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Gemeinderatssitzung in Norddorf …

Anhänger und Baumaterial auf dem Parkplatz in Norddorf

Alle 5 Jahre besteht die Verpflichtung für jede Gemeinde eine Vorschlagsliste für Schöffen der Amtsgerichte aufzustellen. Aufgrund der Einwohnerzahl muss Norddorf einen Kandidaten nominieren. Die Gemeindevertretung wählte Frau Ingrid Heil als Kandidatin.

Erneut war das Thema Nordfriesland Stipendium auf der Tagesordnung.

Die Gemeindevertretung hatte sich bereits in der Sitzung vom 12.12.2017 einstimmig dafür ausgesprochen, dem ursprünglichen Vertragsentwurf (damals noch Helgoland Stipendium) zuzustimmen. Aufgrund noch offener Fragestellungen wurde dieser Vertragsentwurf im Januar 2018 erneut zwischen den Vertragsparteien diskutiert und entsprechend geändert. Eine erneute Beratung in der Gemeindevertretung ist daher erforderlich. Es geht hierbei um die Möglichkeit eines Zuschusses von 300/400 €, wenn Schüler von den Halligen und Amrum für den Erwerb eines weiteren Schulabschlusses aufs Festland oder nach Föhr müssen. Neu und für viele überraschend ist die Tatsache, dass mindestens 600 € /Monat Unterkunft, Verpflegung und Reisekosten nachgewiesen werden müssen, um den vollen Satz zu erhalten. Sind die Kosten geringer als 600 €/Monat, wird die Förderung nur anteilig gewährt. Anträge können beim Amt gestellt werden.

Illegal abgestellter Anhänger mit Müll auf dem Parkplatz in Norddorf

Zum wiederholten Male wurde darauf hingewiesen, dass der große Parkplatz nicht als Abstellplatz für alte, oft nicht zugelassene und mit Müll beladene Anhänger benutzt werden darf. Auch das zwischenlagern von Baustoffen sollte vorher angefragt werden.

Mit dem Bezug auf den bevorstehenden Herbst und Winter wurde darauf hingewiesen, dass durch das trockene Wetter des vergangenen Sommers vermehrt mit dem Auftreten von Ratten gerechnet werden müsse. In diesem Zusammenhang wird auf die Allgemeinverfügung zur Rattenbekämpfung des Amtes Föhr-Amrum hingewiesen.

Im Rahmen der Diskussion über die kritische Verkehrslage auf dem Weg zum Strand wurde auch über einen eventuellen Shuttle Betrieb diskutiert. Diese Möglichkeit soll im Rahmen des vom Bauausschuss auszuarbeitenden neuen Verkehrskonzepts für die Zufahrt zum Strand als eine mögliche Alternative berücksichtigt werden.

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Über Ralf Hoffmann

Ralf Hoffmann wurde 1955 in Schleswig geboren und zog mit seinen Eltern und Geschwistern 1962 nach Amrum. Nach dem Abitur in Niebüll studierte Ralf Luft und Raumfahrttechnik in Berlin. Die ersten 6 Berufsjahre verbrachte er als Entwicklungsingenieur bei VW und danach wechselte er als Aerodynamischer Entwicklungsingenieur zu Ford nach Köln. Als Leiter der Aerodynamischen Entwicklung für Ford Europa und die letzten 15 Jahre als Manager Aerodynamik und Motor- und Komponentenkühlung war er weltweit verantwortlich und viel unterwegs, um die jeweiligen Prototypen unter Hitze und Kälte zu testen. Nach all den Jahren auf dem Festland sind Ralf und seine Frau Karin nun wieder nach Amrum zurückgekehrt.
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