Tragt das Licht hinaus in die Welt …


der Kranz wird heruntergelassen und das Licht des Advents Kranzes wird vom Schüler entzündet

Mitten am Donnerstag Vormittag läuteten die Kirchenglocken zu einem besonderen Gottesdienst. Pastorin Martje Brandt hieß die Mädchen und Jungen der 1.-6 Klasse der Öömrang Skuul zusammen mit ihren Lehrerinnen willkommen zum Advents-Schulgottesdienst.

Unter den aufgeregten Augen der Kinder kam der Adventskranz im Mittelgang auf Kinderaugenhöhe herunter gelassen. Zusammen mit Pastorin Martje Brandt entzündete ein Schüler die große rote Kerze. Alle zusammen riefen lautstark „Jens“ und so wußte der Köster, erkenne den Adventskranz wieder hinauf ziehen. Gemeinsam wurde das Lied „Die dicken roten Kerzen“ gesungen und alle sangen begeistert mit. Kerzen standen auch weiter im Mittelpunkt des Gottesdienstes. Jede Klasse hatte ihre eigene Kerze selbst gemacht, mit ganz eigenen Symbolen, Friedenstauben, Wolken, Sterne, Herzen und Peace Zeichen. Pastorin Martje Brandt stellte jede Einzelne vor und die Kinder entzündeten ihr Licht. Da leuchteten sie für Frieden im kleinen und auf der Welt. Dann bekamen die Kerzen, die Namen bekommen hatten, plötzlich ein Eigenleben und schauten in die Welt: Statt Frieden sahen sie Streit unter den Kindern, in Familien, unter Erwachsenen und sogar bei den Sternen am Himmel den großen Krieg an so vielen Stellen der Welt. Da verloren sie einzeln den Mut und gaben auf.
„ Und tragt diese Hoffnung mit Euren Kerzen nun nach draußen in die Welt zurück!“

Nicht nur bildlich, sondern direkt vor ihnen sehen die Kinder, wie ihre Kerze aus geht. Die große Osterkerze neben den Friedenskerzen der Klassen brannte aber noch. „Sie ist die Kerze, an der sich alle Menschen wieder Hoffnung und Mut holen können“, ermutigt Pastorin Martje Brandt. Das galt in diesem Schulgottesdienst auch für die Friedenskerzen. Eine nach der anderen bekam von der Osterkerze ihr Licht zurück und die Kinder entzündeten sie wieder. „Gebt nicht auf, lasst kein Raum für Hass und das gegenseitige Niedermachen oder Krieg “, bestärkt Pastorin Brandt die Kinder „Und tragt diese Hoffnung mit Euren Kerzen nun nach draußen in die Welt zurück!“ Nachdem die Strophe mit den „dicken weißen Kerzen“ gesungen wurde, überlegte sich sich jede Klasse zu wem sie ihr Licht tragen möchten. Jede Idee der Kinder bekam eine eigene Strophe in dem Lied: „Tragt in die Welt nun ein Licht!“ So kommt Hoffnungslicht zu den Armen, zu den Tieren, in die Klasse und zu den Kranken. Dies Lied verband alle und machte ihnen mächtig Spaß und die Mädchen und Jungen gingen gestärkt aus der St. Clemens Kirche, denn: „Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit!

Print Friendly, PDF & Email

Über Kinka Tadsen

Kinka Tadsen erblickte 1972 in Hamburg das Licht der Welt. Aufgewachsen ist sie dann auf Amrum. Abitur hat sie auf Föhr gemacht und sich für eine Fotografenlehre in Bad Oldesloe entschieden. Fotografen- und Lebenserfahrung hat sie in der großen weiten Welt auf diversen Kreuzfahrtschiffen als Bordfotografin gesammelt. 2003 folgte dann die Rückkehr nach Amrum. Seit 2008 gehört sie als freie Journalistin zum Amrum-News Team.

schon gelesen?

Ihr seid wie ein gesunder Mischwald …

In schicken Kleidern und Anzügen stellten sich die diesjährigen Abschlußschüler/innen zusammen mit ihrer Lehrerin und …

Schreibe einen Kommentar

WP2Social Auto Publish Powered By : XYZScripts.com