Home » Georg Quedens (page 3)

Georg Quedens

Halmreepen und Heidebesen – ureigene Amrumer Exportprodukte

Amrum war damals wie heute ein mehrenteils dürres Heide- und Dünenland, klein an Fläche, aber mit großen, weit hinausreichenden und für die Seefahrt gefahrvollen Sandbänken umgeben. “Die Insel hatte eine Kirche und von Alters her sehr rasche, entschlossene, aber als Stranddiebe berüchtigte Einwohner”, schrieb der Sylter Lehrer und Chronist Christian Peter Hansen noch im Jahre 1877 in der Neuauflage seiner …

zum Artikel

Ein Schiffsgemälde am Friesenhausgiebel

Erinnerung an Kapitän Carl Jessen Mitten in Nebel, am Uasterstigh, der Hauptstraße des Friesendorfes, steht ein Haus mit einem auffälligen Schiffsgemälde im Giebel, gemalt von Rüdiger Skadow. Der Schiffsname “Pitlochry” erinnert an die bekannte Hamburger Reederei Laeisz und an den Amrumer Kapitän Carl Victor Jessen. Die Schiffe der Reederei, im Jahre 1830 gegründet und noch heute existent, machten sich vor …

zum Artikel

… die mitleidslos das Meer geraubt und die das Meer gab wieder…

… die mitleidslos das Meer geraubt und die das Meer gab wieder… so heißt es in einem Vers, den der Oberhofprediger Rudolph Kögel im August 1888 im “Gedenken an die fernen Witwen und Waisen” in Westerland auf Sylt verfasste. Kögel hatte den Heimatlosenfriedhof im Süden des jungen Seebades besucht und war tief berührt von der eigenartigen Atmosphäre des kleinen eingehegten …

zum Artikel

Wieder Füchse auf Amrum ?

Gerüchte und Gerede wollen seit einiger Zeit nicht verstummen, dass es auf Amrum immer noch oder schon wieder Füchse gibt. Jäger und Falkner, also Leute die einen Fuchs kaum mit einen flüchtigen Hund verwechseln dürften, melden mit Bestimmtheit die Sichtung eines “Rotrocks” und den Fund von typischer Fuchs-Losung (am Ende spitz zusammengedreht) und den nächtlichen Besuch an Luderplätzen (mit Fleischabfällen …

zum Artikel

Urwald in der Vogelkoje

Die Vogelkoje Meerum gehört noch vor dem Leuchtturm zur meistbesuchten Attraktion der Insel Amrum, vermutlich, weil Inselgäste auf Grund der Bezeichnung meinen, hier eine Art Vogelparadies zu finden, was in den Monaten von April bis August, wenn die Graugänse da sind, ja auch der Fall ist. Und manche werden erstaunt sein, wenn sie erfahren, dass es sich bei einer Vogelkoje …

zum Artikel

Heringsmöwen – Hauptbrutvogel auf Amrum

  Amrum ist die an Seevögeln reichste aller Nordseeinseln, mit insgesamt bis zu 15000 Brutpaaren in der Zeit zwischen April und August. Brutgebiete sind vor allem die Dünen der Amrumer Odde und das große, ebenfalls als Naturschutzgebiet ausgewiesene urtümliche Dünengelände auf der gesamten westlichen Inselhälfte von Wittdün über Nebel bis nach Norddorf. Von der genannten Brutvogelmenge aber hat eine Möwenart, …

zum Artikel

Öömrang üüb Oomram – Friesisch auf Amrum

Amrum ist eine nordfriesische Insel. So zeigen es die Landkarten und so nennt es das Lexikon. In den älteren Inseldörfern stehen noch etliche Friesenhäuser, und der Inselbesucher wundert sich über die fremdartigen Straßennamen mit der Verdopplung von Selbstlauten. Der „Öömrang Ferian“, hat Amrumer Verein, der sich um die Natur und Kultur der Insel bemüht, hat eines der alten Häuser in …

zum Artikel

„Notgeld“

Es ist nun fast hundert Jahre her, aber noch immer tauchen in etlichen Inselhäusern zwischen alten Fotos und Papieren die kleinen bunten Notgeld-Scheine auf, bei deren Anblick man eher an Monopoly-Spielgeld denken würde. Aber die Scheine hatten in der Zeit des 1. Weltkrieges bis hinein in die Inflationsjahre, also von etwa 1917/18 bis 1923, einen durchaus realen Zweck und beseitigten …

zum Artikel

Kommandeure und Kapitäne

Die Zeit von etwa 1600 bis 1914, dem Ausbruch des 1. Weltkrieges, war die bislang bedeutendste Periode in der Geschichte der Insel Amrum. Es war die Zeit des Walfanges, der “Grönlandfahrt“ und der Handels­seefahrt. In keiner anderen Weltengegend hat es jemals so viele See­fahrer, darunter bis hinauf in die höheren Ränge gegeben, wie auf den nordfriesischen Inseln Sylt, Föhr und …

zum Artikel

Bahnstation Wriakhörn

“Wriakhörn” heißt die Rundung der Amrumer Südwestküste – eine Inselausbuchtung mit hohen, urwüchsigen Stranddünen, Heidetälern und Moorsenken. Es handelt sich um eine relativ junge Landschaft, die sich erst nach Beginn der Zeitrechnung gebildet hat. Vor etwa tausend Jahren nämlich war der saaleeiszeitliche Geestblock eben südlich der Leuchtturmdüne zu Ende. Hier, an der Nordgrenze des FKK-Zeltplatzes, ist noch das abgerundete Kliff …

zum Artikel
WP2Social Auto Publish Powered By : XYZScripts.com