Amt Föhr-Amrum erinnert an die Einhaltung der Quarantäneregeln …,


Seit Beginn der Corona-Pandemie treffen sich Ärzte und Apotheker sowie Vertreter von Polizei, Tourismus und des Amtes Föhr-Amrum zu regelmäßigen Corona-Runden. Angesichts steigender Infektionszahlen durch die grassierende Omikron-Variante nehmen auch die positiven Schnelltest-Ergebnisse zu. Auch auf den Inseln, weshalb beim letzten Informationsaustausch erneut die Quarantäneregelung thematisiert wurde, die, wie Einzelfälle zeigen, nicht immer regelkonform eingehalten wird.

„Es ist fatal, wenn Menschen sich nach einem positiven Schnelltest nicht in Quarantäne begeben. Sie gehen zum Arzt, warten dann aber nicht auf das Ergebnis des PCR-Tests“, sagt Amtsvorsteherin Heidi Braun. So sei es vorgekommen, dass Betroffene sich in Apotheken Grippemittel besorgt hätten, um die Symptome zu bekämpfen. „Dies ist eine Gefahr für die kritische Infrastruktur“, appelliert Heidi Braun, „dass alle sich an die geltenden Regeln halten und sich so gegenseitig schützen.“

Und die Regeln sind klar: Ist das Ergebnis eines Selbsttests positiv, muss der Verdacht auf eine Corona-Infektion durch einen PCR-Test überprüft werden. Die Betroffenen müssen sich bis zum Vorliegen eines Ergebnisses umgehend in häusliche Quarantäne begeben und dort nach Möglichkeit von Familienmitgliedern absondern. Das Gesundheitsamt sollte mit Blick auf die derzeitige Überlastung nicht angerufen werden. Die Mitarbeiter melden sich bei den Getesteten und entscheiden auch, ob ein Test bei Kontaktpersonen erforderlich ist.

 

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2 comments

  1. Warum gibt das Amt nicht die Zahlen für jede Insel an? Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für die gegenwärtig geübte Praxis. Mit Datenschutz hat diese Vorgehensweise nichts zu tun.
    Dirk Gereke

  2. @advo
    Ich hab mich das auch schon gefragt und dachte erst auch so. Aber dann stellte ich mir vor was wohl sein könnte wenn es hieße “ein Coronafall auf Amrum”… von ca. 2500 Einwohnern. Und man trifft oder hört zufällig von jemandem der Zuhause bleibt obwohl er das sonst nicht tut. Und das spricht/schweigt sich (auf der kleinen Insel) herum. Würde das auf eine Art Stigmatisierung hinaus laufen?

    Idealerweise würde nun nur jeder nur seine Persönlichen Schutzmaßnahmen (3. Impfung, AHA-Regeln) hinterfragen und aktualisieren, achtsam und Vorsichtig sein. Aber Menschen entsprechen leider selten diesem Ideal. Siehe Artikel.

    Und dann sollte man sich als Gedankenexperiment mal fragen wie man das sähe wenn man “Corona” ersetzen würde durch etwas anderes. Z.B. eine normale Grippe, AIDS oder etwas peinlicheres. Das ist auch Datenschutz. Der “Daten” ob und wer ein Patient ist und weshalb.
    K.M.

    Und leider geht die Entwicklung mit eGK und ePA meines Erachtens genau in die Richtung weniger Schutz von Patientendaten. Wenn das alles erst per Internet erreichbar ist, dann ist es NUR eine Frage der Zeit bis darauf unerlaubt zugreift! Datenschutz!???

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