Georg Quedens

Amrumer Säugetiere (Teil 5) – Fledermäuse – über das Meer geflogen

  Wir haben gelesen, dass Inseln, weitab vom Festland, in der Regel eine spezielle Säugetierfauna aufweisen, die nur durch  menschliche Eingriffe zu verändern ist, weil für Säugetiere der Weg über das Meer zu weit ist. Nur die Bisamratte konnte diesen Weg nach Amrum schaffen – und die flugfähige Fledermaus! Aber auch diese etliche Arten umfassende Tierfamilie hat sich erst in …

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Amrumer Säugetiere (Teil 4) – Igel, Eichhörnchen und sonstiges Getier

  Die Einbürgerung von Säugetieren erfolgt oft durch Tierfreunde oder Jagdinteressenten. Letztere wollen die Wildbahn “bereichern”, um die Jagdstrecken mit vorher nicht vorhandenem Wild zu erhöhen, Erstere, um sich am Anblick der Tiere zu erfreuen. Das eine und das andere kann erfolgreich sein, aber auch gehörig “in die Hose gehen”, wenn eine jahrhundertealte, festgefügte Avifauna eines abgeschlossenen Landschaftsraumes (Insel) durch …

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Amrumer Säugetiere (Teil 3) – Ratten – eine Gefahr für die Vogelwelt!

  Bisamratten sind als nahezu reine Pflanzenfresser eher harmlose Nagetiere, die sich allerdings mancherorts durch das Aushöhlen von Deichen und Dämmen bemerkbar machen und deshalb als Schädlingen bekämpft werden. Viel gefährlicher aber sind Wanderratten (Rattus norvegicus), die fast zeitgleich mit dem Bisam die Insel besiedelten und sich bis dato über alle Dörfer und fast alle Landschaften verbreitet haben. Wanderratten können …

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Amrumer Säugetiere (Teil 2) – Mäuse und Ratten

  In der inselfriesischen Sprache gibt es für die bekannten europäischen Säugetiere so gut wie keine friesischen Namen. Sie kamen im Leben der Insulaner nicht vor oder hatten für die Nutzung (Jagd) keine Bedeutung. Auch Kaninchen und Hase haben keine urtümliche Benennung, sondern abgeleitete deutsche Namen. Aber die Maus heißt Müs, wenn auch ohne spezielle Artenbezeichnung, denn verschiedene Arten fanden …

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A m r u m – eine Insel arm an Säugetierarten (Teil 1)

Amrum ist nach Helgoland jene nordfriesische Insel, die am weitesten vom Festland entfernt in der Nordsee liegt, nämlich rund 20 Kilometer von Dagebüll und bis 25 Kilometer von der übrigen Küste des nordfriesischen Festlandes. Der geografische Begriff “Insel” leitet sich ab vom lateinischen “isola”, also isolierter Lage. Und eine derartige Lage bedingt oft ein besonderes Leben der Insulaner, aber auch …

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Onkel Richard erzählt, letzte Folge

  Seemannsleben, Hafenpolizei und Ruhestand Noch bis 1966, ein Jahr vor seinem Tod, besuchte Onkel Richard seine Heimatinsel Amrum und sein Heimatdorf Norddorf, und man sah seine rundliche Gestalt mit dem von einem Spitzbart geschmückten Gesicht nachdenklich durch die Straßen wandern. Er wohnte in der Regel bei seiner Schwester Wilhelmine (Tante Minje) und besuchte regelmäßig die Schwestern Paline, verheiratet mit …

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Onkel Richard erzählt: mit der “Amilhujo” um Kap Hoorn

  Die politische Auseinandersetzung um Schleswig-Holstein im 19. Jahrhundert mit dem Staatswechsel auch der nordfriesischen Inseln von Dänemark zu Deutschland, aber auch wirtschaftliche Veränderungen und Kriege europäischer Groß- und Seemächte hatten die jahrhundertelange Seefahrt der Inselfriesen nachhaltig beeinträchtigt. Aber nach Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 erlebte die Handelsseefahrt einen neuen Aufschwung, insbesondere auch durch den Ausbau der deutschen …

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Dohlen brüten in Kaninchenhöhlen

  Sie sitzen als längst “verheiratete” Paare dicht nebeneinander auf Dachfirsten oder auf Schornsteinen, inspizieren Gärten und Dorfstraßen, bewegen sich in Gruppen oder großen Scharen nahrungssuchend auf der Feldmark oder auf den Marschenwiesen umher und streben am Abend in Mengen und mit lauten “Kjak kjak”-Rufen zu einem Übernachtungsplatz, meist höheren Bäumen in den Dörfern oder am Dorfrand. Sie gehören noch …

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Das “Totenschiff” auf Kniepsand

  Amrum war seit jeher die “Insel der Strandungsfälle”, dank der draußen am Horizont liegenden hohen Seesände (Hörnum-Knob, Theeknob, Holtknobber und Jungnahmen) sowie des umfangreichen, im Süden von Amrum liegenden Seesandes. Ebenso war die Insel umgeben von zahlreichen Untiefen, an denen immer wieder Schiffe strandeten und zerbrachen, insbesondere an der eigentlichen Westküste von Amrum mit dem zunächst weit in See …

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Fromme Frauen vertreiben einen Pastor

  Das Spektakel um den Pastor Georg Leonhard Beck (Pastor auf Amrum von 1875 bis 1878) artete, wie in Amrum News am 19.8.22 beschrieben, in den 1880er Jahren zu einem jahrelangen insularen “Kirchenkampf” aus und endete mit dem Abgang des überfrommen und eifernden Gottesmannes. Aber damit folgte nur eine bedingte Ruhe in der St. Clemens-Gemeinde, weil einige Protagonisten der überchristlichen …

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