernen und testen. Der Gastraum hat zum Beispiel eine neue Gestaltung erfahren und die Toilettenanlagen sind auf das Oberdeck gewandert. Ein deutliches Plus dürfte auf alle Fälle die höhere Fahrzeugkapazität gegenüber der zum Verkauf stehenden RUNGHOLT“ sein.

 

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Über Thomas Oelers

Thomas Oelers wurde 1966 in Wittdün auf Amrum geboren - ein echtes Inselkind. Nach seiner Schul- und Ausbildungszeit entschied er sich auf der Insel zu bleiben. Heute arbeitet der Vater von 2 Kindern in einem Wittdüner Betrieb als Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister. Seit 2003 recherchiert und fotografiert er als freier Journalist akribisch im Amrum-News Team.
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