Ergiebige Niederschläge verändern das Landschaftsbild …


Veränderung des Landschaftsbildes

Die ergiebigen Niederschläge der letzten Wochen, gepaart mit den stattgehabten Winterstürmen, haben an einigen Stellen das Landschaftsbild auf Amrum verändert. An etlichen Stellen bietet sich aktuell dem Betrachter ein völlig verändertes Bild im Vergleich zu den Sommermonaten.

Immer, insbesondere nach Stürmen aus westlichen Richtungen, müssen v. a. die Nebeler Gemeindearbeiter die zugewehten Strandübergänge mit einem Radlader wieder begehbar machen. Allerdings scheint es als ob im Februar 2024 die Sandverwerfungen doch besonders hoch sind. So hat man am Süddorfer Strandübergang durchaus das Gefühl derzeit durch einen Hohlweg zu gehen. Hinweisschilder und Mülltonnen sind teilweise so versandet, dass sie gerade noch so aus den Sandmassen herausragen.

Auch wenn es nichts Neues ist, dass nach längeren Regenperioden die Dünenseen teilweise über die Ufer treten und sich hier und dort ein neuer Tümpel bildet, haben sich an vielen Stellen größere Wassermassen angesammelt, die bemerkenswert sind. So gleicht die Norddorfer Marsch stellenweise einer Sumpflandschaft und mancherorts stehen am Kniepsand große Wasserflächen bis an die Dünenkante. Am Stianoodswai hat sich linkerhand am Ortsausgang von Süddorf in Richtung Steenodde in einer Senke erneut ein großer Tümpel gebildet, der auch schon von Gänsen und Enten in Beschlag genommen wurde. Will man vom Bohlenweg Westerheide über den Treppenabstieg durch die Vordünen zum  Nebeler FKK-Strand gehen, versperrt einem ein mittlerweile recht ansehnlicher Dünensee den Weg. Hier hat sich allerdings bereits eine „Umgehungsstraße“ gebildet. Und besonders beeindruckend ist es am Strandübergang Nebel. Hier ist an der tiefsten Stelle des derzeit abgebauten Bohlenwegs der Boden offensichtlich so verdichtet, dass hier das Wasser nicht mehr versickern kann, sich auch hier ein ordentlicher Tümpel gebildet hat und die Fußgänger sich den Zuweg zum Strand seitlich durch die angehäuften Sandmassen suchen müssen.

Amrum-Freunde werden sich interessiert die hier beschriebenen Stellen ansehen, egal ob „live“ oder anhand der Bilder und können mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit darauf bauen, dass mit Beginn der Saison, bei dann hoffentlich besserem Wetter, sich das Landschaftsbild wieder hin zu trockenen Verhältnissen gewandelt hat.

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Über Peter Totzauer

Dr. med. Peter Totzauer, Facharzt für Allgemeinmedizin, Facharzt für Anästhesie, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, geb. 1954 in Fürth/Bay.,hat, bedingt durch den Beruf des Vaters, als Kind u.a. 4 ½ Jahre in Frankreich gelebt. Abitur 1974 in Köln, Studium der Humanmedizin an der Universität Bonn. Seit 1982 ärztlich tätig, davon viele Jahre als Oberarzt in der Anästhesie und als Leitender Notarzt in Euskirchen. War 2007 für ein halbes Jahr im Rahmen einer „Auszeit“ vom Klinikalltag bei seiner Lebensgefährtin Claudia auf Amrum. Dies hat ihm so gut gefallen, dass er seit Ende 2008 seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt ganz auf die Insel verlegt hat und hier seit 2010 mit in der „Praxis an der Mühle“ arbeitet. Er hat zwei erwachsene Kinder, sein Sohn ist niedergelassener Physiotherapeut in Neuss, seine Tochter ist Lehrerin an der Öömrang Skuul.

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